Bachelorarbeit, 2021
50 Seiten, Note: 1,8
Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, inwieweit die Meinungsfreiheit während der Corona-Pandemie eingeschränkt werden darf und welche Grenzen für die freie Meinungsäußerung akzeptabel sind. Ausgangspunkt ist die Argumentation von John Stuart Mill in seinem Werk „On Liberty“, das sich mit der Bedeutung der Meinungsfreiheit für eine freie Gesellschaft auseinandersetzt.
Die Arbeit beginnt mit einer Definition zentraler Begriffe, die im weiteren Verlauf relevant sind, darunter das Grundgesetz und der Begriff der Meinungsfreiheit. Die Einleitung bietet einen Überblick über die Relevanz der Thematik und die unterschiedliche Meinungsbildung im Kontext der Corona-Pandemie. Es folgt ein Rückblick auf die Argumentation John Stuart Mills in seinem Werk „On Liberty", insbesondere die Argumentationsstruktur und die Kritik an seinen Positionen.
Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Untersuchung der Meinungsfreiheit während der Corona-Pandemie. Dabei werden verschiedene Aspekte betrachtet, darunter Demonstrationen, die Meinungsfreiheit in sozialen Netzwerken sowie die Maskenpflicht. Die Arbeit analysiert die Bedeutung der Meinungsfreiheit im Spannungsfeld zwischen individueller Freiheit und dem Schutz der Allgemeinheit.
Die Arbeit behandelt die Themen Meinungsfreiheit, Corona-Pandemie, John Stuart Mill, soziale Medien, Zensur, Grundgesetz, Recht auf Versammlungen und die Grenzen der Meinungsfreiheit.
Die Arbeit untersucht, ob es akzeptable Grenzen gibt, wenn Meinungsäußerungen die öffentliche Gesundheit gefährden. Dabei wird zwischen legitimer Kritik und schädlicher Desinformation abgewogen.
Mill vertritt die Ansicht, dass Meinungsfreiheit für den Fortschritt der Gesellschaft essenziell ist. Selbst falsche Meinungen sollten nicht unterdrückt werden, da sie zur Klärung der Wahrheit beitragen.
Die Arbeit analysiert das Vorgehen von Plattformen wie YouTube, Facebook und Telegram. Es wird diskutiert, ob das Löschen von Inhalten zum „Schutz der Allgemeinheit“ eine Form von Zensur darstellt oder eine notwendige Moderation ist.
Nach Mill darf die Freiheit des Einzelnen nur dann eingeschränkt werden, wenn sie anderen Schaden zufügt. In der Pandemie stellt sich die Frage, ob bestimmte Meinungsäußerungen diesen Tatbestand des Schadens erfüllen.
Das Grundgesetz garantiert die Meinungsfreiheit als hohes Gut, sieht aber auch Schranken vor, etwa zum Schutz der persönlichen Ehre oder der allgemeinen Gesetze, was in Ausnahmesituationen wie einer Pandemie besonders relevant wird.
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