Masterarbeit, 2021
75 Seiten, Note: 1,9
1 Einleitung
1.1 Fragestellung
1.2 Vorgehensweise
2 Gesundheitliche Risiken im Homeoffice
2.1 Homeoffice
2.2 Gesundheitliche Risiken im Homeoffice
2.2.1 Arbeitsumgebung
2.2.2 Soziale Isolation
2.2.3 Verhaltensrisiken
3 Gesundheitsförderung
3.1 Begriffsdefinition
3.2 Betriebliche Gesundheitsförderung
3.2.1 Verhaltensprävention
3.2.2 Verhältnisprävention
3.3 Modelle zur Gesundheitsförderung
3.3.1 Salutogenese Modell
3.3.2 Anforderungs-Ressourcen Modell
3.3.3 Anforderungs-Kontroll Modell
4 Führung
4.1 Begriffsdefinition
4.2 Gesundheitsfördernde Führung
4.3 Digitale Führung
4.4 Führungsstile
4.4.1 Klassische Führungsstile
4.4.2 Moderne Führungsstile
4.4.3 Digitale Führung
4.5 Führungstechniken
4.5.1 Management by Delegation
4.5.2 Management by Objectives
4.5.3 Management by Exeption
4.5.4 Gesundheitsförderndes Führungskonzept
4.6 Führungskompetenzen
4.6.1 persönliche Füheungskompetenzen
4.6.2 soziale Führungskompetenzen
4.6.3 Methodenkompetenz
4.6.4 digitale Führungskompetenzen
5 Digitale Tools"
5.1 Digitale Führungstools
5.1.1 Führungstools zur Vernetzung
5.1.2 Führungstools zur Förderung der Offenheit
5.1.3 Führungstools zur Förderung der Partizipation
5.1.4 Führungstools zur Förderung der Agilität
5.2 Collaborations- Tools
5.2.1 Software zur Kommunikation und Zusammenarbeit
5.2.2 Software zur Aufgaben- und Vorgangsverfolgung und Wissensdokumentation
6 Einsatz digitaler Methoden und Tools für Risiken im Homeoffice im Rahmen von digitaler gesundheitsfördernder Führung
6.1 Arbeitsumgebung
6.2 Psychosoziale Risiken
6.3 Verhaltenrisiken
7 Fazit
Die Arbeit untersucht, wie eine gesundheitsfördernde Führung digital gestaltet werden kann, um gesundheitliche Risiken im Homeoffice bei Beschäftigten zu minimieren. Dabei liegt der Fokus auf der direkten personalen Führung sowie der Unterstützung durch digitale Collaboration-Tools.
2 Gesundheitliche Risiken im Homeoffice
In diesem Kapitel wird die Entwicklung vom Büroarbeitsplatz zum Homeoffice zunächst näher erläutert und abgegrenzt. Anschließend werden anhand aktueller Forschungsergebnisse die gesundheitlichen Risiken im Homeoffice strukturiert dargestellt.
Durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) wurde der Arbeits- und Lebensalltag des 21. Jahrhunderts revolutioniert. In der heutigen Zeit wird die Büro- und Wissensarbeit durch das Internet unterstützt und kann von praktisch jedem Ort und zu jeder Zeit durchgeführt werden. Homeoffice ist die Arbeitsorganisation durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien, die es den Führungskräften und Beschäftigten ermöglicht, von entfernten Standorten auf ihre Arbeitsmittel und -umgebung zuzugreifen (Vgl. Pérez Pérez et al., 2005). Diese neue räumliche Unabhängigkeit hat die Rolle der Technologie in der Arbeitsumgebung verändert und bietet sowohl neue Möglichkeiten als auch neue Herausforderungen (Vgl. Llave and Messenger, 2018).
Bereits in den 1970er und 1980er Jahren befasste sich die Forschung mit der räumlichen Trennung der Arbeit vom Standort des Arbeitgebers. Zu den damaligen Visionären zählten Jack Nilles und Alvin Toffler, die voraussagten, dass die Arbeit der Zukunft mit Hilfe moderner Technologien in die Nähe (Privaträume) der Beschäftigten verlagert werden würde. In seiner Analyse zur wachsenden Informationsindustrie im US Bundesstaat Kalifornien aus dem Jahr 1975 erwartete Jack Nilles eine verstärkte Nutzung der Telekommunikation durch Organisationen der Informationsindustrie, insbesondere von Telefonkonferenzen, die durch regelmäßige persönliche Treffen ergänzt werden (Vgl. Nilles, 1975).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Digitalisierung der Arbeit und die damit verbundenen gesundheitlichen Herausforderungen im Homeoffice ein und benennt die zentrale Forschungsfrage der Masterarbeit.
2 Gesundheitliche Risiken im Homeoffice: Dieses Kapitel erläutert die Entwicklung des Homeoffice und analysiert strukturiert die damit verbundenen gesundheitlichen Gefahren, unterteilt in Arbeitsumgebung, soziale Isolation und Verhaltensrisiken.
3 Gesundheitsförderung: Das Kapitel definiert den Begriff der Gesundheitsförderung und stellt sowohl Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung als auch theoretische Rahmenmodelle für deren praktische Umsetzung vor.
4 Führung: Es werden theoretische Hintergründe zu Führung gegeben, indem verschiedene Führungsstile, Techniken sowie Führungskompetenzen im Kontext von Gesundheit und Digitalisierung dargestellt werden.
5 Digitale Tools": Dieses Kapitel bietet einen Überblick über verschiedene digitale Führungsinstrumente und Collaboration-Tools, welche die Zusammenarbeit und Kommunikation in virtuellen Arbeitsumgebungen unterstützen.
6 Einsatz digitaler Methoden und Tools für Risiken im Homeoffice im Rahmen von digitaler gesundheitsfördernder Führung: Hier wird zusammengeführt, wie Führungskräfte durch die Auswahl spezifischer Stile, Techniken und Tools aktiv Risiken im Homeoffice mindern und die Gesundheit ihrer Mitarbeiter digital unterstützen können.
7 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die künftige Notwendigkeit, Homeoffice-Arbeit gesundheitsorientiert zu gestalten.
Homeoffice, Digitale Führung, Gesundheitsförderung, Gesundheitliche Risiken, Work-Life-Integration, Führungskompetenzen, Collaboration-Tools, Verhältnisprävention, Verhaltensprävention, Salutogenese, Psychosoziale Gesundheit, Digital Leadership, Virtuelle Teams, Arbeitsplatzgestaltung, Stressbewältigung
Die Arbeit beschäftigt sich mit den gesundheitlichen Risiken, die aus der verlängerten Arbeit im Homeoffice resultieren, und wie Führungskräfte diesen durch eine gesundheitsfördernde digitale Führung begegnen können.
Die zentralen Themen sind Gesundheit am Arbeitsplatz, digitale Transformation, Führungsstile, moderne Führungstechniken und der gezielte Einsatz von digitalen Tools im Homeoffice.
Die Masterarbeit geht der Frage nach: „Gesundheitliche Risiken im Homeoffice - Wie kann eine gesundheitsfördernde Führung digital gestaltet werden?“ mit dem Ziel, praktische Lösungsansätze für Führungskräfte zu entwickeln.
Die Arbeit basiert auf einer explorativen Literaturrecherche, bei der internationale wissenschaftliche Erkenntnisse und aktuelle Studien zu Risiken im Homeoffice sowie zu Führungskonzepten analysiert und verknüpft werden.
Der Hauptteil behandelt theoretische Grundlagen zu gesundheitlichen Risiken, Konzepte der Gesundheitsförderung, eine Analyse klassischer und digitaler Führungsmodelle sowie die praktische Anwendung von Führungstechniken und Collaboration-Tools.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Digitale Führung, Gesundheitsförderung, Homeoffice, Psychosoziale Gesundheit und Führungskompetenzen bestimmt.
Es dient dazu, psychische Belastungen durch das Verhältnis von Arbeitsanforderungen zu Entscheidungsspielräumen zu verstehen, um bei Beschäftigten im Homeoffice ein gesundes Gleichgewicht herzustellen.
Das Modell wird als Antwort auf die VUCA-Welt angesehen, da es mit den Dimensionen Vernetzung, Offenheit, Partizipation und Agilität eine Antwort auf die Anforderungen der digitalen Transformation bietet.
SelfCare beschreibt die gesundheitsorientierte Selbstführung der Führungskraft, die als Vorbild dient, um das eigene Wohlbefinden zu wahren, bevor sie die Gesundheit der Mitarbeiter (StaffCare) fördern kann.
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