Diplomarbeit, 2005
90 Seiten, Note: 1
1 EIDESSTATTLICHE ERKLÄRUNG
2 KURZREFERAT
3 ABSTRACT
4 EXECUTIVE SUMMARY
4.1 ZIEL
4.2 ZENTRALE FRAGEN
4.3 ERGEBNISSE
4.4 DANKSAGUNG
5 EINLEITUNG
5.1 AUSGANGSPUNKT
5.2 ZIELE UND VORGEHENSWEISE
5.3 ZENTRALE FRAGESTELLUNG
5.4 AUFBAU DER ARBEIT
6 BESCHWERDEMANAGEMENT - ERFOLG DURCH KUNDENZUFRIEDENHEIT
6.1 GRUNDLAGEN ZUM THEMA
6.1.1 Die Beschwerde
6.1.2 Die Entstehung einer Beschwerde
6.1.3 Die Kundenreklamation– eine Abgrenzung
6.2 ERFOLGSFAKTOR KUNDENZUFRIEDENHEIT
6.2.1 Besondere Anforderungen an Dienstleister
6.2.2 Beschwerdebearbeitung ist kein Beschwerdemanagement
6.3 ZIELE, NUTZEN UND KOSTEN VON BESCHWERDEMANAGEMENT
6.3.1 Umsatzrelevante Ziele
6.3.2 Kostenrelevante Ziele
6.3.3 Informationsträger Beschwerde
6.3.4 Mitteleinsatz
6.4 ZUSAMMENFASSUNG
7 VORRAUSSETZUNGEN FÜR DIE EINFÜHRUNG VON BESCHWERDEMANAGEMENT
7.1 DIE VORBEREITUNG
7.2 ANFORDERUNGEN AN DIE UNTERNEHMENSKULTUR
7.3 ANFORDERUNGEN AN DIE MITARBEITER
7.3.1 Die Sozialkompetenz
7.3.2 Die Emotionalkompetenz
7.3.3 Die Fach- und Methodenkompetenz
7.4 ANFORDERUNGEN AN DIE TECHNOLOGIE
7.5 ZUSAMMENFASSUNG
8 DER PROZESS DES BESCHWERDEMANAGEMENTS
8.1 DIE BESCHWERDESTIMULIERUNG
8.2 DIE BESCHWERDEANNAHME UND -ERFASSUNG
8.3 DIE BESCHWERDEBEARBEITUNG
8.3.1 Alleinbearbeitungs-, Einbeziehungs- und Abgabeprozesse
8.3.2 Routine- und Ausnahmeprozesse
8.4 DIE BESCHWERDEREAKTION
8.5 DIE ANALYSE UND VERWERTUNG VON BESCHWERDEN
8.6 ZUSAMMENFASSUNG
9 DIE WIENER SOZIALDIENSTE ALTEN- UND PFLEGEDIENSTE GMBH – EINE FALLSTUDIE
9.1 ÜBER DAS UNTERNEHMEN
9.2 ÜBER DIE MITARBEITERBEFRAGUNG
9.3 EINE GROBEINSCHÄTZUNG DER LAGE
9.4 DIE ERWARTUNGEN DER MITARBEITER
9.5 DER UMGANG MIT BESCHWERDEN IN DER APFL GMBH
9.6 ORGANISATION DES BESCHWERDEMANAGEMENTS
9.7 DAS ZIEL: ZUFRIEDENE KUNDEN
9.8 DER WEG: DER BESCHWERDEMANAGEMENTPROZESS
9.8.1 APFL-Beschwerdestimulierung
9.8.2 APFL-Beschwerdeannahme und -erfassung
9.8.3 APFL-Beschwerdebearbeitung und -analyse
10 CONCLUSIO
Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung einer kompakten Einführung in das Beschwerdemanagement, die der Wiener Sozialdienste Alten- und Pflegedienste GmbH als Entscheidungsgrundlage für die Einführung eines entsprechenden Konzepts dient. Die Forschungsfrage untersucht, inwiefern Beschwerdemanagement ein geeignetes Instrument zur Steigerung der Kundenzufriedenheit und Kundenbindung ist und welche spezifischen organisatorischen Maßnahmen im untersuchten Unternehmen zu einer Verbesserung des Beschwerdeumgangs beitragen können.
6.1.1 Die Beschwerde
Laut Barlow & Möller (1996, 11f) leitet sich das englische Wort „complaint“ aus dem Lateinischen von „plangere“ ab, das als „schlagen“ oder „an die Brust schlagen“ übersetzt werden kann. Der englische Ausdruck steht im heutigen Sprachgebrauch für „Krankheit“ oder „Anklage“ und bedeutet umgangssprachlich auch „quengeln“, „nörgeln“, „ärgern“ oder „jemandem das Leben schwermachen“. Der Begriff Beschwerde hat also eine allgemein negative Bedeutung und variiert vom Machtgehabe bis zur Mitleideregung.
5. Einleitung: Dieses Kapitel legt den Ausgangspunkt der Arbeit dar und definiert die Ziele sowie die methodische Vorgehensweise anhand einer Literaturrecherche und einer Mitarbeiterbefragung.
6. Beschwerdemanagement - Erfolg durch Kundenzufriedenheit: Es werden grundlegende Begriffe definiert, die Bedeutung der Kundenzufriedenheit als Erfolgsfaktor erläutert und die Ziele, Kosten sowie der Nutzen eines systematischen Beschwerdemanagements aufgezeigt.
7. Vorraussetzungen für die Einführung von Beschwerdemanagement: Hier werden die notwendigen Rahmenbedingungen diskutiert, wobei insbesondere Anforderungen an die Unternehmenskultur, die Qualifikationen der Mitarbeiter sowie technologische Unterstützungsformen im Fokus stehen.
8. Der Prozess des Beschwerdemanagements: Dieses Kapitel strukturiert den gesamten Kreislauf von der Stimulierung und Annahme über die Bearbeitung und Reaktion bis hin zur Analyse und Verwertung von Beschwerden.
9. Die Wiener Sozialdienste Alten- und Pflegedienste GmbH – Eine Fallstudie: Die theoretischen Erkenntnisse werden auf das konkrete Unternehmen angewendet, wobei der aktuelle Umgang mit Beschwerden anhand einer anonymen Mitarbeiterbefragung analysiert und bewertet wird.
10. Conclusio: Abschließend werden die Ergebnisse zusammengefasst und Handlungsempfehlungen für die Implementierung eines strukturierten Beschwerdemanagements in der APFL GmbH abgeleitet.
Beschwerdemanagement, Beschwerdemanagementprozess, Dienstleistungsunternehmen, Dienstleistungsqualität, Kundenorientierung, Kundenzufriedenheit, Kundenbindung, Mitarbeiterbefragung, Fallstudie, soziale Dienste, Prozessanalyse, Fehlerkultur, Beschwerdeannahme, Beschwerdebearbeitung, Wissensmanagement.
Die Diplomarbeit behandelt das Thema Beschwerdemanagement mit dem Ziel, theoretische Grundlagen zu vermitteln und diese in einer praktischen Fallstudie bei der Wiener Sozialdienste Alten- und Pflegedienste GmbH anzuwenden.
Zentrale Themen sind die Definition von Beschwerden, der Zusammenhang zwischen Beschwerdemanagement und Kundenzufriedenheit, die notwendigen Voraussetzungen für die Implementierung sowie die detaillierten Prozessschritte eines Beschwerdemanagements.
Das primäre Ziel ist es, der Geschäftsführung des untersuchten Unternehmens eine kompakte Informationsgrundlage und Entscheidungshilfe für die zukünftige Planung und Realisierung eines effizienten Beschwerdemanagementkonzepts zu bieten.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse im theoretischen Teil und einer schriftlichen, standardisierten Mitarbeiterbefragung als empirische Methode für die Fallstudie.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erörterung der Prozessschritte (Stimulierung, Annahme, Bearbeitung, Reaktion, Analyse) und eine spezifische Analyse der Ist-Situation in der APFL GmbH.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Beschwerdemanagement, Kundenzufriedenheit, soziale Dienstleistungen, Prozessoptimierung und Kundenorientierung charakterisiert.
Die Arbeit betont, dass eine erfolgreiche Einführung auf einer kundenorientierten Unternehmenskultur basiert, in der Beschwerden nicht als Angriff, sondern als wertvolle Chance zum Lernen und zur Verbesserung der Dienstleistungsqualität gesehen werden.
Die Analyse zeigt, dass eine Mischlösung aus zentraler Annahme (zur Kanalisierung) und dezentraler Bearbeitung (aufgrund des fachspezifischen Wissens in den Abteilungen) am besten geeignet ist, um Ziele kosteneffizient und kundenorientiert zu erreichen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

