Bachelorarbeit, 2022
92 Seiten, Note: 1.7
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LKSG) und dessen Auswirkungen auf die deutsche Tourismusbranche. Sie untersucht, inwieweit das LKSG die Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte entlang globaler Wertschöpfungsketten im Tourismus unterstützt.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Problemstellung und die Zielsetzung der Arbeit. Im Anschluss werden terminologische Grundlagen, wie Sorgfaltspflicht und Wertschöpfungskette, erläutert. Kapitel 3 beleuchtet die rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte sowie den Nationalen Aktionsplan Deutschlands.
Kapitel 4 beschäftigt sich mit dem Freiwilligkeitskonzept der Corporate Social Responsibility (CSR) und dessen Relevanz für die Einhaltung von Menschenrechten in der Tourismusbranche. Kapitel 6 untersucht Menschenrechtsverletzungen entlang touristischer Wertschöpfungsketten und deren Ursachen.
Schließlich analysiert Kapitel 7 das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz und seine Auswirkungen auf die deutsche Tourismusbranche.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, touristische Wertschöpfungsketten, Menschenrechtsverletzungen, nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR).
Das LkSG verpflichtet Unternehmen zur Einhaltung menschenrechtlicher und umweltbezogener Sorgfaltspflichten entlang ihrer gesamten globalen Lieferketten.
Die Arbeit untersucht, inwiefern Reiseveranstalter für Arbeitsbedingungen und Menschenrechte in Hotels oder bei Transportdienstleistern im Ausland verantwortlich sind.
Es handelt sich um einen globalen Standard zur Prävention und Bewältigung von negativen Auswirkungen unternehmerischer Tätigkeit auf die Menschenrechte.
CSR beschreibt das freiwillige Konzept der sozialen Verantwortung von Unternehmen, das durch das LkSG nun teilweise in verbindliche gesetzliche Pflichten überführt wurde.
Die Arbeit beleuchtet Probleme wie prekäre Arbeitsverhältnisse, Diskriminierung oder die Missachtung von Kernarbeitsnormen in globalen touristischen Wertschöpfungsketten.
Der NAP ist die Strategie der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Leitprinzipien, die schließlich in die Gesetzgebung des LkSG mündete.
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