Bachelorarbeit, 2022
73 Seiten, Note: 3,0
1. Einleitung
2. Problemfeld: Kinder in Ausnahmesituationen
2.1 Ausgangslage
2.2 Intention bei der Themenwahl
2.3 Einordnung in das Fachgebiet der Heilpädagogik
3. Leben und Lernen im Lockdown – der aktuelle Forschungsstand
4. Definition des Begriffs …
4.1 … „Long-Covid“
4.2 … des jüngeren Schulalters
4.3 … sozial benachteiligten Familien
4.4 … psychische und emotionale Auswirkungen
5. Entwicklung von Kindern – der theoretische Ansatz nach …
5.1 … Erikson - die psychosoziale Entwicklung
5.2 … Bronfenbrenner – das ökosystemische Modell
5.3 … Wygotski – die Zone der nächsten Entwicklung
6. Methode der Datenerhebung
7. Themenschwerpunkt
7.1 Grundbedingungen für eine gute Entwicklung
7.2 Forschungsfrage
8. Folgen der Corona-Pandemie
8.1 psychische Auswirkungen
8.1.1 psychische Auswirkungen und Stressoren in Pandemiezeiten
8.1.2 Änderung des ökosystemischen Modells
8.1.3 Folgen ausbleibenden Lernens und ein erhöhter Medienkonsum
8.2 emotionale Auswirkungen
8.2.1 sozio-emotionale Auswirkungen
8.2.2 Familienklima in Zeiten der Pandemie
8.3 Auswirkungen auf die Entwicklung
9. positive Folgen und die Bewältigung der Krise
10. Fazit
Ziel der Arbeit ist es, die spezifischen psychischen und emotionalen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kinder im Grundschulalter aus sozial benachteiligten Familien zu untersuchen, um Hilfsbedarfe aufzuzeigen und Ansätze zur Unterstützung zu entwickeln.
8.1.1 psychische Auswirkungen und Stressoren in Pandemiezeiten
Durch die Corona-Pandemie wurde das Stresssystem der Menschen stark gefordert. Dieses wird bereits in der frühen Kindheit gebildet und beeinflusst. Es setzt das effektive und dauerhafte Funktionieren voraus und mindert das Risiko der Entstehung von psychischen Krankheiten. Durch das Funktionieren des Stresssystems können hohe Anforderungen vermieden werden (Strüber, 2021, S. 29).
Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie wurde in der ersten Hälfte 2020 die Copsy-Studie (Corona und Psyche) durchgeführt. Sie sollte allgemeine und speziell psychische Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche in den Blick nehmen. Ein erster Blick gab Aufschluss darüber, dass knapp zwei Drittel der Befragten die Corona-Zeit als belastend empfanden und ein Viertel von Symptomen einer Ängstlichkeit betroffen waren. 10 Prozent aller Kinder zeigten auch Symptome einer Mehrfachbelastung in den Bereichen Familie, Freunde, Schule und Sorgen über die Corona-Pandemie auf (Fertmann & Saier, 2021, S. 10). Betroffene Kinder erlebten das Lernen und die Schulaufgaben als anstrengender im Vergleich zu Zeiten vor der Pandemie.
1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Pandemie als Umwelteinfluss auf die menschliche Entwicklung und Definition des Zielsetzung der Arbeit.
2. Problemfeld: Kinder in Ausnahmesituationen: Darlegung der Ausgangslage, der persönlichen Motivation zur Themenwahl sowie Einordnung in die Heilpädagogik.
3. Leben und Lernen im Lockdown – der aktuelle Forschungsstand: Überblick über studienbasierte Erkenntnisse zur Veränderung der Lebenswelt und schulischen Situation von Kindern während der Pandemie.
4. Definition des Begriffs …: Fachliche Klärung der Kernbegriffe "Long-Covid", "jüngeres Schulalter", "sozial benachteiligte Familien" sowie "psychische und emotionale Auswirkungen".
5. Entwicklung von Kindern – der theoretische Ansatz nach …: Darstellung entwicklungspsychologischer Theorien von Erikson, Bronfenbrenner und Wygotski zur theoretischen Fundierung der Arbeit.
6. Methode der Datenerhebung: Erläuterung des methodischen Vorgehens, das primär auf einer literaturbasierten Forschungsarbeit basiert.
7. Themenschwerpunkt: Zusammenführung der theoretischen Grundlagen mit den spezifischen Entwicklungsbedingungen des Grundschulkindes und Konkretisierung der Forschungsfrage.
8. Folgen der Corona-Pandemie: Detaillierte Auseinandersetzung mit psychischen sowie emotionalen Auswirkungen und der Veränderung des ökosystemischen Modells.
9. positive Folgen und die Bewältigung der Krise: Betrachtung positiver Aspekte der Pandemiezeit sowie Lösungsstrategien zur Krisenbewältigung.
10. Fazit: Kritische Zusammenfassung der Ergebnisse, Reflexion der Forschungsarbeit und Ausblick auf notwendige zukünftige Entwicklungen im heilpädagogischen Bereich.
Corona-Pandemie, Grundschulalter, Sozial benachteiligte Familien, Heilpädagogik, Psychische Auswirkungen, Emotionale Auswirkungen, Lockdown, Resilienz, Entwicklungspsychologie, Stressoren, Kindeswohl, Bildungsdefizite, Soziale Isolation, Copsy-Studie
Die Arbeit untersucht die psychischen und emotionalen Auswirkungen, die die Corona-Pandemie und ihre Begleiterscheinungen, wie Lockdowns und Schulschließungen, auf Schulkinder aus sozial benachteiligten Verhältnissen haben.
Themenfelder sind die Auswirkungen von Bewegungsmangel und Medienkonsum, der Wegfall strukturgebender sozialer Umfelder (Schule), familiärer Stress unter Quarantänebedingungen sowie die theoretische Verankerung in der Heilpädagogik.
Die Forschungsfrage lautet: „Welche psychischen und emotionalen Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die Altersgruppe des jüngeren Schulalters bei Kindern aus sozial benachteiligten Familien?“
Die Arbeit basiert auf einer literaturbasierten Forschung. Es wurden aktuelle Studien, Fachliteratur und wissenschaftliche Online-Datenbanken analysiert, um den Forschungsstand systematisch wiederzugeben.
Nach der Definition der Schlüsselbegriffe und theoretischen Fundierung werden die psychischen Folgen (Stress, Ängste, Depressionen), emotionale Belastungen im Familienklima sowie die Auswirkungen auf die allgemeine Entwicklung des Kindes detailliert analysiert.
Zu den prägenden Schlagworten zählen: Corona-Pandemie, Grundschulkindheit, soziale Benachteiligung, Heilpädagogik, psychische Resilienz und strukturelle Bildungsdefizite.
Der Autor wählte diese Gruppe, da diese Kinder häufiger unter schwierigen Rahmenbedingungen (geringere Ressourcen, begrenzter Wohnraum, digitale Bildungsdefizite) leiden und somit eine höhere Vunerabilität gegenüber den Einschränkungen der Pandemie aufweisen.
Es dient dazu, das Kind als Teil verschiedener Systeme (Familie, Schule, Exosystem) zu betrachten und zu veranschaulichen, dass bei einem Wegfall zentraler Strukturen (wie der Schule) das gesamte System aus dem Gleichgewicht gerät, was pathogene Entwicklungen begünstigen kann.
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