Bachelorarbeit, 2007
48 Seiten, Note: 2.0
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Änderung des katalanischen Autonomiestatuts im Jahr 2006 und analysiert die Faktoren, die zu seinem Erfolg führten. Die Arbeit untersucht den historischen Hintergrund der katalanischen Autonomiebestrebungen, den Reformprozess und die konkreten Änderungen des Statuts. Darüber hinaus werden die politischen Veränderungen in Katalonien und Spanien sowie die Rolle der katalanischen Regionalparteien in Minderheitenregierungen auf ihre Bedeutung für die Reform beleuchtet.
Die Einleitung stellt die Problematik der katalanischen Autonomiebestrebungen im Kontext der spanischen Innenpolitik dar und führt in die Thematik der Bachelorarbeit ein. Sie beleuchtet den Slogan "CATALONIA IS NOT SPAIN" und die damit verbundenen Forderungen nach Anerkennung der katalanischen Besonderheit.
Kapitel II analysiert das Autonomiestatut von 2006. Es beleuchtet die historischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Hintergründe der katalanischen Forderungen nach mehr Autonomie. Der Reformprozess wird detailliert beschrieben, und die Änderungen im Vergleich zum Statut von 1979 werden in Bezug auf Symbole, Sprache, Kompetenzen, Finanzierung, Rechte und Pflichten der Katalanen sowie Leitprinzipien der öffentlichen Politik untersucht.
Kapitel III untersucht die ausschlaggebenden Faktoren für den Erfolg der Reform. Es analysiert den Machtwechsel in Barcelona im Jahr 2003 und die Rolle der katalanischen Parteien, insbesondere der Oppositionsparteien CiU und PP sowie des Tripartit: PSC, ERC und ICV-EUiA. Der Machtwechsel in Madrid im Jahr 2004 und die Rolle der PSOE-Regierung unter Zapatero werden ebenfalls betrachtet. Darüber hinaus wird der Einfluss des Systems der Minderheitenregierungen mit Unterstützung der regionalistischen Parteien im Congreso auf die Reform untersucht.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen das katalanische Autonomiestatut, die katalanische Autonomie, die Geschichte Kataloniens, die katalanische Sprache, die katalanische Kultur, die katalanischen Regionalparteien, die spanische Innenpolitik, die spanische Verfassung, die spanischen Cortes Generales, der Reformprozess, die politische Dezentralisierung, die Minderheitenregierungen, die öffentliche Meinung und das Referendum.
Ziel war eine massive Ausweitung der Kompetenzen Kataloniens, die Anerkennung als eigene "Nation" innerhalb Spaniens und eine Verbesserung der finanziellen Eigenständigkeit.
Das Verfahren ist sehr komplex: Es benötigt eine Zweidrittelmehrheit im katalanischen Parlament, die Zustimmung der spanischen Cortes und ein abschließendes Referendum in Katalonien.
Mit dem Sieg der PSOE unter Zapatero öffnete sich ein "Gelegenheitsfenster", da die neue Regierung gesprächsbereiter gegenüber regionalen Forderungen war als die Vorgängerregierung unter Aznar.
Das Statut von 2006 stärkte den Status des Katalanischen als Amtssprache und legte die Pflicht fest, die Sprache zu beherrschen und das Recht, sie zu verwenden.
Er drückt das katalanische Selbstverständnis einer eigenständigen kulturellen, sprachlichen und historischen Identität aus, die sich deutlich vom restlichen Spanien abgrenzt.
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