Bachelorarbeit, 2021
72 Seiten, Note: 1,7
1. Problemstellung
2. Gegenstand Betriebliches Gesundheitsmanagement
2.1. Der Gesundheitsbegriff
2.2. Bestandteile des Betrieblichen Gesundheitsmanagements
2.3. Betriebliche Gesundheitsförderung
2.4. Gesundheitsorientierte Personalarbeit und Führung
2.5. Betriebliches Fehlzeitenmanagement
3. Gesellschaftliche Herausforderungen
4. Ziele des betrieblichen Gesundheitsmanagements
4.1. Erhalt und Verbesserung der Arbeitsfähigkeit
4.2. Steigerung der Attraktivität der Arbeitgebermarke
4.3. Verbesserung des Unternehmenserfolgs durch gesteigerte Produktivität
5. Besonderheiten der Baubranche
5.1. Muskel-Skelett-Erkrankungen
5.2. Verletzungen
5.3. Physische Gesundheit und das Alter
5.4. Frührente
5.5. Fachkräftemangel
6. Methodik
7. Rahmenbedingungen für die Durchführung des Feldexperimentes
8. Konzipierung der Maßnahmen
8.1. Maßnahmen zur Prävention von MSE
8.2. Risikoanalyse
8.3. Maßnahmenpaket
8.4. Maßnahmen-Wirkungskonzept
9. Durchführung und Ergebnisse
9.1. Entwicklung der psychischen Gesundheit
9.2. Entwicklung der physischen Gesundheit
9.3. Entwicklung der Arbeitsfähigkeit
9.4. Entwicklung der Produktivität
10. Diskussion der Ergebnisse
11. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit betriebliche Gesundheitsmanagement-Maßnahmen die Gesundheit von Baustellenarbeitern fördern und damit einen positiven Effekt auf deren Arbeitsfähigkeit und Produktivität haben können.
1. Problemstellung
Die Thematik der Gesundheit entwickelte sich in den letzten zwei Jahren, vor allem durch die COVID-19-Pandemie, zum Schwerpunkt medialer und wirtschaftlicher Aufmerksamkeit. Die Aufgabe der Mitarbeitergesundheit betrifft Unternehmer jedoch schon seit längerer Zeit. Gesellschaftliche Herausforderungen, wie der demografische Wandel, stellen Arbeitgeber vor die Aufgabe, die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitern nachhaltig zu erhalten. Trotzdem ist das Thema der Mitarbeitergesundheit durch ein akutes Spannungsfeld bei deutschen Unternehmern ausgezeichnet. Während einige Arbeitgeber bereits seit Jahren gesundheitsfördernde Maßnahmen im Betrieb einsetzen, sind andere nach wie vor der Auffassung, dass die Gesundheit in der persönlichen Verantwortung des jeweiligen Mitarbeiters liegt.
Unfallverhütung und Arbeitsschutz sind Themen, denen in der Baubranche bereits viel Aufmerksamkeit geschenkt wird. Allerdings wird der Schwerpunkt selten auf die gesundheitsbedingten Probleme der Arbeiter gelegt. Dieser Status ist in Frage zu stellen, da insbesondere Bauarbeiter einer Vielzahl von arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren ausgesetzt sind. Die Vorbeugung von Krankheiten sowie die Erhaltung und Förderung der Gesundheit, Motivation und des Wohlbefindens von Mitarbeitern werden in dem Managementprinzip des Betrieblichen Gesundheitsmanagements analysiert.
1. Problemstellung: Das Kapitel erläutert die wachsende Bedeutung der Mitarbeitergesundheit vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Herausforderungen wie dem demografischen Wandel.
2. Gegenstand Betriebliches Gesundheitsmanagement: Es werden grundlegende Definitionen definiert und wesentliche Handlungsfelder innerhalb des BGM erörtert.
3. Gesellschaftliche Herausforderungen: Dieses Kapitel liefert die statistische Begründung für die Einführung eines BGM, insbesondere hinsichtlich des demografischen Wandels.
4. Ziele des betrieblichen Gesundheitsmanagements: Die Kapitelabschnitte fokussieren auf die Optimierung der Arbeitsfähigkeit, Arbeitgeberattraktivität und Produktivität.
5. Besonderheiten der Baubranche: Hier werden branchenspezifische physische Risiken und Fehlzeitenursachen detailliert analysiert.
6. Methodik: Beschreibung des gewählten Forschungsdesigns einschließlich der experimentellen Vorgehensweise.
Betriebliches Gesundheitsmanagement, Baubranche, Arbeitsfähigkeit, Produktivität, Muskel-Skelett-Erkrankungen, Prävention, Fehlzeiten, Arbeitsplatz, körperliche Gesundheit, psychische Gesundheit, Arbeitsschutz, BGM, Gesundheitsförderung, Arbeitsproduktivität, Salutogenese.
Die Arbeit analysiert die Relevanz und Wirksamkeit von betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) in der Baubranche.
Die Arbeit fokussiert auf Arbeitsfähigkeit, Produktivität, die Identifikation von physischen/psychischen Belastungen auf Baustellen und die Konzeption von entsprechenden Präventionsmaßnahmen.
Das Ziel ist es herauszufinden, ob durch spezifische Maßnahmen des BGM die Gesundheit von Baustellenarbeitern verbessert und daraus resultierend Arbeitsfähigkeit sowie Produktivität gesteigert werden können.
Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde Literatur analysiert und ein quantitatives Feldexperiment mit sieben Baustellenmitarbeitern über einen Zeitraum von sechs Wochen durchgeführt.
Der Hauptteil umfasst sowohl die theoretische Aufarbeitung des BGM-Konzepts und der spezifischen Baustellenrisiken als auch die detaillierte Darstellung des Experiments inklusive dessen Durchführung und Ergebnisse.
Wichtige Schlagworte sind BGM, Baubranche, Arbeitsfähigkeit, Muskel-Skelett-Erkrankungen und Produktivitätssteigerung.
Die Beschwerden wurden mittels standardisierter Fragebögen (Nordischer Fragebogen) erfasst, die spezifisch auf die Belastungen in den unterschiedlichen Körperregionen abzielten.
Das Alter korreliert in der Untersuchung mit der Arbeitsfähigkeit und der Häufigkeit von Beschwerden, wobei ältere Arbeiter oft länger krankheitsbedingt ausfallen als jüngere Kollegen.
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