Diplomarbeit, 2002
99 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Zielsetzung der Diplomarbeit
3. Die verschiedenen Organisationstypen und -modelle
3.1 Organisationsarten
3.2 Wesen der Organisation
3.3 Formalisierungsmöglichkeiten der Organisationsarten
3.3.1 Das Organigramm
3.3.2 Das Kommunikationsdiagramm
3.3.3 Die Stellenbeschreibung
3.3.4 Das Funktionendiagramm
3.4 Entstehungsbezogene Arten der Organisation
3.5 Gegenstandsbezogene Arten der Organisation
3.5.1 Die Aufbauorganisation
3.5.1.1 Organisationssysteme
3.5.1.1.1 Das Liniensystem
3.5.1.1.2 Das Funktionsystem
3.5.1.1.3 Das Stabliniensystem
3.5.1.2 Organisationsformen
3.5.1.2.1 Die Sektoralorganisation
3.5.1.2.2 Die Funktionalorganisation
3.5.1.2.3 Die Sparten- oder Divisionalorganisation
3.5.1.2.4 Die Regionalorganisation
3.5.1.2.5 Die Matrixorganisation
3.5.1.2.6 Die Tensororganisation
3.5.2 Das Produktmanagement
3.5.3 Die Projektorganisation
3.5.4 Die Prozess- oder Ablauforganisation
3.6 Anlassbezogene Arten der Organisation
3.6.1 Die Neuorganisation
3.6.2 Die Reorganisation
3.7 Neuere Organisationsarten
3.7.1 Das Lean Management
3.7.2 Business Process Reengineering
3.8 Kritische Betrachtung
4. Die Prozessorientierung
4.1 Grundlagen der Prozessorientierung
4.2 Gründe für eine prozessorientierte Unternehmensorganisation
4.2.1 Mängel funktionsorientierter Organisationssysteme
4.2.2 Vorteile der Prozessorientierung
4.3 Die Prozessgestaltung
4.3.1 Prozessarten
4.3.2 Die Ziele der Prozessgestaltung
4.3.3 Die Aufgaben des Prozessmanagements
4.3.3.1 Reduktion der Ausnahmen
4.3.3.2 Variantenmanagement
4.3.3.3 Prozessglättung
4.4 Methoden und Werkzeuge zur prozessorientierten Unternehmensorganisation
4.4.1 Vorgehen bei der Reorganisation
4.4.1.1 Analysemöglichkeiten der Organisationsstruktur
4.4.1.1.1 Die Dokumentenanalyse
4.4.1.1.2 Der Fragebogen
4.4.1.1.3 Das Interview
4.4.1.2.2 Die Aufgabenanalyse und –synthese
4.4.1.1.4 Die Gemeinkosten-Wertanalyse
4.4.1.1.5 Die Arbeitsvereinfachungskonzepte
4.4.1.2 Analysemöglichkeiten der Prozesse
4.4.1.2.1 Die Prozessanalyse
4.4.1.2.2 Das Prozessdesign
4.4.1.2.3 Die Wertstromanalyse
4.4.1.3 Psychologische Aspekte
4.5 Von der Vision zur Umsetzung
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, einen umfassenden Überblick über gängige Organisationsformen und -modelle zu geben und diese kritisch zu bewerten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Darstellung der prozessorientierten Unternehmensorganisation, um für die Unternehmensberatung "Technik & Organisation" einen neuen Leistungsstandard im Bereich der Prozessgestaltung zu etablieren.
Die Prozessorientierung
Frederick W. Taylor war der erste, der sich in der Industriegeschichte mit den einzelnen Arbeitsschritten beschäftigte, die ein Arbeiter auszuführen hatte. Er zerlegte den Arbeitsablauf in einzelne Schritte und ermöglichte so die Massenproduktion. Bei gleichem Arbeitseinsatz wurde so die Produktionsmenge um ein Vielfaches erhöht. Diese Vorgehensweise wurde schließlich von Henry Ford zur Fließbandarbeit weiterentwickelt und ermöglichte die industrielle Revolution. Seitdem wurde die Organisation von den Vertretern der klassischen Organisationslehre als ein Instrument zur Regelung sich ständig wiederholender Arbeitsprozesse verstanden. Eindeutige organisatorische Strukturen und Abläufe sollten den Menschen steuern helfen.
Diese historisch gewachsene Form der Arbeitsteilung galt bis vor kurzem noch sowohl im Produktionsprozess und in der Verwaltung als unbedingt notwendig für eine sinnvolle Organisationsgestaltung. Der Taylorismus dominierte in allen Bereichen.
Auslöser für ein allmähliches Umdenken war, wie schon in der Einleitung beschrieben, das wegen der Krise auf den Weltmärkten und den damit verbundenen Gewinnrückgängen notwendige Auseinandersetzen mit dem Lean-Management-Gedanken und später mit dem von Hammer und Champy entwickelten Business Process Reengineering. Damit war der Prozess in den Mittelpunkt aller Betrachtungen gekommen.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert den Wandel der unternehmerischen Rahmenbedingungen durch Globalisierung und technologischen Fortschritt und begründet die Notwendigkeit prozessorientierter Ansätze.
2. Zielsetzung der Diplomarbeit: Hier werden die Ziele definiert, insbesondere die Erstellung eines Überblicks über Organisationsformen und die Präsentation der prozessorientierten Unternehmensorganisation.
3. Die verschiedenen Organisationstypen und -modelle: Dieses umfangreiche Kapitel klassifiziert und beschreibt diverse Organisationsformen (Aufbau-, Prozess- und Projektorganisation) sowie neuere Ansätze wie Lean Management.
4. Die Prozessorientierung: Das Hauptkapitel analysiert die Gründe für die Prozessorientierung, beschreibt Methoden der Prozessgestaltung, Analysewerkzeuge und diskutiert die psychologischen Implikationen der Reorganisation.
Prozessorientierung, Aufbauorganisation, Reorganisation, Prozessmanagement, Prozessgestaltung, Lean Management, Business Process Reengineering, Wertstromanalyse, Taylorismus, Organisationsformen, Prozessanalyse, Kundenorientierung, Prozesskosten, Effizienz, Veränderungsmanagement
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Transformation von klassischen, funktionsorientierten Unternehmensorganisationen hin zu prozessorientierten Strukturen, um den Herausforderungen eines sich ständig wandelnden Marktes zu begegnen.
Die zentralen Felder umfassen die Systematisierung existierender Organisationsmodelle, die Analyse der Mängel funktionsorientierter Systeme sowie die methodische Darstellung der Prozessgestaltung und Prozessanalyse.
Primäres Ziel ist es, einen Überblick über Organisationsformen zu bieten, die Vorteile der Prozessorientierung aufzuzeigen und Werkzeuge für eine effiziente Reorganisation bereitzustellen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der systematischen Auswertung betriebswirtschaftlicher Methoden zur Analyse und Gestaltung von Organisationsstrukturen und Geschäftsprozessen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Klassifizierung der Organisationsarten, eine kritische Betrachtung bestehender Systeme sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Prozessorientierung, einschließlich konkreter Analyse- und Gestaltungsmethoden.
Wichtige Schlagworte sind Prozessorientierung, Aufbauorganisation, Reorganisation, Prozessmanagement, Lean Management, Business Process Reengineering und Wertstromanalyse.
Weil die klassische Arbeitsteilung zu Schnittstellenproblemen, mangelnder Transparenz und Trägheit führt, die eine schnelle Reaktion auf Kundenwünsche in einem dynamischen Wettbewerbsumfeld verhindern.
Mitarbeiter sichern ihren Status durch ihre gewohnte Tätigkeit; Reorganisationen können daher Ängste auslösen. Der Erfolg hängt maßgeblich davon ab, die Mitarbeiter einzubeziehen und "Selbstsichere" als Treiber der Veränderung zu gewinnen.
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