Bachelorarbeit, 2022
43 Seiten, Note: 2
Einleitung
1. Historischer und Politischer Hintergrund
1.1. Die Geschichte der VAE
1.2. Die historische Entwicklung von Frauenrechten in den VAE
1.3. Journalismus und Pressefreiheit
1.4. Fazit
2. Hindernisse für die Karriere von Frauen
2.1. Geschlechtsstereotypen
2.2. Care-Arbeit
2.3. Kulturelle Hindernisse
2.4. Bildungslücken
2.5. Verbesserungsvorschläge
2.6. Fazit
3. Journalistinnen und Soziale Medien
3.1. Traditioneller Journalismus in den VAE
3.2. Überblick über den Begriff Soziale Medien
3.3. Soziale Medien in den VAE
3.4. Soziale Medien und der Journalismus
3.5. Journalistinnen und Soziale Medien
3.5.1. Zainab Fattah
3.5.2. Caroline Faraj
3.5.3. Reem Al-Kamali
3.5.4. Resultate der qualitativen Inhaltsanalyse
3.6. Fazit
Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Situation von Journalistinnen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und analysiert, inwieweit Soziale Medien neue Karrieremöglichkeiten bieten. Im Fokus steht die Forschungsfrage, welche Entwicklungen es im Bereich der beruflichen Gleichberechtigung von Frauen in den VAE anhand des Beispiels des digitalen Journalismus in ausgewählten Sozialen Medien gibt.
3.5.1. Zainab Fattah
Zainab Fattah lebt in Dubai und arbeitet beim internationalen Medienkonzern Bloomberg als Middle East Journalist. Sie fokussiert sich dabei, laut ihrer Twitter Bio, also ihrer Profilbschreibung, auf wirtschaftliche und politische Entwicklungen im Gulf. Bei der Recherche zum Begriff Gulf wird schnell klar, dass es sich hier um einen ambivalenten Begriff handelt. Da Fattah allerdings ihren journalistischen Fokus auf den englischen Middle East, der oft als Synonym für den deutschen Begriff des Nahen Ostens gebraucht wird (vgl. Hussein 2022: 7), legt, wird in dieser Arbeit davon ausgegangen, dass mit dem Begriff Gulf der Persian oder Arabian Gulf gemeint ist. Der Persische Golf ist, laut Evans (vgl. 2007), ein Nebenmeer des Indischen Ozeans zwischen der arabischen Halbinsel und dem Iran. Als Golfstaaten, über die Fattah vorwiegend berichtet, werden meist Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien sowie die VAE bezeichnet (vgl. Foley 2010: 3).
Außerhalb der Sozialen Medien vermittelt Fattah, beispielsweise bei einer Podiumsdiskussion der Zayed Universität in Dubai, die progressive Überzeugung, dass Frauen in den VAE gleichberechtigte Chancen im Journalismus wie ihre männlichen Kollegen haben und auch durch mögliche Schwangerschaften nicht eingeschränkt werden. Gleichzeitig betont sie aber die Wichtigkeit, besonders auf den Respekt, der männlichen Interviewpartnern entgegengebracht werden muss, zu achten, was die Geschlechtsstereotypen und kulturellen Werten aus Kapitel 2 deckt, die Frauen als eher submissiv und demütig beschreiben.
Einleitung: Die Einleitung steckt den Rahmen der Arbeit ab, definiert das Ziel der Untersuchung zu den Karrierechancen von Journalistinnen in den VAE und stellt die zentrale Forschungsfrage vor.
Historischer und Politischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die staatliche Entwicklung und Geschichte der VAE sowie die historische Entwicklung der Frauenrechte und die Medienlandschaft der Föderation.
Hindernisse für die Karriere von Frauen: Hier werden die Hürden für weibliche Arbeitskräfte in den VAE, wie Geschlechtsstereotypen, Care-Arbeit und soziokulturelle Erwartungen, detailliert analysiert.
Journalistinnen und Soziale Medien: Der Hauptteil untersucht die Schnittstelle von traditionellem Journalismus und Sozialen Medien, inklusive einer qualitativen Inhaltsanalyse der Profile von drei ausgewählten Journalistinnen.
Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen, reflektiert die Rolle der Sozialen Medien als Instrument zur Ermächtigung von Frauen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung.
VAE, Journalismus, Frauenrechte, Soziale Medien, Gleichberechtigung, Geschlechtsstereotypen, Karriere, Digitale Medien, Pressefreiheit, Empowerment, Naher Osten, qualitative Inhaltsanalyse, berufliche Ungleichheit, Medienregulierung, Twitter.
Die Bachelorarbeit behandelt die Situation von Journalistinnen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und beleuchtet, wie gesellschaftliche Normen und rechtliche Rahmenbedingungen deren Karriere beeinflussen.
Die zentralen Felder sind die historische Entwicklung der VAE, die soziokulturellen Barrieren für Frauen (wie Geschlechterrollen und Care-Arbeit) sowie die digitale Transformation des Journalismus.
Das Ziel ist es zu untersuchen, welche Entwicklungen im Bereich der beruflichen Gleichberechtigung von Frauen in den VAE existieren, wobei Soziale Medien als Instrument zur Ermächtigung und Sichtbarkeit analysiert werden.
Die Autorin verwendet eine qualitative Inhaltsanalyse von Social-Media-Profilen (Twitter und Instagram) dreier ausgewählter Journalistinnen aus den VAE.
Der Hauptteil analysiert das Arbeitsumfeld von Journalistinnen, die Regulierung von Medien in den VAE sowie spezifische Nutzungsweisen und Themengebiete, die auf den untersuchten Profilen thematisiert werden.
Wichtige Begriffe sind VAE, Empowerment von Frauen, Journalismus, Soziale Medien, Geschlechtsstereotypen, berufliche Gleichberechtigung und Medienzensur.
Die Familie und ältere Verwandte haben einen starken Einfluss auf die Studien- und Berufswahl, wobei traditionelle Erwartungen oft eine erfolgreiche Karriere in weniger "angemessenen" Feldern wie dem Journalismus erschweren.
Es zeigt sich ein Muster: Instagram wird häufiger für Einblicke in das Privatleben genutzt, während Twitter primär als berufliche Plattform zur kritischen Diskussion von Politik, Wirtschaft und Frauenrechten dient.
Nein, der Journalismus unterliegt strengen Gesetzen und staatlichen Richtlinien; zudem üben viele Medienschaffende aus Selbstschutz oder aufgrund der Kontrollmechanismen eine Form der Selbstzensur aus.
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