Masterarbeit, 2022
108 Seiten, Note: 2,0
Die Masterarbeit analysiert die Auswirkungen der neuen Mindestmengenregelungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) auf die Krankenhauslandschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Ziel der Arbeit ist es, die Auswirkungen der Mindestmengenregelungen auf die Qualität der medizinischen Versorgung, die Wirtschaftlichkeit der Krankenhäuser und die Erreichbarkeit der medizinischen Versorgung für die Bevölkerung zu untersuchen.
Das erste Kapitel führt in die Thematik der Krankenhausplanung und -finanzierung in Mecklenburg-Vorpommern ein. Es werden die Grundlagen der Krankenhausplanung und -finanzierung sowie die Bedeutung der Qualität von Krankenhausdienstleistungen erläutert. Anschließend werden die neuen Mindestmengenregelungen des G-BA vorgestellt und ihre Auswirkungen auf die Zentralisierung von Krankenhausleistungen diskutiert.
Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit der Methodik der Untersuchung. Es wird die Forschungsfrage der Arbeit formuliert und die methodische Vorgehensweise beschrieben.
Das dritte Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Untersuchung. Es werden die Auswirkungen der Mindestmengenregelungen auf die Versorgung mit komplexen Eingriffen am Ösophagus und auf die Versorgung von Früh- und Reifgeborenen mit einem Aufnahmegewicht von < 1.250 g analysiert.
Das vierte Kapitel diskutiert die Ergebnisse der Untersuchung und zieht Schlussfolgerungen für die Krankenhäuser, die Patienten und die Kostenträger.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den folgenden Schlüsselbegriffen: Krankenhausplanung, Krankenhausfinanzierung, Mindestmengenregelungen, G-BA, Qualität der medizinischen Versorgung, Wirtschaftlichkeit der Krankenhäuser, Erreichbarkeit der medizinischen Versorgung, komplexe Eingriffe am Ösophagus, Früh- und Reifgeborene, Mecklenburg-Vorpommern.
Es handelt sich um Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses, nach denen Krankenhäuser eine bestimmte Anzahl an Behandlungen pro Jahr nachweisen müssen, um diese Leistungen abrechnen zu dürfen.
Studien belegen eine Korrelation zwischen hohen Fallzahlen (Routine) und besserer Behandlungsqualität sowie geringeren Komplikationsraten bei komplexen Eingriffen.
Betroffen sind die "Versorgung von Früh- und Reifgeborenen (< 1.250 g)" und "komplexe Eingriffe am Ösophagus (Speiseröhre)".
In dem dünn besiedelten Flächenland wird befürchtet, dass die Zentralisierung die flächendeckende Versorgung gefährdet, da kleinere Standorte die hohen Fallzahlen schwer erreichen.
Das Krankenhaus darf diese spezifischen Leistungen nicht mehr erbringen und erhält dafür keine Vergütung durch die Kostenträger.
Nach Übergangsjahren greifen die erhöhten Mengen für die Ösophaguschirurgie ab 2023 und für die Frühgeborenenversorgung ab 2024.
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