Bachelorarbeit, 2022
57 Seiten, Note: 1,9
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Geschichtliche Herleitung der Kniebeuge
3.1.1 Kniebeuge im Kindesalter
3.1.2 Kniebeuge als Übung mit Gewichten
3.2 Phänomenologische Betrachtung der Kniebeuge
3.2.1 Die Positionierung der Langhantel
3.2.2 Die tiefe Frontkniebeuge
3.2.3 Die Nackenkniebeuge mit hoher Ablage
3.2.4 Die Nackenkniebeuge mit tiefer Ablage
3.3 Biomechanische Betrachtung der Kniebeuge
3.3.1 Anatomie
3.3.1.1 Anatomie des Sprunggelenks
3.3.1.2 Anatomie des Kniegelenks
3.3.1.3 Anatomie des Hüftgelenks
3.3.1.4 Anatomie der Lendenwirbelsäule
3.3.2 Bewegungsmöglichkeiten
3.3.2.1 Bewegungsmöglichkeiten des oberen Sprunggelenks
3.3.2.2 Bewegungsmöglichkeiten des Kniegelenks
3.3.2.3 Bewegungsmöglichkeiten des Hüftgelenks
3.3.2.4 Bewegungsmöglichkeiten der LWS
3.3.3 Biomechanik der unterschiedlichen Kniebeugevarianten
3.4 Darstellung der populärwissenschaftlichen Theorien und Modelle zum Thema Kniebeuge
3.5 Überleitung zur Problemstellung
4 METHODIK
5 ERGEBNISSE
6 DISKUSSION
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Abschlussarbeit führt eine Belastungsanalyse der Frontkniebeuge, der Nackenkniebeuge mit tiefer Ablage und der Nackenkniebeuge mit hoher Ablage durch, um potenzielle individuelle Überlastungsschäden zu identifizieren und wissenschaftlich zu bewerten.
3.3 Biomechanische Betrachtung der Kniebeuge
Im folgenden Abschnitt werden die Entwicklung und die dazugehörigen Aufgaben der Biomechanik der Kniebeuge thematisiert.
Eine Bewegung von lebenden Systemen und ihren Strukturen wird als Biomechanik definiert. Diese Bewegung erfolgt zum einen unter mechanischen Gesichtspunkten und zum anderen unter sensomotorischen Regelkreisläufen (Hüter-Becker & Dölken, 2011). Es wird im Fall der Kniebeuge, für die Analyse und ggf. die Optimierung sportlicher Bewegungstechniken, vielmehr auf den menschlichen Bewegungsapparat eingegangen. Man unterscheidet zwischen dem aktiven Bewegungsapparat und dem passiven Bewegungsapparat. Skelettmuskulatur, Sehnen und Hilfseinrichtungen der Skelettmuskulatur wie Sehnenscheiden, Schleimbeutel und Sesambeine sind Bestandteile des aktiven Bewegungsapparats. Zu dem passiven Bewegungsapparat gehören Knochen, Bänder und Gelenke (Richard & Kullmer, 2013).
Darüber hinaus werden die drei unterschiedlichen grundlegenden Varianten der Kniebeugen aus einer anatomischen Perspektive untersucht.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Die Relevanz der Kniebeuge als Grundübung im funktionellen Training wird beleuchtet und die Forschungsfrage zu den Überlastungsgefahren formuliert.
2 ZIELSETZUNG: Das Ziel definiert die Ausarbeitung eines Reviews basierend auf mindestens zehn wissenschaftlichen Primärstudien zur Belastungsanalyse verschiedener Varianten.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Dieses Kapitel bietet eine historische Herleitung, phänomenologische Abgrenzung und eine tiefgreifende biomechanische sowie anatomische Darstellung der Kniebeuge.
4 METHODIK: Hier wird das Vorgehen der Literaturrecherche im Zeitraum von Januar bis März 2022 dargelegt, inklusive der verwendeten Datenbanken und Ausschlusskriterien.
5 ERGEBNISSE: Die zehn ausgewählten Studien werden systematisch in Tabellenform aufbereitet und bezüglich ihrer Erkenntnisse zu Belastungsanalysen dargestellt.
6 DISKUSSION: Die Ergebnisse aus dem Hauptteil werden kritisch diskutiert, um Kontroversen und Mythen, insbesondere hinsichtlich der Knieführung, aufzulösen.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Die Arbeit schließt mit einer Bilanzierung der Untersuchungsergebnisse und der Bestätigung, dass die untersuchten Ausführungsvarianten unter Berücksichtigung der Anatomie des Trainierenden zu bewerten sind.
Kniebeuge, Frontkniebeuge, Nackenkniebeuge, Biomechanik, Überlastungsschäden, Kniegelenk, Hüftgelenk, Lendenwirbelsäule, Anatomie, Krafttraining, Kompressionskräfte, Muskelaktivität, Schwerpunktsverteilung, Bewegungsanalyse, funktionelles Training.
Die Arbeit analysiert die Belastungsunterschiede verschiedener Kniebeugevarianten, specifically die Frontkniebeuge sowie die Nackenkniebeuge mit hoher und tiefer Ablage, hinsichtlich möglicher Überlastungsschäden.
Die Arbeit vergleicht die Frontkniebeuge, die Nackenkniebeuge mit hoher Ablage und die Nackenkniebeuge mit tiefer Ablage.
Ziel ist es, durch ein auf Fachliteratur basierendes Review zu klären, welche individuellen Überlastungsschäden bei den verschiedenen Kniebeugevarianten entstehen können.
Es wurde eine systematische Literaturanalyse (Review) von zehn relevanten wissenschaftlichen Primärstudien durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in einen fundierten theoretischen Rahmen zur Anatomie und Biomechanik sowie eine datenbasierte Ergebnisaufbereitung aus Primärstudien.
Zentrale Begriffe sind Biomechanik, Kniebeuge, Gelenkbelastung, Überlastungsschäden, sowie die Analyse der anatomischen Strukturen wie Knie und Lendenwirbelsäule.
Nein, die Ergebnisse zeigen, dass dies ein Mythos ist; eine natürliche Knieflexion ist für eine saubere Übungsausführung und Gelenkschonung oft sogar notwendig.
Es wird aufgezeigt, dass Techniken, welche die natürliche Bewegungseinschränkung der Knie verhindern, zu einer verstärkten Rumpfkrümmung und damit zu einer erhöhten LWS-Belastung führen können.
Die Ablage beeinflusst maßgeblich die Rumpfhaltung und die Schwerpunktverteilung, was wiederum die Lastverteilung zwischen Knie- und Hüftgelenk verändert.
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