Diplomarbeit, 2005
32 Seiten, Note: sehr gut
Die vorliegende Abschlussarbeit befasst sich mit der Entwicklung eines gendersensiblen Supervisionsansatzes. Der Autor, ein männlicher Organisationsberater, Supervisor und Trainer, analysiert die Relevanz von Gender in der Supervision und untersucht, wie Geschlechterdifferenzen im Supervisionsprozess hergestellt werden und wie diese für den Prozess nutzbar gemacht werden können. Die Arbeit basiert auf theoretischen Überlegungen und praktischen Erfahrungen aus der Supervisionspraxis.
Die Einleitung stellt die Relevanz von Gender in der Supervision dar und erläutert die Zielsetzung der Arbeit. Das zweite Kapitel definiert Supervision und beleuchtet die Bedeutung von Gender im Supervisionsprozess. Es werden verschiedene Aspekte des Gender-Konzepts im Kontext der Supervision diskutiert, wie z.B. die Rolle von Geschlechterrollen, Machtverhältnisse und die Konstruktion von Geschlecht in Interaktionen. Das dritte Kapitel präsentiert zwei Fallbeispiele aus der Supervisionspraxis. Die Fallbeispiele illustrieren die Anwendung des gendersensiblen Ansatzes in der Praxis und zeigen die Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Berücksichtigung von Gender in der Supervision ergeben. Das vierte Kapitel fasst die Erkenntnisse aus den Fallbeispielen zusammen und entwickelt einen gendersensiblen Supervisionsansatz. Es werden konkrete Handlungsempfehlungen für SupervisorInnen formuliert, um die Genderkompetenz in der Supervision zu verbessern. Das Resümee fasst die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsfelder.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Supervision, Gender, Gendersensibilität, Geschlechterrollen, Machtverhältnisse, Interaktion, Supervisionsprozess, Genderkompetenz, Supervisionsansatz, Fallbeispiele, Organisationsberatung, Trainer, Organisationsentwicklung.
Ein Beratungsansatz, der Geschlechterrollen und damit verbundene Machtverhältnisse als soziale Konstruktionen erkennt und in der beruflichen Reflexion berücksichtigt.
Dazu gehören theoretisches Wissen über Gender, eine geschlechtergerechte Sprache, die Reflexion der eigenen Geschlechtsidentität und die Fähigkeit, gendersensible Interventionen zu setzen.
Bewusste und unbewusste Zuschreibungen, Erwartungen und Bewertungen aufgrund des Geschlechts fließen in jede Interaktion zwischen SupervisorIn und SupervisandInnen ein.
Organisationen haben oft eigene Geschlechterkulturen und Strukturen, die den Arbeitsalltag und somit auch die Inhalte der Supervision maßgeblich prägen.
Weil er davon ausgeht, dass Geschlechterrollen nicht biologisch festgelegt, sondern sozial hergestellt (konstruiert) werden und somit veränderbar sind.
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