Bachelorarbeit, 2007
89 Seiten, Note: 1
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit User Mode Linux (UML), einer Virtualisierungslösung, die es ermöglicht, ein Linux-System innerhalb eines anderen Linux-Systems auszuführen. Die Arbeit analysiert die Architektur und Funktionsweise von UML, untersucht die Sicherheitsaspekte und beleuchtet verschiedene Ausbruchsmöglichkeiten aus der virtuellen Umgebung.
Das erste Kapitel der Arbeit behandelt die Grundlagen von Linux-Kernel, Prozessmanagement, Speichermanagement, I/O und Virtual Machines. Es werden die grundlegenden Konzepte und Mechanismen erläutert, die für das Verständnis von UML notwendig sind.
Das zweite Kapitel widmet sich der Theorie von UML. Es werden die Architektur, die Ausführungsmodi, das Speichermanagement und die Sicherheitsaspekte von UML detailliert beschrieben.
Das dritte Kapitel befasst sich mit der Praxis von UML und den möglichen Ausbruchsmöglichkeiten aus der virtuellen Umgebung. Es werden verschiedene Techniken und Szenarien vorgestellt, die es einem Angreifer ermöglichen könnten, die Sicherheit von UML zu umgehen.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen User Mode Linux (UML), Virtualisierung, Linux-Kernel, Prozessmanagement, Speichermanagement, Sicherheitsaspekte, Ausbruchsmöglichkeiten, Abwehrmechanismen, Systemcalls, Kernelmodule, Shellcodeinjection, Virtual Machine Monitor, Virtualisierungstechnologien, Host- und Gastsystem.
UML ist eine Virtualisierungstechnologie, die es ermöglicht, einen Linux-Kernel als gewöhnlichen Benutzerprozess innerhalb eines anderen Linux-Hostsystems auszuführen.
Nein, eine UML-Instanz kann ohne Root-Rechte gestartet und betrieben werden, was die Sicherheit des Hostsystems erhöht.
Die Arbeit beschreibt verschiedene Modi wie den tt-Modus (Tracing Thread) sowie die Skas-Modi (Separate Kernel Address Space), die die Performance und Sicherheit verbessern.
Die Arbeit analysiert Ausbruchsmöglichkeiten aus der UML-Umgebung auf das Hostsystem, zum Beispiel durch Manipulation des Filesystems, Kernelmodule oder Shellcode-Injection.
„hostfs“ ist ein spezielles Dateisystem in UML, das es dem Gastsystem ermöglicht, direkt auf Verzeichnisse des Host-Betriebssystems zuzugreifen.
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