Bachelorarbeit, 2019
110 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
1.1 RELEVANZ DES THEMAS
1.2 ZIEL DER ARBEIT
1.3 AUFBAU DER ARBEIT
2 GRUNDLEGENDE DEFINITIONEN
2.1 B2C-ONLINE-HANDEL
2.1.1 Internetnutzung in Deutschland
2.1.2 Marktsituation des B2C-Online-Handel in Deutschland
2.1.3 Conversion im Online-Handel
2.2 DIE ONLINE-KONSUMENTEN
2.2.1 Online-Konsumausgaben
2.2.2 Der Online-Kaufprozess
3 MODELLE UND THEORIEN
3.1 TYPEN VON KAUFENTSCHEIDUNGEN
3.1.1 Impulsives-Kaufverhalten
3.1.2 Extensives-Kaufverhalten
3.1.3 Habituelles-Kaufverhalten
3.1.4 Limitiertes-Kaufverhalten
3.2 MOTIVE FÜR WARENKORBABBRÜCHE IM ONLINE-HANDEL
3.2.1 Produkt-bezogen
3.2.2 Prozess-bezogen
3.2.3 Kosten-bezogen
3.2.4 Freizeit-bezogen
3.3 DAS WAHRGENOMMENE RISIKO
3.3.1 Das funktionale Risiko
3.3.2 Das finanzielle Risiko
3.3.3 Das psychosoziale Risiko
4 THEORETISCHE METHODIK
4.1 QUANTITATIVE DATENERHEBUNG
4.2 UNTERSUCHUNGSDESIGN
4.3 LIMITATION DER METHODIK
5 ANALYSE DER ERHEBUNGSERGEBNISSE
5.1 DESKRIPTIVE ANALYSE
5.2 AUSWERTUNG NACH SOZIODEMOGRAFISCHEN DATEN
5.3 AUSWERTUNG NACH ONLINE-KAUFBEREITSCHAFT
5.4 AUSWERTUNG NACH KAUFVERHALTEN
6 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
7 KRITISCHE WÜRDIGUNG
8 FAZIT
Die vorliegende Arbeit untersucht die Hintergründe von Warenkorbabbrüchen im B2C-Online-Handel aus Konsumentensicht. Ziel ist es, zentrale Motive für diesen Abbruchprozess zu identifizieren, die Konsumenten in verschiedene Kaufentscheidungstypen zu segmentieren und daraus Handlungsempfehlungen für Online-Händler zur Optimierung der Conversion-Rate abzuleiten.
1.1 Relevanz des Themas
Millionen von Menschen in Deutschland besuchen täglich Onlineshops im Internet. Mit der steigenden Internetnutzung und dem veränderten Konsumverhalten der Konsumenten steigen auch die Umsätze im Online-Handel wie vor an. Innerhalb der letzten zehn Jahre ist der Umsatz von 12,6 Milliarden Euro, mit einem kontinuierlichen Wachstum, auf 53,3 Milliarden Euro im Jahr 2018 gestiegen. Vor allem aufgrund seiner komfortablen und transparenten Einkaufsmöglichkeiten gewinnt der Online-Handel immer an Popularität. Doch trotz dieser augenscheinlich positiven Rahmenbedingungen stehen die Händler vor einer großen Herausforderung. Nicht einmal die Hälfte aller Konsumenten, die einen Artikel in den virtuellen Warenkorb legen, schließen den Bestellvorgang auch ab. Die durchschnittlich errechnete Abbruchrate aus 41 internationalen Studien beträgt laut Baymard Institute im Online-Handel derzeit 69,57%. Warenkorbabbrüche sind ein immer häufiger und relevanter werdendes Phänomen bei Online-Kaufprozessen. Der Handlungsdruck für die Händler steigt, da potenzielle Umsätze verloren gehen. Trotz des explosionsartigen Wachstums des Online-Handels und der schnell steigenden Zahl an Nutzern, die online einkaufen, ist bisher nur sehr wenig darüber bekannt, wie Konsumenten Kaufentscheidungen in Online-Umgebungen treffen. Es ist davon auszugehen, dass sich das Online-Konsumentenverhalten grundlegend von dem Kaufverhalten im stationären Einzelhandel unterscheidet. Da der Online-Handel in seiner Bedeutung und Quantität weiter zunimmt ist es wichtig, ein umfassenderes Verständnis für das Verhalten der Konsumenten zu erlangen und die treibenden Kräfte hinter der Nutzung des virtuellen Warenkorbes zu identifizieren. Die Anwendung dieses Wissens kann genutzt werden, um die Online-Kaufprozesse und die damit verbundene Conversion-Rate der Onlineshops zu optimieren.
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel motiviert das Thema Warenkorbabbrüche durch Statistiken über das Online-Kaufverhalten und definiert die Forschungsfragen sowie den Aufbau der Arbeit zur Optimierung der Conversion-Rate.
2 GRUNDLEGENDE DEFINITIONEN: Hier werden zentrale Begriffe wie B2C-Online-Handel, E-Commerce, Internetnutzung in Deutschland sowie die Rolle des Online-Konsumenten und der Kaufprozess methodisch geklärt.
3 MODELLE UND THEORIEN: Dieses Kapitel erläutert die Typologie von Konsumentenentscheidungen, kategorisiert Abbruchmotive in produkt-, prozess-, kosten- und freizeitbezogene Faktoren und beleuchtet das wahrgenommene Risiko.
4 THEORETISCHE METHODIK: Hier wird das quantitative Studiendesign beschrieben, das zur empirischen Erhebung der Daten beiträgt, einschließlich der Zielgruppenabgrenzung und der eingesetzten Umfragemethodik.
5 ANALYSE DER ERHEBUNGSERGEBNISSE: Das Kapitel präsentiert die Ergebnisse der empirischen Studie, unterteilt in deskriptive Analyse, soziodemografische Auswertung, Online-Kaufbereitschaft und das spezifische Kaufverhalten.
6 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN: Auf Basis der Analyseergebnisse werden strategische Maßnahmen für Online-Händler abgeleitet, um den Bestellprozess nutzerfreundlicher zu gestalten und Abbruchraten zu senken.
7 KRITISCHE WÜRDIGUNG: Der Autor reflektiert die methodischen Grenzen der Untersuchung und zeigt Potenziale für zukünftige wissenschaftliche Studien auf, die über den Rahmen dieser Bachelorarbeit hinausgehen.
8 FAZIT: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die Notwendigkeit für Händler, das Konsumentenverhalten in einer sich wandelnden E-Commerce-Umgebung kontinuierlich zu verstehen.
B2C-Online-Handel, Warenkorbabbrüche, Conversion-Rate, Online-Konsumenten, Kaufentscheidungsprozess, Impulsives-Kaufverhalten, Extensives-Kaufverhalten, Habituelles-Kaufverhalten, Limitiertes-Kaufverhalten, Online-Marketing, Kaufmotive, Konsumentenforschung, E-Commerce, Abbruchursachen, Online-Shopping.
Die Arbeit analysiert das Phänomen der Warenkorbabbrüche im B2C-Online-Handel und untersucht, welche Motive Konsumenten dazu bewegen, einen Online-Kaufprozess vorzeitig abzubrechen.
Zentrale Themen sind die verschiedenen Typen des Kaufverhaltens (impulsiv, extensiv, habituell, limitiert), die Kategorisierung von Abbruchmotiven sowie die Analyse des wahrgenommenen Konsumentenrisikos.
Das primäre Ziel ist es, durch die Identifikation von Abbruchmotiven und der Segmentierung der Konsumenten konkrete Handlungsempfehlungen zu entwickeln, mit denen Händler die Conversion-Rate optimieren können.
Die Autorin verwendet eine quantitative Forschungsmethode. Es wurde eine Online-Umfrage durchgeführt, deren Ergebnisse anschließend deskriptiv ausgewertet und mit der Literatur verknüpft wurden.
Im Hauptteil erfolgen die theoretische Fundierung durch Modelle und Theorien sowie die empirische Analyse mit anschließender Auswertung der Primärdaten nach soziodemografischen Merkmalen und Kaufbereitschaften.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie B2C-Online-Handel, Warenkorbabbruch, Conversion-Rate, Kaufmotive und Konsumentenverhalten geprägt.
Die Segmentierung hilft zu verstehen, dass unterschiedliche Konsumententypen (z.B. Impulsivkäufer vs. Extensivkäufer) variierende Abbruchmotive haben, was zielgerichtete Optimierungen des Onlineshops ermöglicht.
Das wahrgenommene Risiko (funktional, finanziell, psychosozial) führt bei Konsumenten zu kognitiven Konflikten, die den Kaufprozess lähmen und häufig im Abbruch des virtuellen Warenkorbs münden.
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