Masterarbeit, 2022
103 Seiten, Note: 2.7/6
1. EINLEITUNG
2. METHODIK
2.1. EINGRENZUNG DER STUDIE
2.2. DIE DURCHFÜHRUNG
2.3. DIE BERECHNUNGSWEISE
3. DAS FINANZIERUNGSSYSTEM IN LUXEMBURG
3.1. ZUR GESCHICHTE DES LUXEMBURGISCHEN GESUNDHEITSWESENS
3.2. DIE AKTEURE DES GESUNDHEITSWESENS IN LUXEMBURG
3.3. DIE FINANZIERUNG
4. METHODEN DER MESSUNG DES WORKLOADS
4.1. DIE SCORES TISS-28 UND NEMS
4.2. DIE DRG (DIAGNOSIS RELATED GROUPS)
4.3. DAS RAFAELA-SYSTEM
4.4. DIE METHODE PRN
4.5. DIE METHODE LEP (LEISTUNGSERFASSUNG PFLEGE)
4.6. DIE PFLEGEPERSONAL-REGELUNG (PPR 2.0)
5. DAS KONZEPT DER AUTOMATISIERUNG
5.1. DAS SPRACHKONZEPT
5.2. DIE PFLEGEDIAGNOSEN, -PLANUNG UND -DOKUMENTATION
5.3. WECHSELROUTINEN
5.4. STATIONSORGANISATORISCHE DOKUMENTATION
6. DIE TESTPATIENTEN
6.1. PATIENT A
6.2. PATIENT B
7. DIE STUDIENERGEBNISSE
7.1. PATIENT A
7.2. PATIENT B
7.3. DIE INTERPRETATION
8. SCHLUSSWORT
Die Arbeit untersucht, ob durch die Automatisierung der Pflegedokumentation innerhalb eines Patient Data Management Systems (PDMS) eine Steigerung des Personalschlüssels in luxemburgischen Krankenhäusern erreicht werden kann. Hierbei liegt der Fokus auf der Evaluierung der Effizienzsteigerung durch digitale Erfassungsmethoden im Vergleich zu herkömmlichen Systemen.
5.2. DIE PFLEGEDIAGNOSEN, -PLANUNG UND -DOKUMENTATION
Im Rahmen der Digitalisierung sollten auch die Pflegediagnosen möglichst in das neue PDMS integriert werden. Hierzu wurden die Diagnoselisten der NANDA erworben. Diese hatten den Vorteil, dass sie einerseits aus validierten Datensätzen bestanden und zusätzlich dazu digital erfasst waren. Sie konnten somit in die elektronische Patientenakte implementiert werden. Die Zweisprachigkeit war zudem auch garantiert, nachdem die NANDA diese Diagnoselisten inklusive Ziele und dazugehörigen Maßnahmen ebenfalls auf Französisch zur Verfügung stellte.
Im Folgenden (siehe auch Abbildung 4) wird eine kurze Erläuterung des Aufbaus einer Pflegediagnose gegeben.
Es sei angemerkt, dass Pflegediagnosen in erster Linie Probleme behandeln, die ohne ärztliches Eingreifen behandelt werden können. Dennoch sind auch ärztliche Anordnungen integriert, da diese ohne aktive ärztliche Beihilfe durch das Pflegepersonal durchgeführt werden.
Ausgangspunkt einer Pflegediagnose ist stets ein Problem, das der Patient hat, und das nicht kurzfristig gelöst werden kann. Sobald das Problem erfasst ist, wird beschrieben, wodurch es sich kennzeichnet, seine Charakteristik wird dargestellt. Um das Problem zu beheben, wird ein Ziel beschrieben. Dieses Ziel ist nicht zwangsweise die Behebung des Problems, sondern beschreibt das Ausmaß der angestrebten Verbesserung. Die Maßnahmen stellen die pflegerischen Eingriffe dar, deren Durchführung geplant werden müssen, um das gesetzte Ziel zu erreichen, und zwar zum definierten Zieldatum. Ist das Zieldatum erreicht, so wird evaluiert, ob die definierten Ziele erreicht wurden und wenn nicht, weshalb sie verfehlt wurden.
Wie zu erkennen ist, stellen die zu erfolgenden Maßnahmen einen wichtigen Teil der Pflegediagnose dar. Diese Interventionen ermöglichen es, das Problem zu beheben oder zumindest zu verbessern. Wird von Leistungserfassung gesprochen, so ist unter anderem genau von diesen geplanten und anschließend durchgeführten Maßnahmen aus den Pflegediagnosen die Rede. Bereits im Laufe der Anamnese werden Probleme erkannt und in den entsprechenden Pflegediagnosen erfasst. Im Kapitel der „Methoden der Messung des Workloads“, speziell Kapitel 4.4. (bzgl. der Methode PRN), wurde bemerkt, dass Maßnahmen erst zur Berechnung der Leistungserfassung anerkannt werden, wenn ihre Legitimität ersichtlich dargestellt wurde.
1. EINLEITUNG: Kontextualisierung des Themas vor dem Hintergrund der Pandemie und der Notwendigkeit einer effizienteren Personalberechnung im luxemburgischen Gesundheitswesen.
2. METHODIK: Beschreibung des Studiendesigns, der Eingrenzung auf Akutkrankenhäuser und der technischen Vergleichsbasis zwischen den PDMS-Versionen 5.0 und 6.0.
3. DAS FINANZIERUNGSSYSTEM IN LUXEMBURG: Überblick über die historische Entwicklung und die aktuellen Akteure der Krankenhausfinanzierung in Luxemburg.
4. METHODEN DER MESSUNG DES WORKLOADS: Detaillierte Vorstellung gängiger internationaler Workload-Messmethoden wie TISS-28, DRG, RAFAELA, PRN und LEP.
5. DAS KONZEPT DER AUTOMATISIERUNG: Analyse der Implementierung eines neuen PDMS-Konzepts mit Fokus auf Sprachkonzept, Pflegediagnosen, Wechselroutinen und stationsorganisatorischer Dokumentation.
6. DIE TESTPATIENTEN: Vorstellung der beiden Testpatienten A und B sowie Definition des korrekten Ablaufs für die empirische Datenerfassung durch das Pflegepersonal.
7. DIE STUDIENERGEBNISSE: Präsentation und statistische Auswertung der Dokumentationsdaten mit anschließender detaillierter Interpretation der Ergebnisse.
8. SCHLUSSWORT: Zusammenfassende Betrachtung der Studienergebnisse vor dem Hintergrund globaler gesundheitspolitischer Anforderungen an eine effiziente Pflegeversorgung.
Automatisierung, Pflegedokumentation, PDMS, Personalschlüssel, Leistungserfassung, PRN, Pflegepersonalbedarfsrechnung, Pflegediagnosen, NANDA, Patientensicherheit, Gesundheitsökonomie, NAWIVE, Workload-Messung, Krankenhausmanagement, digitale Transformation
Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Auswirkungen einer automatisierten Pflegedokumentation innerhalb eines Patient Data Management Systems (PDMS) auf den Personalschlüssel in luxemburgischen Krankenhäusern.
Neben der technischen Umsetzung von Automatisierungsprozessen in der Dokumentation bildet der Vergleich von Personalberechnungsmodellen wie PRN, DRG oder LEP den inhaltlichen Schwerpunkt.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: Ist in Luxemburg eine Erhöhung des Personalschlüssels mittels Automatisierung der Pflegedokumentation im PDMS möglich?
Die Studie nutzt einen empirischen Ansatz, bei dem mittels Vergleichsberechnungen von zwei verschiedenen PDMS-Versionen (5.0 vs. 6.0) an zwei fiktiven Testpatienten-Szenarien der administrative und pflegerische Aufwand quantifiziert wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des luxemburgischen Finanzierungssystems, eine vergleichende Analyse internationaler Workload-Methoden sowie die praktische Konzeptbeschreibung und Auswertung der PDMS-Automatisierung.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Pflegedokumentation, Personalschlüsselsteigerung, Leistungserfassung, PDMS und Digitalisierung in der Pflege.
Da Luxemburg die Lizenz für das kanadische PRN-Modell nicht weiter erwarb, bestand die Notwendigkeit, nach alternativen Ansätzen zur Personalbedarfsermittlung durch automatisierte Dokumentation zu suchen.
Die Analyse der Daten, insbesondere bei neuen Mitarbeitern, lässt den Schluss zu, dass die Vertrautheit mit der Software ein signifikanter Faktor für die Dokumentationsgeschwindigkeit und somit für die Effizienz der Leistungserfassung ist.
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