Bachelorarbeit, 2020
59 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Forschungsfragen und –ziele
1.3 Aufbau und Vorgehensweise
2. Zur theoretischen Grundlage der agilen Organisation
2.1 Herkunft und Begriffsdefinition
2.2 Voraussetzungen der agilen Organisation
3. Zur theoretischen Grundlage der Führung
3.1 Herkunft und Begriffsdefinition
3.2 Funktionen von Führung
3.3 Macht und Autorität
3.4 Betrachtung von Führungstheorien im Kontext der Agilität
3.4.1 Great-Man und Eigenschaftstheorie
3.4.2 Verhaltenstheorie und Führungsstil
3.4.3 Situative Führungstheorie
3.4.4 Transaktionale Führung
3.4.5 Transformationale Führung
3.5 Anforderungen an Führung durch agile Organisation
4. Methoden und Konzepte agiler Führung
4.1 Agile Unternehmenskultur
4.2 Agile Führungshaltung
4.3 Verteilte Führung und Empowerment
4.4 Die Führungskraft als Coach
4.5 Organisation von Teams in einer Netzwerkstruktur
4.6 Anpassung der Führungsinstrumente
4.6.1 Mitarbeitergespräche
4.6.2 Zielvereinbarung und Leistungserwartung
4.6.3 Leistungsbeurteilung
4.6.4 Vergütungsinstrumente
4.6.5 Karrieremodell
5. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Anforderungen an Führungskräfte in agilen Organisationen. Ziel ist es, ein Verständnis für das Wesen agiler Organisationen zu schaffen und zu analysieren, wie sich die Rolle der Führung vor dem Hintergrund stetiger Veränderungen, zunehmender Digitalisierung und komplexer Marktanforderungen verändern muss, um geeignete Managementmethoden und Gestaltungsmöglichkeiten für die Praxis abzuleiten.
Die Führungskraft als Coach
Lenz et al. (2007, S. 22) beschreibt Coaching als förderlich für Kommunikation, Teamentwicklung, Zusammenarbeit und Kreativität. Es führt zu einer Verbesserung der Unternehmenskultur und fördert Eigenverantwortung und Unternehmertum der Mitarbeiter. Weiterhin wirkt es unterstützend beim persönlichen Entwicklungsprozess.
In Kapitel 2.1 wurde die Definition einer agilen Organisation von Charbonnier-Voirin (2011, S. 123) vorgestellt, welche die Innovations- und Lernfähigkeit eines Unternehmens als Grundlage für Agilität angesehen hat. Innovation steht in einem direkten Zusammenhang zu Kreativität, da es immer Menschen sind, die Verbesserungen, neue Produkte, Problemlösungen oder Dienstleistungen entwickeln (Lenz et al., 2007, S. 121). Neben Kreativität wurden zuvor die nötigen Fähigkeiten und Kompetenzen zur Selbstorganisation in Teams und Entscheidungsfindung als notwendig für agile Organisationen erachtet. Auch die Gestaltung der Unternehmenskultur und die Förderung von Kommunikation wurden als Basis für Agilität beschrieben. Es besteht demnach kaum ein Zweifel, dass Coaching förderlich für Agilität ist.
Coaching oder auch der Coach leitet sich von dem Wort Kutscher ab. Aufgabe eines Kutschers ist es, die Kutsche samt Ladung und Pferden auf einem sicheren und schnellen Weg an ihr Ziel zu lenken. Heutzutage ist das Wort Coaching hauptsächlich in dem Bereich des Sports ein gängiger Begriff. Im betrieblichen Kontext wird der Begriff jedoch durch eine Vielzahl von verschiedenen Auffassungen geprägt (Lippmann, 2006, S. 12 f.). Lenz et al. (2007 S. 23) setzten Coaching mit einem Führungsstil gleich, welcher die Mitarbeiter in ihrer Selbstorganisation unterstützt und für Orientierung und Klarheit sorgt. Es soll Mitarbeiter anleiten, „sich kontinuierlich zu überprüfen, neue Ziele und Strategien zu entwickeln und deren Erfüllung zu überprüfen“. Radatz (2007, S. 24 f.) fasst die drei Anwendungsbereiche: Beruf, Privatleben und Organisation zusammen, auf die sich das Coaching zwischen Führungskraft und Mitarbeiter bezieht. Meistens jedoch werden zwei der Bereiche gleichermaßen angesprochen. Wenn ein Mitarbeiter beispielsweise seine eigene Arbeit besser mit der Arbeit seines Teams abstimmen möchte, werden die Bereiche Beruf und Organisation angesprochen.
1. Einleitung: Beschreibt die Herausforderungen der Arbeitswelt durch Digitalisierung und Demografie und leitet die Forschungsfragen zur agilen Führung ab.
2. Zur theoretischen Grundlage der agilen Organisation: Definiert Agilität, beleuchtet ihre Herkunft und identifiziert wesentliche Voraussetzungen für agile Organisationsstrukturen.
3. Zur theoretischen Grundlage der Führung: Erläutert klassische Führungsbegriffe und -theorien und ordnet diese kritisch in den Kontext moderner Anforderungen ein.
4. Methoden und Konzepte agiler Führung: Analysiert konkrete Ansätze wie Unternehmenskultur, Empowerment, Coaching und Netzwerkstrukturen für die agile Führungspraxis.
5. Fazit und Ausblick: Fasst die Kernergebnisse zusammen und reflektiert den notwendigen Paradigmenwechsel für Führungskräfte in dynamischen Märkten.
Agilität, Führungstheorien, Organisation, Empowerment, Coaching, Agile Führung, Unternehmenskultur, Selbstorganisation, Vertrauenskultur, Netzwerkstruktur, Transformationale Führung, Personalmanagement, Change Management, Führungskompetenzen, Digitalisierung
Die Arbeit befasst sich mit den veränderten Anforderungen an Führungskräfte innerhalb von Organisationen, die aufgrund von Digitalisierung und wachsender Marktdynamik agile Strukturen einführen.
Die Schwerpunkte liegen auf dem Verständnis von Agilität, der Anpassung von Führungshaltungen, dem Einsatz von Coaching-Methoden sowie der Neugestaltung von Führungsinstrumenten in agilen Umgebungen.
Das Ziel ist es darzustellen, welche Managementmethoden und Gestaltungsmöglichkeiten für die Mitarbeiterführung in agilen Organisationen geeignet sind, um den Anforderungen in einem dynamischen Umfeld gerecht zu werden.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten theoretischen Auseinandersetzung mit wissenschaftlicher Fachliteratur, inklusive Monografien, Zeitschriftenaufsätzen, Studien und Internet-Ressourcen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Organisation und Führung, gefolgt von konkreten Methoden wie der Etablierung agiler Kultur, Empowerment, Coaching und der Organisation in Netzwerkstrukturen.
Wichtige Begriffe sind Agilität, Selbstorganisation, Empowerment, Vertrauenskultur, Coaching, Transformationale Führung und agile Unternehmenskultur.
Vertrauen bildet das notwendige Fundament, damit Mitarbeiter trotz abgebauter Kontrollmechanismen Verantwortung übernehmen können; es reduziert die Angst vor Fehlern und fördert die Zusammenarbeit auf Augenhöhe.
Während klassische Führung oft auf Kontrolle und Anweisung setzt, agiert der Coach unterstützend, fördert die Selbstlernkompetenz der Mitarbeiter und schafft Rahmenbedingungen, statt fachliche Anweisungen in den Mittelpunkt zu stellen.
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