Bachelorarbeit, 2021
50 Seiten, Note: 1,3
Die Arbeit befasst sich mit dem Nexus-Begriff des Internationalen Steuerrechtes und seinen Herausforderungen im Kontext digitaler Geschäftsmodelle. Sie analysiert die Problematik der traditionellen Besteuerungsgrundsätze im digitalen Zeitalter und untersucht verschiedene Lösungsansätze, darunter den Value Creation Ansatz, die Einführung eines Economic Nexus und die Destination-Based Cashflow Tax.
Die Arbeit befasst sich mit den zentralen Begriffen des Internationalen Steuerrechtes, insbesondere dem Nexus-Begriff, der Steuerneutralität, der Steuergerechtigkeit, der Rechtssicherheit und dem Betriebsstättenbegriff. Darüber hinaus werden die Herausforderungen der Digitalisierung für die Besteuerung, digitale Geschäftsmodelle, Value Creation Ansatz, Economic Nexus, Destination-Based Cashflow Tax, BEPS-Projekt der OECD, Initiative der Europäischen Kommission, sowie multilaterale und unilaterale Maßnahmen im Kontext der Besteuerung digitaler Geschäftsmodelle behandelt.
Der traditionelle Begriff knüpft an eine physische Präsenz an. Digitale Unternehmen können jedoch erhebliche Gewinne in einem Land erzielen, ohne dort eine physische Betriebsstätte zu unterhalten, was zu Steuerausfällen führt.
Der Nexus beschreibt den Anknüpfungspunkt, der einem Staat das Recht gibt, ein Unternehmen zu besteuern. In der digitalen Wirtschaft wird ein neuer „Economic Nexus“ diskutiert, der auf wirtschaftlicher Präsenz statt auf physischer Substanz basiert.
BEPS steht für „Base Erosion and Profit Shifting“. Es ist eine globale Initiative zur Bekämpfung von Gewinnverkürzung und Gewinnverlagerung, insbesondere durch große Digitalkonzerne.
Dieser Ansatz fordert, dass Gewinne dort besteuert werden sollten, wo die tatsächliche Wertschöpfung stattfindet – im digitalen Kontext oft dort, wo die Nutzer Daten generieren oder interagieren.
Einzellösungen von Staaten (wie nationale Digitalsteuern) führen zu Doppelbesteuerungen, erhöhen die Komplexität und können Handelskonflikte provozieren.
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