Masterarbeit, 2009
117 Seiten, Note: 1
1 EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG UND ZIELSETZUNG
1.2 AUFBAU UND METHODIK
2 ONLINE-MARKTFORSCHUNG
2.1 RELEVANZ DER MARKTFORSCHUNG
2.2 VOR- UND NACHTEILE DER ONLINE-FORSCHUNG
2.3 INTERNETNUTZUNG IN ÖSTERREICH
2.4 INSTRUMENTE DER DATENERHEBUNG
2.4.1 DIE BEFRAGUNG
2.4.2 DIE BEOBACHTUNG
2.4.3 DAS EXPERIMENT
2.4.4 DAS PANEL
3 DIE OPTIMALE ONLINE-PANEL GESTALTUNG
3.1 GRUNDLAGEN ZU ONLINE-PANELS
3.1.1 DEFINITION „ONLINE-PANEL“
3.1.2 UNTERSCHIEDLICHE PANELARTEN
3.1.2.1 Spezialpanels
3.1.2.2 Subpanels
3.1.3 PANELEFFEKT
3.1.4 DIE STICHPROBE
3.1.4.1 Einfache Stichprobe
3.1.4.2 Geschichtete Stichprobe
3.1.4.3 Quotenverfahren
3.1.5 DIE REPRÄSENTATIVITÄT VON ONLINE-PANELS
3.1.5.1 Das Problem
3.1.5.2 Lösungsansätze
3.2 DIE REKRUTIERUNG
3.2.1 AKTIVE VS. PASSIVE REKRUTIERUNG
3.2.2 ONLINE- VS. OFFLINE-REKRUTIERUNG
3.2.3 LAUFENDE NACHREKRUTIERUNG
3.3 DIE REGISTRIERUNG
3.4 DAS PANELMANAGEMENT
3.4.1 AKTIVES PANELMANAGEMENT
3.4.2 ONLINE-PANEL-HOMEPAGE
3.4.3 PANELPFLEGE
3.4.3.1 Regelmäßige Aktualisierung der Profildaten
3.4.3.2 Check auf Duplikate
3.4.3.3 Teilnahme-Ausschluss inaktiver Panel-Teilnehmer
3.4.4 PANELMORTALITÄT
3.4.5 BEFRAGUNGSINTENSITÄT
3.4.6 FELDZEIT
3.4.7 E-MAIL-VERSAND
3.4.8 RÜCKLAUFQUOTE
3.4.9 FESTHALTEN VON KENNZAHLEN UND HISTORIEN
3.5 TEILNEHMERMOTIVATION
3.5.1 UMFRAGE BEI DER MARKETAGENT AG
3.5.2 UMFRAGE BEI DER ERESULT GMBH
3.5.3 EINEN MEHRWERT BIETEN
3.6 INCENTIVIERUNG
3.6.1 ARTEN DER INCENTIVIERUNG
3.6.2 GRUNDREGELN BEI DER INCENTIVIERUNG
3.6.3 EIN EXPERIMENT ZU ART, HÖHE UND STÜCKELUNG EINGESETZTER INCENTIVES
3.6.3.1 Untersuchungsgegenstand und Methodik
3.6.3.2 Die Ergebnisse
3.6.3.3 Empfehlungen für die Incentivierung in Online-Panels
3.7 DATENQUALITÄT BEI ONLINE-STUDIEN
3.7.1 VALIDITÄT
3.7.2 RELIABILITÄT
3.7.3 OBJEKTIVITÄT
3.7.4 FAZIT
3.8 SICHERSTELLUNG DER QUALITÄT VON ONLINE-PANELS
3.8.1 6-STUFIGER PROZESS ZUR SICHERSTELLUNG DER QUALITÄT VON ONLINE-PANELS
3.8.2 SICHERSTELLUNG DER QUALITÄT DER ERHOBENEN DATEN
3.8.3 STANDARDS UND RICHTLINIEN
3.9 DATENSCHUTZ
3.10 ESOMAR – 26 FRAGEN, DIE DER KUNDE DEM ANBIETER STELLEN SOLLTE
4 ELEMENTE DER PRIMÄRFORSCHUNG IM PANEL ANWENDEN
4.1.1 DIE BEFRAGUNG IM PANEL
4.1.2 DIE BEOBACHTUNG IM PANEL
4.1.3 DAS EXPERIMENT IM ONLINE-PANEL
5 DETERMINANTEN UND UMSETZUNG EINES NICHT-KOMMERZIELLEN STUDENTENPANELS
5.1 ZIELGRUPPE
5.1.1 MÖGLICHE ZIELGRUPPEN/ STRATEGIEN
5.1.2 REPRÄSENTATIVITÄT
5.2 PANEL-SETUP
5.2.1 PANELVERWALTUNGSSOFTWARE
5.2.2 REKRUTIERUNG
5.2.2.1 Rekrutierungsarten
5.2.2.1.1 Rekrutierung mittels E-Mail
5.2.2.1.2 Rekrutierung mittels Schneeballverfahren
5.2.2.1.3 Rekrutierung mittels Flyer
5.2.2.1.4 Rekrutierung mittels Banner-Werbung
5.2.2.1.5 Rekrutierung mittels Institutionalisierung auf der Universität
5.2.2.1.6 Rekrutierung mittels Plakaten
5.2.2.1.7 Rekrutierung mittels Werbe-Anzeigen
5.2.3 REGISTRIERUNG
5.2.3.1 Der Registrierungsprozess
5.2.3.2 Stammdaten zur Registrierung
5.2.4 ONLINE-PANEL-HOMEPAGE
5.3 PANELMANAGEMENT
5.3.1 AKTIVE PANELKOMMUNIKATION
5.3.2 AKTUALISIERUNG DER PROFILDATEN
5.3.3 CHECK AUF DUPLIKATE
5.3.4 BEFRAGUNGSINTENSITÄT
5.3.5 LAUFENDE NACHREKRUTIERUNG
5.3.6 FELDZEIT
5.4 TEILNEHMERMOTIVATION
5.4.1 INTRINSISCHE MOTIVATION
5.4.2 EXTRINSISCHE MOTIVATION
5.5 QUALITÄTSSICHERUNG
5.6 DATENSCHUTZ
6 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
7 QUELLENVERZEICHNISSE
Das Hauptziel dieser Masterarbeit ist die Identifikation optimaler Determinanten für die Gestaltung und Pflege eines Online-Panels. Basierend auf dieser theoretischen Fundierung entwickelt die Autorin zudem ein konkretes Strategiekonzept für den Aufbau eines nicht-kommerziellen Online-Panels spezifisch für die Studierenden der Karl-Franzens-Universität Graz.
3.1.5.1 Das Problem
Um mit einem Panel wirklich Aussagen über die Gesamtbevölkerung machen zu können, müsste die gesamte Merkmalskombination der Grundgesamtheit auch im Panel vertreten sein. Eine Stichprobe kann verzerrt werden, wenn ein gewisser Anteil der Probanden nicht an der Studie teilnimmt (z. B. Teilnehmer ist nicht erreichbar, will nicht teilnehmen, …) oder aufgrund der Auswahlprozesse selbst. Bei den Auswahlprozessen lassen sich zwei Gesichtspunkte unterscheiden, nämlich die Besonderheit der Erhebungseinheit und die Selbstselektion der Panelisten. Unter „Besonderheit der Erhebungsgesamtheit“ ist gemeint, dass ein Teil der Bevölkerung durch das Kriterium des Internet-Zugangs nicht erreicht werden kann. Die Online-Population stellt somit lediglich eine Teilmenge der Gesamtpopulation dar. In den Industrieländern gleichen sich die beiden Gruppen in den letzten Jahren jedoch immer stärker aneinander an. Unter Selbstselektion ist gemeint, dass die Panelmitglieder nicht alle aktiv vom Marktforschungsinstitut angeworben werden, sondern dass sie sich selbst von allein anmelden. Hierbei hat das Mafo-Institut jedoch keinen Einfluss darauf, welche Personen sich für das Panel anmelden. Anzunehmen ist, dass es eher die medienkompetenten Vielnutzer und Personen, die eine Affinität zum Untersuchungsthema zeigen, sind, welche sich bei solchen Panels anmelden. Aus diesem Grund kann ein selbst selektiertes Panel kaum repräsentativ für die Allgemeinbevölkerung sein.
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Relevanz der Online-Marktforschung und definiert die Problemstellung sowie die Zielsetzung der Arbeit bezüglich der optimalen Panel-Gestaltung.
2 ONLINE-MARKTFORSCHUNG: Hier werden die Grundlagen der Online-Marktforschung erörtert, ihre Relevanz verdeutlicht sowie die Instrumente Befragung, Beobachtung, Experiment und Panel eingeführt.
3 DIE OPTIMALE ONLINE-PANEL GESTALTUNG: Das zentrale Kapitel behandelt umfassend die Determinanten der Panel-Gestaltung, von der Definition über Rekrutierung und Management bis hin zu Incentivierung, Datenqualität und Datenschutz.
4 ELEMENTE DER PRIMÄRFORSCHUNG IM PANEL ANWENDEN: Dieses Kapitel beschreibt, wie Befragungen, Beobachtungen und Experimente effizient in den Betrieb eines Online-Panels integriert werden können.
5 DETERMINANTEN UND UMSETZUNG EINES NICHT-KOMMERZIELLEN STUDENTENPANELS: Die Theorie wird hier praktisch angewandt, um ein spezifisches Konzept für ein nicht-kommerzielles Studentenpanel an der Universität Graz zu entwickeln.
6 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse über Online-Panels zusammen und reflektiert deren Bedeutung sowie zukünftige Trends, insbesondere in Richtung "Panel-Communities".
7 QUELLENVERZEICHNISSE: Dieser Abschnitt enthält das vollständige Verzeichnis der verwendeten Tabellen, Abbildungen und die Literaturliste der Arbeit.
Online-Marktforschung, Online-Panel, Panelmanagement, Rekrutierung, Datenqualität, Stichprobe, Incentivierung, Repräsentativität, Online-Befragung, Panelmortalität, Studentenpanel, Datenschutz, Web 2.0, Panel-Community, Markt- und Sozialforschung.
Die Arbeit befasst sich mit den Anforderungen und Determinanten für die Gestaltung, Pflege und das Management von Online-Panels, um eine hohe Datenqualität zu gewährleisten.
Die zentralen Felder umfassen Rekrutierungsmethoden, Panelverwaltung, Motivation der Teilnehmer, Incentivierung, Maßnahmen zur Qualitätssicherung sowie ethische und rechtliche Rahmenbedingungen wie Datenschutz.
Das Ziel ist es, optimale Determinanten für die Gestaltung und Pflege eines Online-Panels zu identifizieren und ein konkretes Konzept für den Aufbau eines nicht-kommerziellen Studentenpanels an der Universität Graz zu entwickeln.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und verbindet theoretische Konzepte der Markt- und Sozialforschung mit praktischen Erfahrungen aus der Panel-Praxis sowie experimentellen Erkenntnissen.
Der Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen Instrumente der Online-Primärforschung und leitet daraus Anforderungen an das Management, die Pflege, die Motivation der Panelisten und die Sicherstellung der Datenvalidität ab.
Wichtige Begriffe sind Online-Panel, Panelmanagement, Rekrutierung, Datenqualität, Incentivierung, Repräsentativität und Studentenpanel.
Für das Studentenpanel stehen spezifische universitäre Rekrutierungskanäle wie Lehrveranstaltungen, universitäre E-Mail-Verteiler oder Aushänge zur Verfügung, wobei zwischen verschiedenen Strategien wie dem rein studentischen Panel oder der Einbeziehung von Absolventen abgewogen wird.
Web 2.0-Ansätze, wie das Anbieten von Profilseiten oder Diskussionsforen, werden genutzt, um den Teilnehmern einen Mehrwert an Unterhaltung und Kommunikation zu bieten und sie langfristig durch das Gefühl der Zugehörigkeit an das Panel zu binden.
Es werden technische Maßnahmen wie der Double-Opt-In Prozess, E-Mail-Validierungen, IP-Adressabgleiche sowie manuelle Überprüfungen und der Check der postalischen Anschrift eingesetzt.
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