Bachelorarbeit, 2020
66 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen zur Digitalisierung und zum Bankensektor
2.1 Definition und Nutzen der Digitalisierung
2.2 Historische Entwicklung der Digitalisierung
2.3 Treiber der Digitalisierung
2.4 Definition des Geschäftsmodells von Banken
2.5 Funktionen und Typen von Banken
2.6 Aktuelle Ertragslage
3 Konkurrenzsituation
3.1 Wettbewerbstheorie
3.2 Umweltanalyse
3.2.1 Regulatorische Entwicklungen
3.2.2 Ökonomische Entwicklungen
3.2.3 Gesellschaftliche Entwicklungen
3.2.4 Technologische Entwicklungen
3.3 Neue digitale Finanzdienstleister
3.4 Unterscheidung digitaler Wettbewerber
3.5 Entwicklung des FinTech Sektors
4 Der Wandel des Geschäftsmodells
4.1 Veränderte Kundenbedürfnisse
4.2 Neue Vertriebsstrategie-die Omnikanal-Strategie
4.3 Content-Marketing-das neue Marketingkonzept
4.4 Auswirkungen des Wandels
5 Digitalisierung des Finanzsektors
5.1 Banken und Digitalisierung
5.2 Banking 4.0-Strategie und Inhalte
5.3 Anforderungsprofil an das Kreditinstitut von morgen
6 Handlungsempfehlungen
6.1 Ausbau der Digitalisierung
6.2 Konzentration auf Stärken und Ertragsbringer
6.3 Etablierung einer Omnikanal-Strategie
6.4 Aufnahme des Content Marketings
7 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht den fundamentalen Strukturwandel innerhalb des klassischen Bankensektors unter dem Einfluss fortschreitender Digitalisierung und globaler Konkurrenz durch FinTechs. Ziel ist es, die Auswirkungen dieses Wandels auf das traditionelle Geschäftsmodell aufzuzeigen und Handlungsoptionen für Kreditinstitute abzuleiten, um ihre Zukunftsfähigkeit durch strategische Anpassungen zu sichern.
3.3 Neue digitale Finanzdienstleister
Die neuen digitalen Finanzdienstleister, sind bekannt unter sogenannten FinTechs. Dies ist die kurze Bezeichnung für „Financial Technology“. Bisher besteht keine Legaldefinition im Gegensatz zu Kreditinstituten. Meist sind diese neuen innovativen Unternehmen Start-ups, welche technologiebasierte Anwendungssysteme publizieren, die mit dem Aspekt Finanzen verknüpft sind. Andererseits können auch etablierte Unternehmen unter dem Begriff FinTech hinzugefügt werden. Es bestehen zahlreiche differenzierte Geschäftsmodelle, die sich durch Technologie und Innovation charakterisieren.56 Diese Unternehmen sind beispielsweise Global Player, wie Apple, Amazon, Google, Alibaba oder auch Facebook und auch Startups wie Liqid, SolarisBank, Deposit Solutions und viele mehr. Diese Marktteilnehmer werden als FinTech-Unternehmen betitelt. Diesen gelingt es, ohne direkten Kontakt zu Kunden, ihre Leistungen am Markt zu präsentieren und zu verkaufen. Hinzu kommt, dass diese ohne stationäre Ausrichtung, kostengünstigere Produkte in Kombination mit einer hohen Priorität dem Kundennutzen zugerechnet anbieten. Unterstützenden Beitrag der zunehmenden Transparenz leisten Vergleichsportale wie beispielsweise Check24 und Verivox oder Soziale Netzwerke und Foren, die es den Kunden einfach machen verschiedene Angebote und Anbieter miteinander auf Kosten und Leistungen miteinander zu vergleichen. Daraus resultiert ein Anstieg der Kundenansprüche. Die Kunden erwarten vom Anbieter stets dieselbe Leistungsfähigkeit, welche sie von Mitbewerbern kennen. Andere Branchen und Marktplätze werden hierfür ebenfalls herangezogen.
1 Einleitung: Vorstellung des Themas und Erläuterung des Umbruchs im Bankensektor durch Digitalisierung und Wettbewerbsdruck.
2 Theoretische Grundlagen zur Digitalisierung und zum Bankensektor: Definition der Digitalisierung sowie rechtliche und mikro-/makroökonomische Grundlagen des Bankensystems.
3 Konkurrenzsituation: Untersuchung der Marktkräfte nach Porter und Analyse technologischer, regulatorischer und gesellschaftlicher Einflussfaktoren.
4 Der Wandel des Geschäftsmodells: Analyse des veränderten Kundenverhaltens und Vorstellung von Omnikanal-Strategien sowie Content-Marketing.
5 Digitalisierung des Finanzsektors: Erarbeitung von IT-Konzepten (Banking 4.0) und Anforderungen an die Bank von morgen.
6 Handlungsempfehlungen: Ableitung konkreter Strategien wie der Ausbau der Digitalisierung und die Kopplung an Stärken im Firmenkundengeschäft.
7 Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die notwendige Transformation klassischer Banken.
Digitalisierung, Bankensektor, FinTech, Geschäftsmodellwandel, Omnikanal-Strategie, Content-Marketing, Kundennutzen, Wettbewerb, Banklizenz, Prozessverbesserung, Firmenkundengeschäft, Smart Banking
Die Arbeit beleuchtet den weitreichenden Strukturwandel klassischer Banken in Deutschland unter dem massiven Einfluss der Digitalisierung und neuer digitaler Wettbewerber.
Zu den Kernaspekten gehören das Wettbewerbsumfeld, die veränderten Bedürfnisse bankrelevanter Kunden, moderne Vertriebsstrategien wie Omnikanal-Banking und der Einsatz von Content-Marketing.
Ziel ist es, die Konsequenzen der Digitalisierung für bestehende Bankenmodelle aufzuzeigen und Strategien zu entwickeln, um die Marktfähigkeit in Zukunft zu erhalten.
Die Untersuchung basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Anwendung des 5-Kräfte-Modells nach Porter zur systematischen Umweltanalyse des Bankensektors.
Der Hauptteil analysiert detailliert die Treiber der Digitalisierung, definiert den FinTech-Markt, untersucht die Customer Journey und bewertet aktuelle Trends wie Banking 4.0.
Die Arbeit fokussiert sich primär auf Digitalisierung, Wettbewerb, Geschäftsmodellinnovationen, Kundenberatung und moderne IT-Strategien im Finanzsektor.
Die Arbeit differenziert vor allem durch den Grad der technologischen Innovation und die Flexibilität in der digitalen Bereitstellung von Bankdienstleistungen ohne stationäre Strukturen.
Ja, die Arbeit empfiehlt Regionalbanken den gezielten Ausbau der Digitalisierung bei gleichzeitiger Nutzung ihrer Stärken (Vertrauen) sowie eine stärkere Verzahnung der Kanäle im Rahmen einer Omnikanal-Strategie.
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