Masterarbeit, 2022
91 Seiten, Note: 1
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Motivation
1.2 Zielsetzung und Fragestellung
1.3 Aufbau
1.4 Methoden
2. GRUNDLAGEN VIDEOKONSULTATION
2.1 Begriffsbestimmung und Abgrenzung
2.1.1 eHealth
2.1.2 Telemedizin
2.1.3 Videokonsultation
2.2 Gesetzliche Rahmenbedingungen für Videokonsultationen in Österreich
2.3 Technische Voraussetzungen für Videokonsultationen
2.3.1 Infrastrukturelle Voraussetzungen
2.3.2 Individuelle und applikationsbasierte Voraussetzungen
2.3.3 Datenschutz und Regularien
3. GRUNDLAGEN TECHNOLOGIEAKZEPTANZ
3.1 Der Akzeptanzbegriff
3.2 Technologieakzeptanzmodelle
3.2.1 Historische Entwicklung
3.2.2 Unified Theory of Acceptance and Use of Technology (UTAUT)
3.2.3 Unified Theory of Acceptance and Use of Technology 2 (UTAUT2)
4. TELEMEDIZIN IN ÖSTERREICH
4.1 Akzeptanz telemedizinischer Anwendungen aus der Sicht von Endanwendern
4.2 Telemedizinische Anwendungen in Österreich
4.3 Digitalisierung im österreichischen Gesundheitswesen
5. FORSCHUNGSDESIGN
5.1 Konzeption des Forschungsmodells
5.2 Hypothesenbildung
6. EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG ZU AKZEPTANZ GEGENÜBER ÄRZTLICHER VIDEOKONSULTATIONEN
6.1 Prüfung der Messinstrumente
6.1.1 Erhebung und Prüfung der Daten
6.1.2 Evaluation des Messmodells
6.1.3 Schlussfolgerungen
6.2 Adaptiertes Forschungsmodell
6.3 Datenerhebung und Stichprobe
7. ERGEBNISSE
7.1 Deskriptive Datenaufbereitung
7.2 Evaluation des Messmodells
7.2.1 Interne-Konsistenz-Reliabilität
7.2.2 Konvergenzvalidität
7.2.3 Diskriminanzvalidität
7.2.4 Schlussfolgerungen aus der Evaluation des Messmodells
7.3 Evaluation des Strukturmodells
7.3.1 Prüfung der Kollinearität
7.3.2 Prüfung der Pfadkoeffizienten
7.3.3 Prüfung des Bestimmtheitsmaßes R²
7.3.4 Prüfung der f²-Effektstärke
7.3.5 Prüfung der Prognoserelevanz
7.3.6 Prüfung der q²-Effektstärke
7.4 Prüfung der Hypothesen
7.5 Interpretation der Ergebnisse
8. DISKUSSION
8.1 Zusammenfassung
8.2 Implikationen
8.3 Limitierungen und Kritik
8.4 Ausblick
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Akzeptanzfaktoren österreichischer Patientinnen und Patienten gegenüber ärztlicher Videokonsultation, um Potenziale und Hürden bei deren Implementierung im österreichischen Gesundheitswesen aufzuzeigen und somit einen Beitrag zur Schließung aktueller Forschungslücken in der Telemedizinakzeptanzforschung zu leisten.
2.1.2 Telemedizin
Zweck der Telemedizin ist die Erbringung von Gesundheitsleistungen unter Einsatz verschiedener Arten der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) mit dem Ziel Gesundheitsergebnisse zu verbessern. Des weiteren sollen mit dieser Form der Behandlung geografische Hindernisse überwunden werden (eHealth, 2010).
[Telemedicine is] The delivery of health care services, where distance is a critical factor, by all health care professionals using information and communication technologies for the exchange of valid information for diagnosis, treatment and prevention of disease and injuries, research and evaluation, and for the continuing education of health care providers, all in the interests of advancing the health of individuals and their communities. (eHealth, 2010)
Wie Sood et al. (2007) in ihren Auswertungen von 200 Telemedizin-Definitionen feststellen, sind im Allgemeinen vier wesentliche Perspektiven des Begriffs zu erkennen:
Medizinische Perspektive: es werden Gesundheitsdienstleistungen ausgeübt.
Technologische Perspektive: zur Ausübung von Gesundheitsdienstleistungen werden Informations- und Kommunikationssysteme verwendet.
Räumliche Perspektive: beschreibt die Distanz zwischen Empfänger und Sender von Gesundheitsdienstleistungen.
Nutzenperspektive: diese Perspektive beschreibt den Mehrwert, der durch Telemedizin geschaffen wird, vor dem Hintergrund zunehmender Versorgungsschwierigkeiten in der Medizin.
1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel motiviert die Arbeit vor dem Hintergrund der Herausforderungen des österreichischen Gesundheitswesens und definiert die Forschungsfrage sowie den methodischen Aufbau.
2. GRUNDLAGEN VIDEOKONSULTATION: Hier werden zentrale Begriffe wie eHealth, Telemedizin und Videokonsultation definiert sowie die infrastrukturellen und rechtlichen Rahmenbedingungen in Österreich beleuchtet.
3. GRUNDLAGEN TECHNOLOGIEAKZEPTANZ: In diesem Teil werden theoretische Akzeptanzkonzepte und -phasen erläutert sowie relevante wissenschaftliche Modelle der Akzeptanzforschung dargestellt.
4. TELEMEDIZIN IN ÖSTERREICH: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Telemedizin in Österreich und analysiert die Akzeptanz aus Sicht der Endanwender.
5. FORSCHUNGSDESIGN: Hier wird das auf dem UTAUT2-Modell basierende Forschungsmodell entworfen und die Hypothesenbildung für die empirische Untersuchung dargelegt.
6. EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG ZU AKZEPTANZ GEGENÜBER ÄRZTLICHER VIDEOKONSULTATIONEN: Dieser Abschnitt beschreibt die methodische Vorgehensweise, inklusive der Prüfung der Messinstrumente und der Datenerhebung.
7. ERGEBNISSE: In diesem Kapitel werden die gesammelten Daten ausgewertet, das Mess- und Strukturmodell evaluiert und die aufgestellten Hypothesen geprüft.
8. DISKUSSION: Der finale Teil fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert Implikationen für die Praxis, reflektiert die Limitierungen der Arbeit und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Telemedizin, Videokonsultation, Technologieakzeptanz, UTAUT2, Österreich, Gesundheitswesen, Patientenakzeptanz, Gesundheitsversorgung, Digitalisierung, Datenschutz, Nutzungsintention, Telemonitoring, eHealth.
Die Arbeit analysiert die Faktoren, die die Bereitschaft österreichischer Patientinnen und Patienten beeinflussen, ärztliche Videokonsultationen zu nutzen.
Die Themen umfassen die technologischen Grundlagen der Telemedizin, die theoretische Einordnung von Akzeptanzmodellen, die rechtlichen Rahmenbedingungen in Österreich sowie die empirische Auswertung einer Nutzerbefragung.
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage: Was beeinflusst die Nutzungsintention von österreichischen Patientinnen und Patienten gegenüber ärztlicher Videokonsultation?
Es wird eine quantitative empirische Untersuchung durchgeführt, bei der ein theoretisches Modell (basierend auf UTAUT2) mittels Partial Least Squares Strukturgleichungsmodellierung (PLS-SEM) analysiert wird.
Neben den theoretischen Grundlagen der Telemedizin und Akzeptanzforschung steht die empirische Untersuchung im Fokus, bei der Daten durch Online-Fragebögen erhoben und statistisch ausgewertet wurden.
Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Telemedizin, UTAUT2, Österreich, Akzeptanz, Gesundheitswesen, Digitalisierung und Patientin/Patient.
Da es sich um hochsensible, gesundheitsrelevante Daten handelt, ist der Datenschutz eine kritische Hürde für die Akzeptanz gegenüber digitalen Anwendungen wie der Videokonsultation.
Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere Leistungs- und Aufwandserwartung sowie die Gewohnheit und hedonische Motivation signifikante Einflüsse auf die Nutzungsintention haben.
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