Diplomarbeit, 2005
271 Seiten, Note: gut
A Theoretischer Teil
1 Einleitung und Problemanriss
2 Definitionen und Abgrenzungen
2.1 Medien
2.2 Medienbranche
2.3 Mediale Tätigkeitsfelder und Medienberufe
2.3.1 Multimedia- und IT-Berufe
2.3.2 Berufe der Informations- und Kommunikationswirtschaft
3 Übersicht: Berufe in der Medienbranche, Aus- und Fortbildungsangebote und Studienmöglichkeiten
3.1 Übersicht über Berufe in der Medienbranche und mögliche Strukturierung
3.2 Spannungsfeld zwischen Berufsbildern und Ausbildungsangeboten
3.3 Berufswahl und Probleme für Berufseinsteiger in die Medienbranche
3.4 Ausbildungsangebote
3.5 Studienangebote und Volontariate
3.6 Fort- und Weiterbildung
4 Zur Markt- und Arbeitsmarktstruktur der Medienbranche
4.1 Die Marktstruktur und Wettbewerbslage der Medienbranche
4.1.1 Mediennutzung
4.1.2 Wirtschaftliche Kennziffern von Medienunternehmen
4.2 Der Arbeitsmarkt in der Medienbranche
4.2.1 Struktur des Arbeitsmarktes
4.2.2 Zur Arbeitslosigkeit
4.3 Zusammenfassung und Konsequenzen für Arbeitnehmer
4.3.1 Außerfachliche Kompetenzen und Qualifikationen der Medienbranche
4.3.2 Ökonomisierung der Medien
4.3.2.1 Gestalterische Freiheit vs. Ökonomische Zwänge
4.3.2.2 Notwendigkeit kaufmännischer Grundkenntnisse
4.3.3 Notwendigkeit medienspezifischer Berufspraxis
B Empirischer Teil
5 Begründung und Ziel der qualitativen Methode
6 Zur Methode
6.1 Das Auswertungsverfahren
6.1.1 Erste Stufe: Festlegung des Materials
6.1.2 Zweite Stufe: Analyse der Entstehungssituation
6.1.3 Dritte Stufe: Formale Charakteristika des Materials
6.1.4 Vierte Stufe: Richtung der Analyse
6.1.5 Fünfte Stufe: Theoriegeleitete Differenzierung der Fragestellung
6.1.6 Sechste Stufe: Bestimmung der Analysetechnik
6.1.7 Siebte Stufe: Definition der Analyseeinheit
6.1.8 Achte Stufe: Analyse des Materials
6.1.9 Neunte Stufe: Interpretation
6.2 Darstellung des Fragebogens
6.3 Vorstellung der Experten
6.3.1 Experte A – Arbeitgebervertreter I
6.3.2 Experte B – Arbeitgebervertreter II
6.3.3 Expertin C – Verbandsvertreterin
6.3.4 Expertin D – Arbeitnehmervertreterin I
6.3.5 Expertin E – Arbeitnehmervertreterin II
7 Auswertung der qualitativen Befragung
7.1 Einzelbeurteilung der Fragebögen
7.2 Querschnittsanalyse
7.2.1 Die Medienbranche als Arbeitsmarkt (u.a. Wettbewerb, Arbeitslosigkeit)
7.2.2 Der Weg zu fachlichen Kompetenzen und Qualifikationen
7.2.3 Notwendige außerberufliche Kompetenzen und Qualifikationen
7.2.4 Duale Ausbildung vs. Fort- und Weiterbildung vs. Studium; sowie Notwendigkeit der Erstausbildung und Weiterbildung
7.2.5 Gestalterische oder Content-Produktion vs. Ökonomische Rahmenbedingungen
7.2.6 Entwicklungsprognosen der Medienbranche
7.2.7 Expertenseitige Ergänzungen und Anmerkungen
7.3 Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Rahmenbedingungen der Medienberufe in Bezug auf den Arbeitsmarkt sowie die Aus- und Fortbildungssituation zu analysieren. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie sich die theoretisch identifizierten Gesetzmäßigkeiten und Anforderungen in der Realität widerspiegeln und welche Konsequenzen sich daraus für Berufseinsteiger ergeben.
1. Einleitung
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Medienberufe“ und stellt deren Rahmenbedingungen in Bezug auf den Arbeitsmarkt und die Aus- und Fortbildungssituation theoretisch dar. Branchenspezifische Merkmale und Gesetzmäßigkeiten dieser Rahmenbedingungen werden anschließend anhand einer qualitativen Befragung von Experten auf ihre Gültigkeit und Ausgestaltung in der Realität überprüft.
Die Medien und die Medienbranche machen besonders durch zwei Phänomene auf sich aufmerksam: Die Ausweitung und Präsenz der Medien im Alltag der Menschen einerseits und eine Anziehungskraft der Medienbranche für Berufseinsteiger andererseits. Die technischen Medien haben weite Teile des Berufs- und Privatlebens durchdrungen. Viele Arbeitsplätze sind mittlerweile mit einem Personalcomputer mit umfangreicher Software ausgestattet. Im Privatleben werden Medien wie der Fernseher, das Radio oder auch der Personalcomputer wie selbstverständlich benutzt. Die rasche Globalisierung u. a. durch die sekundenschnelle Informationsübertragung in alle Teile der Welt wäre ohne das Internet und seine verschiedenen Anwendungsbereiche nicht denkbar. Doch auch neuere Medien wie die neueste Generation von Mobiltelefonen oder Notebooks besitzen zunehmend integrierte Informationsdienste durch schnellere und bessere Übertragungsmöglichkeiten.
1 Einleitung und Problemanriss: Einführung in die Thematik der Medienberufe und Darstellung der Zielsetzung sowie des Aufbaus der Arbeit.
2 Definitionen und Abgrenzungen: Theoretische Auseinandersetzung mit den zentralen Begrifflichkeiten Medien, Medienbranche und Medienberufe.
3 Übersicht: Berufe in der Medienbranche, Aus- und Fortbildungsangebote und Studienmöglichkeiten: Analyse der verschiedenen Zugangswege in die Medienbranche, inklusive einer Übersicht der Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten.
4 Zur Markt- und Arbeitsmarktstruktur der Medienbranche: Darstellung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, der Marktstruktur und der speziellen Arbeitsmarktbedingungen für Beschäftigte in der Medienbranche.
5 Begründung und Ziel der qualitativen Methode: Theoretische Herleitung und Zielsetzung der gewählten qualitativen Untersuchungsmethode.
6 Zur Methode: Detaillierte Erläuterung des methodischen Vorgehens bei der qualitativen Expertenbefragung und der anschließenden Auswertung.
7 Auswertung der qualitativen Befragung: Zusammenführung und Analyse der gewonnenen Expertenmeinungen sowie Einordnung in den theoretischen Kontext.
Medienberufe, Medienbranche, Arbeitsmarkt, Mediennutzung, Ausbildungsberufe, Qualifikationen, Kompetenzen, Fortbildung, Weiterbildung, Berufseinsteiger, Medienkompetenz, qualitative Forschung, Expertenbefragung, Arbeitslosigkeit, ökonomische Rahmenbedingungen.
Die Arbeit analysiert die Rahmenbedingungen von Medienberufen und untersucht die Situation auf dem Arbeitsmarkt sowie die verschiedenen Wege der Aus- und Fortbildung in der Medienbranche.
Zentrale Themen sind die Strukturierung der Medienbranche, die wirtschaftlichen Gegebenheiten, die Anforderungen an fachliche und außerfachliche Kompetenzen sowie die Herausforderungen bei der Berufswahl und dem Berufseinstieg.
Ziel ist es, einen theoretischen Überblick über die Medienberufe zu geben und diesen durch eine qualitative Befragung von Branchenexperten zu validieren und in Bezug auf die Realität zu hinterfragen.
Der Autor nutzt eine qualitative Untersuchungsmethode in Form von problemzentrierten Experteninterviews, die nach dem Modell der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Definition und Analyse der Branche sowie einen empirischen Teil, in dem die Erfahrungen von Experten aus der Medienwirtschaft und dem Journalismus ausgewertet werden.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Medienberufe, Arbeitsmarktstruktur, Mediennutzung, Qualifikationsanforderungen, Duale Ausbildung, Fortbildung und Medienkompetenz.
Die Branche zeichnet sich durch rasanten technologischen Fortschritt aus, was zu ständig neuen Berufsbildern und Anforderungen führt. Dies erschwert den Berufseinstieg, da klare Ausbildungspfade oft fehlen und Flexibilität sowie ständige Weiterbildung erforderlich sind.
Die befragten Experten sind sich einig, dass persönliche Kontakte und ein funktionierendes Netzwerk in der Medienbranche eine entscheidende Rolle für den Einstieg, den Erhalt von Aufträgen und die Sicherung des Arbeitsplatzes spielen.
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