Masterarbeit, 2022
124 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik
1.2 Forschungsinteresse und Fragestellung
1.3 Zielsetzung
1.4 Aufbau der Arbeit
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Begriffserklärungen
2.1.1 Wirkungsanalyse
2.1.2 Videogestützte Verfahren
2.1.3 Erwachsenenbildung
2.1.4 Berufsanfänger*innen
2.1.5 Sozialer Bereich
2.2 SPIN-DGVB Deutsche Gesellschaft für Videobasierte Beratung e.V.
2.2.1 Vorstellung des Vereins
2.2.2 Aufbau
2.2.3 Gremien
2.3 Videobasierte Beratungsmethode VHT
2.3.1 Vorstellung der Methode
2.3.2 Geschichtliche Entstehung und Entwicklung
2.3.3 Durchführung und Ablauf
2.3.4 Weiterbildung zum VHT-Professional
2.3.5 Anwendungsgebiete
2.3.5.1 Familien
2.3.5.2 Kindertageseinrichtungen
2.3.5.3 Schulen
2.3.5.4 Kinder- und Jugendhilfe
2.3.5.4.1 Stationäre Hilfen
2.3.5.4.2 Ambulante Hilfen
2.3.5.5 Führungskräfte
2.3.6 Wirkungen und Erfolge
2.3.7 Säulen und Wirkfaktoren
2.3.7.1 Positive Bilder
2.3.7.2 Aktivierungsprinzip
2.3.7.3 Gelungene Kommunikation (‚Basiskommunikation‘)
2.3.7.4 Positiver Ansatz
2.3.8 Grenzen
3. Aktueller Forschungsstand
4. Forschungsmethodisches Vorgehen
4.1 Forschungsmethodologie
4.2 Forschungsdesign
4.3 Erhebungsinstrument
4.4 Stichprobe
4.5 Durchführung
4.6 Auswertung
5. Ergebnisse
5.1 Ergebnisdarstellung
5.1.1 Arbeitsfeld „Kindertagesstätte“
5.1.1.1 Erfahrungen mit VHT
5.1.1.2 Wirkungen
5.1.1.3 Grenzen
5.1.1.4 Positive Bilder
5.1.1.5 Einfluss auf die Praxis
5.1.2 Arbeitsfeld „Kinder- und Jugendhilfe“
5.1.2.1 Erfahrungen mit VHT
5.1.2.2 Wirkungen
5.1.2.3 Grenzen
5.1.2.4 Positive Bilder
5.1.2.5 Einfluss auf die Praxis
5.1.3 Zusammenfassung
5.2 Ergebnisinterpretation
6. Diskussion und Reflexion
7. Fazit und Ausblick
Diese Masterarbeit bietet eine Wirkungsanalyse der videobasierten Beratungsmethode VHT im Kontext der Praxisqualifizierung von Berufsanfänger*innen im sozialen Bereich. Ziel ist es, den Nutzen und die Wirksamkeit eines zentralen Wirkfaktors – der sogenannten Positiven Bilder – empirisch zu untersuchen und deren Einfluss auf den Beziehungsaufbau zu Klient*innen sowie die Entwicklung einer ressourcenorientierten beruflichen Identität bei Berufseinsteiger*innen zu beleuchten.
2.3.7.1 Positive Bilder
Ein Wirkfaktor von VHT sind die Positiven Bilder. Das ist zweifelsfrei keine neue Erkenntnis, wenn bedacht wird, dass Videobilder den gemeinsamen Bezugspunkt in der Rückschau und Analyse bilden (Kreuzer 2007: 36). Aus diesem Grund stützt sich diese Arbeit auch im weiteren Verlauf ausnahmslos auf den Wirkfaktor der Positiven Bilder und möchte diesen im Forschungsteil hinsichtlich seiner Wirkungen bei Berufseinsteiger*innen im sozialen Bereich näher beleuchten und untersuchen. Das Medium Bild führt immer zu einer Veranschaulichung von festgehaltenen Momenten und hilft dabei, diese verstehbar zu machen (Vlasak und Lüssow 2010: 3). Über den Zweck und Nutzen von Bildern im Allgemeinen schreibt Gens: „Bilder – sowohl stehende als auch bewegte Bilder – sind komplexe und ganzheitliche Informationsträger, die in der Beratung vielfältig einsetzbar sind. Sie »frieren« eine Situation ein und halten sie gesprächsfähig, sie können aus verschiedenen Blickwinkeln analysiert werden, sie machen kleinste Details sichtbar, auf die in der Echtsituation nicht geachtet wurde, und sie ermöglichen es, aus einer Metaposition heraus auf das Geschehen zu schauen und es neu zu verstehen“ (Gens 2020a: 10).
Church ergänzt dieses Zitat mit der Formulierung: „Die Macht der Bilder“ (Stiftung Jugendhilfe aktiv 2019), was in diesem Fall sehr zutreffend zu sein scheint. Entsprechend benennen die Video-Home-Trainerin, Psychologin und Masterclass Ausbilderin Marita Brümmer und der Psychologe Klaus ter Horst einige Erfolge, die sich mithilfe der Positiven Bildern verankern konnten. Dazu gehört zum Beispiel, dass sich Erkenntnisse über Bilder viel besser einprägen lassen. Zudem ermöglichen Bilder eine Überprüfung und Richtigstellung der eigenen Wahrnehmung. Geschehnisse, die normalerweise untergehen, werden außerdem deutlicher und die Positiven Bilder lösen bei den Beteiligten Emotionen aus. Dies bildet die Basis für ein ressourcenorientiertes Gespräch über die Situation (Brümmer und Horst 2009: 149). Sich selbst in positiven Standbildern oder bewegten Bildern zu sehen, kann demzufolge ermutigend und motivierend wirken (Schäfer 2017: 89).
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die videobasierte Beratungsmethode VHT ein, definiert das Forschungsinteresse an der Praxisqualifizierung von Berufsanfängern und legt die Forschungsfrage sowie das Ziel der Arbeit dar.
2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert grundlegende Begriffe, stellt den Verein SPIN-DGVB e.V. vor und beschreibt die VHT-Methode, ihre Anwendungsgebiete, Wirkfaktoren sowie deren Grenzen ausführlich.
3. Aktueller Forschungsstand: Hier werden zentrale, deutschsprachige Veröffentlichungen und bisherige Forschungsarbeiten zur VHT-Methode zusammengefasst und in den Kontext der Masterarbeit gerückt.
4. Forschungsmethodisches Vorgehen: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Design der Studie, die qualitative Forschung durch Fokusgruppendiskussionen, die Auswahl der Stichprobe sowie das Vorgehen bei der Datenauswertung nach Mayring.
5. Ergebnisse: Der Hauptteil präsentiert die gewonnenen Daten aus den Fokusgruppen in den Arbeitsfeldern „Kindertagesstätte“ und „Kinder- und Jugendhilfe“ und verknüpft diese mit dem theoretischen Kategoriensystem.
6. Diskussion und Reflexion: Hier werden die Forschungsergebnisse kritisch diskutiert, in Bezug zum aktuellen Forschungsstand gesetzt und die methodische Qualität der Studie reflektiert.
7. Fazit und Ausblick: Das letzte Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, bestätigt die Hypothese der Bedeutung „Positiver Bilder“ und gibt einen Ausblick auf notwendige zukünftige Forschungsvorhaben.
VHT, Video-Home-Training, Wirkungsanalyse, Positive Bilder, Berufsanfänger*innen, Sozialer Bereich, Fokusgruppen, qualitative Forschung, Ressourcenorientierung, Professionalisierung, Kindertagesstätte, Kinder- und Jugendhilfe, Selbstwirksamkeit, Beratungsmethode, Videogestützte Verfahren
Die Arbeit analysiert die Wirkung der videobasierten Beratungsmethode „VHT“ (Video-Home-Training) auf Berufsanfänger*innen im sozialen Sektor. Dabei steht besonders der Einsatz des Wirkfaktors „Positive Bilder“ im Fokus der Untersuchung.
Zentrale Themen sind die Praxisqualifizierung von Berufseinsteiger*innen, der Einsatz videogestützter Beratungsformate in der Sozialen Arbeit, die Ressourcenorientierung sowie die Identitäts- und Professionalitätsbildung der Fachkräfte.
Das Ziel ist es zu untersuchen, inwieweit „Positive Bilder“ bei Berufseinsteiger*innen den Beziehungsaufbau zu Klient*innen begünstigen und zu einer stärkeren, ressourcenorientierten beruflichen Identität führen.
Die Autorin wählt einen qualitativen Forschungsansatz. Konkret wurden Fokusgruppendiskussionen mit Berufsanfänger*innen und VHT-Professionals aus zwei sozialen Arbeitsfeldern durchgeführt und mittels Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet.
Nach der theoretischen Herleitung (Begriffe, Vereinsstrukturen, VHT-Grundlagen) folgt die Auswertung der Fokusgruppen. Hier werden Erfahrungen und Wirkungen in den Feldern „Kindertagesstätte“ und „Kinder- und Jugendhilfe“ detailliert dargestellt.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie VHT, Wirkungsanalyse, Positive Bilder, Soziale Arbeit, Fokusgruppendiskussion und Ressourcenorientierung charakterisieren.
Die Professionals agieren nicht nur als Erfahrene, die VHT anleiten und die Rückschauen durchführen, sondern sind auch Teil der untersuchten Fokusgruppen, um fachliche Perspektiven und Erfahrungen aus der Praxis zu reflektieren.
Sie wirken motivierend, stärkend für das Selbstbild und sind ein zentrales Instrument, um eigene Stärken sowie gelungene Interaktionsmomente im professionellen Arbeitsalltag sichtbar zu machen und für Lernprozesse zu nutzen.
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