Masterarbeit, 2022
118 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Begriffserklärung, Kennzeichen und Abgrenzung von Gewohnheiten
3.2 Entstehung von Gewohnheiten
3.3 Ziele und Auswirkungen von Gewohnheiten
3.4 Der Einfluss des Umfelds auf die Gewohnheiten
3.5 Veränderungen von Gewohnheiten und Ihre Modelle
4 METHODIK
4.1 Untersuchungsdesign
4.2 Messinstrumente
4.3 Datenauswertung und Statistik
5 ERGEBNISSE
5.1 Auswertung der Informationen zu Forschungsfrage I
5.1.1 Forschungsfrage I – Darstellung Genussmittelgewohnheiten
5.1.2 Forschungsfrage I – Darstellung Bewegungsgewohnheiten
5.1.3 Forschungsfrage I – Darstellung Essgewohnheiten
5.1.4 Forschungsfrage I – Ergebnisdarstellung der induktiven Statistik (Inferenzstatistik)
5.2 Auswertung der Informationen zu Forschungsfrage II
5.2.1 Forschungsfrage II – Darstellung der positiven Umfeldeinflüsse zum Genussmittelverhalten
5.2.2 Forschungsfrage II – Darstellung der positiven Umfeldeinflüsse zum Bewegungsverhalten
5.2.3 Forschungsfrage II – Darstellung der positiven Umfeldeinflüsse zum Essverhalten
5.2.4 Zusammenfassung Ergebnisdarstellung der Forschungsfrage II
5.3 Auswertung der Informationen zu Forschungsfrage III
5.3.1 Forschungsfrage III – Darstellung der Verhinderung von Gewohnheitsveränderungen
5.3.2 Forschungsfrage III – Darstellung der Unterstützung von Gewohnheitsveränderungen
6 DISKUSSION
6.1 Diskussion der Ergebnisse
6.2 Methodenkritik
6.3 Ableitung von Handlungsempfehlungen
6.4 Ausblick
7 ZUSAMMENFASSUNG
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung des Umfeldeinflusses auf die Entstehung und Veränderung individueller Gewohnheiten im Gesundheitsbereich. Es wird analysiert, inwieweit soziale Umgebungen als Treiber oder Verhinderer von Verhaltensänderungen fungieren und welche Eigenschaften ein förderliches Umfeld definieren.
Die Anziehungskraft sozialer Normen (sozialpsychologische Sicht)
Der Mensch ist, wie es umgangssprachlich des Öfteren heißt, ein Herdentier. Clear (2020) stellt fest: „Wir wollen uns anpassen, dazugehören und uns den Respekt und die Anerkennung unserer Mitmenschen verdienen“ (S.145). Das Bedürfnis nach Zugehörigkeit hat den Sinn und Zweck des Überlebens. Unsere Vorfahren lebten überwiegend in Stämmen. Die Trennung oder Verbannung vom Stamm war oft ein Todesurteil (Clear, 2020, S.145). Dabei hatten nur diejenigen, die mit anderen zusammenarbeiteten und sich ihnen anschlossen, mehr Sicherheit, bessere Chancen auf Fortpflanzung und leichteren Zugang zu Ressourcen (Clear, 2020, S.145). Dies wird auch, wie wir einst im Biologieunterricht gelernt haben, von Charles Darwin festgestellt, und zwar mit der Theorie, dass sich nur diejenigen innerhalb der Menschheit durchsetzen, die am effektivsten und improvisierend zusammenarbeiten. Demnach zählt der Wunsch nach Zugehörigkeit zu den grundlegendsten Begehren des Menschen und nimmt damit starken Einfluss auf unser Verhalten (Clear, 2020, S.145).
Das heißt, unsere Bedürfnisse, die sich mitunter aus zuvor genannten sozialen Faktoren zusammensetzen, spielen bei der Motivations-, Motiv- und letztendlich bei der Gewohnheitsbildung eine ausschlaggebende Rolle.
Passend dazu zeigt Abbildung 4 die nach Maslow bekannte Bedürfnispyramide.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Ambivalenz von Gewohnheiten und deren Einfluss auf das menschliche Verhalten sowie die Problemstellung bezüglich des Umfelds.
2 ZIELSETZUNG: Definition der Ziele dieser wissenschaftlichen Arbeit zur Analyse von Umfeldeinflüssen auf das Gesundheitsverhalten.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Theoretische Fundierung von Gewohnheiten, deren Entstehung, Auswirkungen und der Einflussfaktoren wie Umfeld und soziale Normen.
4 METHODIK: Beschreibung der empirischen Untersuchung, des Untersuchungsdesigns sowie der verwendeten Erhebungsinstrumente und statistischen Analysemethoden.
5 ERGEBNISSE: Detaillierte Darstellung und Auswertung der erhobenen Daten zu den unterschiedlichen Forschungsfragen und Gewohnheitsbereichen.
6 DISKUSSION: Kritische Reflexion der Untersuchungsergebnisse, methodische Kritik sowie Ableitung von Handlungsempfehlungen und Ausblick.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Darstellung der zentralen Erkenntnisse und Ergebnisse der gesamten Abschlussarbeit.
Gewohnheiten, Gesundheitsverhalten, Umfeldeinfluss, Verhaltensänderung, Soziale Normen, Gewohnheitsbildung, Routine, Soziale Unterstützung, Prävention, Gesundheitsmanagement, Motivationsfaktoren, Soziale Anerkennung, Empirische Analyse, Umfeldanalyse, Lebensstil
Die Arbeit untersucht, wie Gewohnheiten als Treiber oder Hemmnisse für gesundheitsbezogenes Verhalten fungieren und welche Rolle das soziale Umfeld dabei spielt.
Zentrale Themen sind die Entstehung und Veränderung von Gewohnheiten, der Einfluss sozialer Gruppen sowie die Auswirkungen auf Genussmittelkonsum, Bewegung und Ernährung.
Das Ziel ist es zu analysieren, wie stark das Umfeld die Gewohnheitsentwicklung prägt und welche spezifischen Merkmale ein Umfeld aufweisen muss, um positive Gesundheitsveränderungen zu begünstigen.
Es wurde ein quantitativer Ansatz gewählt, bei dem 100 Probanden mittels eines selbst entwickelten Fragebogens befragt wurden. Die Datenanalyse erfolgte durch deskriptive Statistik und Chi-Quadrat-Tests zur Überprüfung von Hypothesen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Gewohnheitsforschung, eine detaillierte Methodik-Beschreibung sowie die umfangreiche Analyse der Umfrageergebnisse inklusive der Prüfung von Forschungsfragen.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Gewohnheitsbildung, Umfeldeinfluss, Gesundheitsverhalten, Verhaltensänderung und soziale Unterstützung definiert.
Die Studie bestätigt, dass Freunde den größten Einfluss auf das Gesundheitsverhalten haben, sowohl in ihrer Funktion als positive Unterstützer als auch als hemmende Faktoren.
Die Arbeit diskutiert prominente Ansätze wie die Konzepte von James Clear (Gewohnheitsschleife, vier Gesetze der Verhaltensänderung), Becker sowie das Habit-Reversal-Training nach Duhigg.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Essgewohnheiten am schwierigsten zu durchbrechen sind, da sie tief im täglichen Lebensmanagement und durch Erziehung geprägt sind.
Die Datenanalyse lässt vermuten, dass eine geschlechtsspezifische Homogenität im Umfeld bei bestimmten Gewohnheitsgruppen (z.B. Genussmittelkonsum) eine Rolle spielt.
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