Bachelorarbeit, 2019
49 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Problemaufriss
2.1 Die Entwicklung von RE in Deutschland seit 2014
2.2 Status Quo: RE 2019
3. Rechtsextremismusprävention im schulischen Kontext
4. Marktüberblick und eine Tabelle zur Entwicklung eines Leitfadens
5. Theoretische Ansätze der schulischen Rechtsextremismusprävention
5.1 Das Stufenmodell der Radikalisierung nach Roland Eckert
5.2 Die Zieldimensionen des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
5.3 Drei Säulen einer schulischen Strategie zur Rechtsextremismusprävention
6. Entwicklung eines Leitfadens
7. Handlungsempfehlungen: Ein Leitfaden zur Auswahl bedarfsgerechter Workshopangebote
8. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, einen Leitfaden für Schulen zu entwickeln, der bei der Auswahl geeigneter Angebote zur Rechtsextremismusprävention im schulischen Kontext unterstützt. Dabei steht die Frage im Vordergrund, welche Kriterien für eine passgenaue Auswahl relevant sind und wie präventive sowie interventionistische Ansätze in den Schulalltag integriert werden können, um ein demokratisches Schulklima zu fördern.
Die Entwicklung von RE in Deutschland seit 2014
Das Jahr 2014 steht für eine zerbrechliche Gesellschaft. Dies hängt damit zusammen, dass durch die Folgen der Flüchtlingskrise die Debatten über Zuwanderung und Migration in dieser Zeit spürbar hitziger und radikaler wurden. Jedoch blieb es nicht immer nur bei verbalen Meinungsverschiedenheiten. Ebenso häuften sich die „Hasskampagnen“ verschiedener Bürgerinnen und Bürger. Es handelt sich hierbei um gemeinschaftliche Proteste, welche in Form von Hetze gezielt gegen Geflüchtete und solche Personen gerichtet wurden, die sich für die Werte einer liberalen und toleranten Gesellschaft eingesetzt haben. Dies ist auch anhand statistischer Belege nachvollziehbar, so stiegen die rechtsextremen Straftaten von 2014 bis 2015 um 30%.
1. Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Themenwahl, erläutert die Relevanz der Rechtsextremismusprävention im Schulalltag und steckt den methodischen Rahmen der Arbeit ab.
2. Problemaufriss: Es wird der aktuelle Zustand des Rechtsextremismus in Deutschland analysiert, wobei insbesondere die Rolle gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit beleuchtet wird.
3. Rechtsextremismusprävention im schulischen Kontext: Dieses Kapitel führt pädagogische Ansätze, wie das Modell der „Just Community“, ein und diskutiert deren Anwendung zur Schulentwicklung.
4. Marktüberblick und eine Tabelle zur Entwicklung eines Leitfadens: Hier werden verschiedene Workshopangebote kategorisiert, verglichen und deren Eignung für unterschiedliche schulische Problemkonstellationen bewertet.
5. Theoretische Ansätze der schulischen Rechtsextremismusprävention: Dieses Kapitel liefert das theoretische Fundament, unter anderem durch das Stufenmodell der Radikalisierung nach Roland Eckert und die Strategien von Netzwerken wie „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.
6. Entwicklung eines Leitfadens: Hier wird der Grundstein für die praktische Anwendung der Untersuchungsergebnisse gelegt, indem die Verästelungen des erstellten Baumdiagramms und der Anwendungsbereich erläutert werden.
7. Handlungsempfehlungen: Ein Leitfaden zur Auswahl bedarfsgerechter Workshopangebote: Dieses Kapitel bietet die praktische Anwendung der Erkenntnisse, um Schulen eine strukturierte Entscheidungshilfe an die Hand zu geben.
8. Fazit und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und betont die Notwendigkeit einer langfristigen, strukturellen Verankerung von Präventionsarbeit in der Schule.
Rechtsextremismus, Prävention, Intervention, Schule, Radikalisierung, Demokratiebildung, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Schulkultur, Workshopangebote, Politische Bildung, Partizipation, Diskriminierungsschutz, Just Community, Handlungskompetenz, Schulentwicklung.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Leitfadens zur Auswahl geeigneter Workshopangebote für die schulische Rechtsextremismusprävention.
Zentral sind die Analyse rechtsextremer Tendenzen in Deutschland, die Rolle des schulischen Umfelds und die Bewertung verschiedener pädagogischer Interventionsmöglichkeiten.
Das Ziel ist es, Kriterien und Methoden zu identifizieren, die Schulen dabei unterstützen, bedarfsgerecht auf rechtsextreme Vorfälle zu reagieren und eine demokratische Schulkultur zu stärken.
Es erfolgt eine theoretische Literaturanalyse kombiniert mit einer systematischen Marktsichtung und dem Vergleich verschiedener Interventions- und Präventionsangebote in einer übersichtlichen Matrix.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme des Rechtsextremismus, die theoretische Unterfütterung pädagogischer Präventionskonzepte und die tabellarische Ausarbeitung von Marktangeboten für Schulen.
Die zentralen Begriffe sind Rechtsextremismusprävention, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Partizipation und demokratische Schulkultur.
Diese Kategorisierung unterscheidet zwischen präventiven Maßnahmen in Fällen geringerer Radikalisierung („soft“) und intervenierenden Maßnahmen bei akuten, rechtsextremistisch geprägten Vorfällen („hard“).
Es dient als pädagogischer Rahmen, um durch demokratische Strukturen und partizipative Teilhabe das moralische Urteilsvermögen von Schülerinnen und Schülern zu fördern.
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