Bachelorarbeit, 2019
56 Seiten, Note: 1,0
Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, die Erfahrungen von Migranten und Menschen mit Migrationshintergrund im Hinblick auf Fremdenfeindlichkeit seit der Flüchtlingskrise 2015 zu untersuchen. Die Arbeit beleuchtet die Folgen der Flüchtlingskrise für die deutsche Gesellschaft und untersucht die Ursachen und Auswirkungen von Fremdenfeindlichkeit, wobei der Fokus auf soziodemographische und sozioökonomische Faktoren liegt.
Die Einleitung stellt die Relevanz des Themas Fremdenfeindlichkeit im Kontext der Flüchtlingskrise 2015 dar und skizziert die Zielsetzung der Arbeit.
Kapitel 2 beleuchtet die Flüchtlingskrise und ihre Folgen für Europa und Deutschland. Es werden die Ursachen der Krise sowie die Reaktion der Politik und der Gesellschaft auf die Flüchtlingsströme beleuchtet.
Kapitel 3 definiert die Begriffe Ausländerfeindlichkeit, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus und erklärt, warum Fremdenfeindlichkeit als Konzept der Untersuchung gewählt wurde.
Kapitel 4 beschäftigt sich mit dem Konzept der Fremdheit und betrachtet die Soziologie des Fremden sowie die Frage, wer in der Moderne als „Fremder“ angesehen wird.
Kapitel 5 untersucht die Ursachen von Fremdenfeindlichkeit. Es werden soziodemographische und sozioökonomische Faktoren sowie Theorien und Hypothesen zur Erklärung von Fremdenfeindlichkeit beleuchtet.
Kapitel 6 gibt einen Überblick über Einstellungsstudien zur Fremdenfeindlichkeit, darunter die Leipziger-Mitte-Studie und das Syndrom Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.
Kapitel 7 beschreibt die eigene empirische Untersuchung, die mit Hilfe von problemzentrierten Interviews durchgeführt wurde. Es wird die Methodik, die Auswahl der Interviewpartner_innen und die Auswertung der Daten dargestellt.
Fremdenfeindlichkeit, Flüchtlingskrise, Migrationshintergrund, soziodemographische Faktoren, sozioökonomische Faktoren, Theorien zur Erklärung von Fremdenfeindlichkeit, Einstellungsstudien, qualitative Forschung, problemzentriertes Interview, qualitative Inhaltsanalyse.
Die Arbeit untersucht die subjektive Erfahrungsebene von Migranten und Menschen mit Migrationshintergrund hinsichtlich Fremdenfeindlichkeit in Deutschland seit der Flüchtlingskrise 2015.
Die Arbeit bietet eine begriffliche Abgrenzung und begründet, warum "Fremdenfeindlichkeit" als zentrales Konzept für die qualitative Untersuchung der Erfahrungsebene gewählt wurde.
Der Erfolg der AfD und deren rhetorische Ausrichtung seit 2015 werden als Indikatoren für eine veränderte gesellschaftliche und politische Stimmung herangezogen, die Auswirkungen auf die Betroffenen hat.
Es werden die Kontakt- und Konflikthypothese, die Theorie der relativen Deprivation sowie Konzepte von Anomie und Desintegration zur Erklärung herangezogen.
Die Studie nutzt qualitative Methoden, konkret problemzentrierte Interviews und die anschließende qualitative Inhaltsanalyse der Daten.
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