Bachelorarbeit, 2022
146 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Hinführung
1.2 Zielsetzung und Relevanz
1.3 Forschungsfragen und Hypothesen
1.4 Thematische Eingrenzung
1.5 Aufbau der Arbeit
2 Theoretischer Teil: Sponsoring und Öffentlichkeitsarbeit deutscher Leistungssportler:innen
2.1 Begriffserläuterungen
2.2 Grundlagen des Sponsorings
2.2.1 Definition und Entwicklung
2.2.2 Arten des Sportsponsorings
2.2.3 Effekte und Ziele des Sportsponsorings
2.3 Sponsoring von Einzelsportler:innen
2.3.1 Akteure einer Sponsoringbeziehung
2.3.2 Möglichkeiten angebotener Gegenleistungen
2.3.3 Psychologie des Spitzensports
2.4 Öffentlichkeitsarbeit
2.4.1 Begriffsdefinitionen
2.4.2 Kanäle der Öffentlichkeitsarbeit im Sport
3 Forschungsteil Quantitative Forschung - Erhebung der PR-Aktivitäten deutscher Einzelsportler:innen
3.1 Methodisches Vorgehen
3.2 Auswertung der Ergebnisse
4 Forschungsteil Qualitative Forschung
4.1 Methodisches Vorgehen
4.1.1 Auswahl der Interviewpartner
4.1.2 Interviewleitfaden
4.1.3 Auswertungsverfahren
4.2 Darstellung der Ergebnisse
4.2.1 Betrieblicher oder persönlicher Hintergrund der Interviewpartner:innen
4.2.2 Forschungsfrage 1
4.2.3 Forschungsfrage 2
4.2.4 Forschungsfrage 3
4.2.5 Forschungsfrage 4
5 Ergebnisse und Handlungsempfehlungen
5.1 Überprüfung der Hypothesen
5.1.1 Hypothese 1
5.1.2 Hypothese 2
5.1.3 Hypothese 3
5.2 Handlungsempfehlungen
5.2.1 Für Sponsor:innen
5.2.2 Für Einzelsportler:innen
6 Zusammenfassung und Ausblick
Die Bachelorarbeit untersucht die zentralen Erfolgsfaktoren für eine gewinnbringende Sponsoringbeziehung zwischen deutschen Einzelsportler:innen und Unternehmen, wobei insbesondere die Auswirkungen der Öffentlichkeitsarbeit sowie zwischenmenschliche Interaktionsfaktoren beleuchtet werden.
1.1 Problemstellung und Hinführung
Betrachtet man die Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele 1972 bis 2021, so fällt die negative Tendenz der Anzahl gewonnener Medaillen deutlich auf. Die Olympischen Spiele 2021 in Tokio waren für deutsche Athlet:innen die am wenigsten erfolgreichen Spiele gemessen an den gewonnenen Goldmedaillen seit 1952. Auf der Suche nach den Ursachen stößt man neben Grundsatzdiskussionen über fehlende oder mangelhafte sportliche Infrastruktur schnell auf das Thema Sportförderung und Finanzierung des Spitzensports in Deutschland. Gerade im Vorfeld der Spiele 2021 drehte sich die mediale Berichterstattung oft um schwierige und herausfordernde Situationen, besonders in finanzieller Hinsicht, mit denen sich deutsche Spitzensportler:innen konfrontiert sehen.
Grundsätzlich gibt es für deutsche Leistungssportler:innen verschiedene Möglichkeiten, den Sport zu finanzieren. Neben der staatlichen Förderung in den verschiedenen Sportfördergruppen wie etwa der Bundeswehr, der Bundes- und Landespolizei oder des Zolls, werden „alle Bundeskaderathlet:innen der olympischen Sportarten sowie ausgewählte Athlet:innen nicht-olympischer Sportarten [von der Stiftung Deutsche Sporthilfe e.V.] gefördert.“
Deutsche Leistungssportler:innen investierten im Jahr 2010 im Schnitt 31,8 Stunden in den Sport. In der heutigen Zeit steigen die Anforderungen an die Athlet:innen durch den großen internationalen Konkurrenzdruck und die stetig zunehmende Professionalisierung im Spitzensport immer weiter. Die Möglichkeit, nebenher weiteren beruflichen Erwerbstätigkeiten nachzugehen ist daher stark begrenzt. Trotzdem geben nach Breuer und Wicker „36,1 % der Spitzensportler [an,] neben ihrem Sport“ einer beruflichen Verpflichtung nachzugehen. „Die gesamte Zeit, die die befragten Sportler durchschnittlich für Arbeit und/oder Ausbildung etc. aufwenden, beträgt 27 Stunden pro Woche.“ Addiert man diesen Wert mit den oben genannten durchschnittlichen 31,8 Stunden pro Woche ausschließlich für den Leistungssport, so kommt man auf eine durchschnittliche wöchentliche Stundenanzahl von 58,8 Stunden. Selbst für höchst disziplinierte und organisierte Athlet:innen ist dieses Pensum auf Dauer kaum leistbar.
1 Einleitung: Hinführung zur Thematik der Sportförderung und Sponsoring-Finanzierung sowie Definition des Forschungsrahmens.
2 Theoretischer Teil: Sponsoring und Öffentlichkeitsarbeit deutscher Leistungssportler:innen: Theoretische Fundierung der Begriffe Sponsoring und PR unter Berücksichtigung der psychologischen und kommunikativen Faktoren im Sport.
3 Forschungsteil Quantitative Forschung - Erhebung der PR-Aktivitäten deutscher Einzelsportler:innen: Empirische Online-Analyse der PR-Aktivitäten von Kaderathlet:innen zur Quantifizierung ihrer Medienpräsenz.
4 Forschungsteil Qualitative Forschung: Analyse von Experteninterviews mit Athlet:innen, Sponsoren und Vermittlern zur Identifikation von Erfolgsfaktoren.
5 Ergebnisse und Handlungsempfehlungen: Zusammenführung der gewonnenen Erkenntnisse sowie Ableitung von praxisnahen Empfehlungen für Sponsoren und Athlet:innen.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der Arbeit und Benennung zukünftiger Forschungsbedarfe.
Sportsponsoring, Öffentlichkeitsarbeit, Einzelsport, Leistungssport, Sportler-Management, Medienreichweite, PR-Kanäle, Erfolgsfaktoren, Win-Win-Situation, Online-PR, Social Media, Athletenmarketing, Sponsorenakquise, Sportförderung, Werte-Transfer.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Finanzierung von deutschen Einzelsportler:innen durch Sponsoring und untersucht, wie diese durch eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit unterstützt werden kann.
Die zentralen Themen sind das Sportsponsoring im Einzelsport, die Bedeutung der Öffentlichkeitsarbeit für Athlet:innen und die Identifikation von Erfolgsfaktoren, die eine Partnerschaft für Sponsor und Sportler gewinnbringend machen.
Das primäre Ziel ist es, relevante Erfolgsfaktoren für Sponsoringbeziehungen zu identifizieren und aufzuzeigen, wie Öffentlichkeitsarbeit die Sponsoringbereitschaft strategisch beeinflussen kann.
Die Arbeit basiert auf einem Mixed-Methods-Ansatz: Einer umfassenden Literaturanalyse folgt eine quantitative Online-Erhebung sowie eine qualitative Expertenbefragung.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Grundlagen, eine quantitative Analyse von Online-PR-Aktivitäten sowie eine qualitative Auswertung von Experteninterviews mit Vertretern verschiedener Akteursgruppen.
Zu den Kernbegriffen zählen Sportsponsoring, Öffentlichkeitsarbeit (PR), Medienreichweite, soziale Medien, Sponsoren-Akquise und die zwischenmenschliche Beziehung zwischen Sponsor und Athlet.
Die Arbeit entstand in Kooperation mit der Agentur, um praxisnahe Einblicke in die professionelle Vermarktung von Leistungssportler:innen zu gewinnen.
TikTok wird als Wachstumsplattform mit signifikantem Zukunftspotenzial für die Öffentlichkeitsarbeit deutscher Einzelsportler:innen hervorgehoben, während klassische Kanäle teilweise an Bedeutung verlieren.
Die Experten heben Augenhöhe, den Aufbau einer persönlichen Beziehung und die Investition von Zeit in die Aktivierung und Pflege der Sponsoringpartnerschaft als entscheidende Faktoren hervor.
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