Masterarbeit, 2021
81 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit analysiert den Entwurf des ATAD-Umsetzungsgesetzes und dessen Auswirkungen auf die deutsche Hinzurechnungsbesteuerung. Sie untersucht die rechtlichen und ökonomischen Aspekte der Reform und stellt die Änderungen im Vergleich zu den Vorgaben der Anti-Tax-Avoidance Directive (ATAD) dar.
Die Einleitung führt in das Thema der Hinzurechnungsbesteuerung ein und erläutert die Methodik, das Ziel und den Umfang der Arbeit. Anschließend werden die Entwicklung und die Bedeutung der Hinzurechnungsbesteuerung in Kapitel 2 dargestellt. Kapitel 3 befasst sich mit dem Beherrschungskonzept im Rahmen der ATAD und des AStG. Kapitel 4 analysiert den Einkünftekatalog im Sinne der ATAD und des AStG. Kapitel 5 untersucht die Niedrigbesteuerungsgrenze im Sinne der ATAD und des AStG. Die Exkulpationsmöglichkeit durch den Substanznachweis wird in Kapitel 6 behandelt. Kapitel 7 beleuchtet den Hinzurechnungsbetrag im Rahmen der ATAD und des AStG. Kapitel 8 befasst sich mit der Hinzurechnungsbesteuerung bei mittelbaren Beteiligungen. In Kapitel 9 werden die Folgen der verspäteten Umsetzung der ATAD diskutiert.
Hinzurechnungsbesteuerung, ATAD, AStG, Steuervermeidung, Steueroptimierung, Beherrschungstatbestand, Einkünftekatalog, Niedrigbesteuerungsgrenze, Substanznachweis, Hinzurechnungsbetrag, mittelbare Beteiligungen.
Es ist ein Gesetz zur Umsetzung der EU-Anti-Steuervermeidungsrichtlinie (ATAD) in deutsches Recht, das insbesondere das Außensteuergesetz (AStG) reformiert.
Die HZB dient dazu, die Verlagerung von passiven Einkünften in niedrig besteuernde Länder durch Zwischengesellschaften steuerlich zu erfassen.
Das Gesetz passt den Beherrschungstatbestand an die EU-Vorgaben an, um festzulegen, wann eine ausländische Gesellschaft als von inländischen Gesellschaftern kontrolliert gilt.
Dies ist ein Steuersatzlimit, unterhalb dessen die Hinzurechnungsbesteuerung greift. Die Arbeit analysiert die Anpassungen dieser Grenze durch das ATAD-UmsG.
Es ist eine Exkulpationsmöglichkeit für Unternehmen: Wenn sie nachweisen können, dass die ausländische Gesellschaft eine tatsächliche wirtschaftliche Tätigkeit ausübt (Substanz), kann die HZB entfallen.
Dazu gehören unter anderem Zinsen, Lizenzeinkünfte aus geistigem Eigentum, Dividenden sowie Einkünfte aus Finanzierungsleasing und bestimmten Dienstleistungen.
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