Bachelorarbeit, 2021
38 Seiten, Note: 1.5
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Netzwerkanalyse als Methode zur Untersuchung von wissenschaftlichen Online-Gemeinschaften. Ziel ist es, das Potential dieser Methode aufzuzeigen und ihre Anwendbarkeit in der Praxis zu demonstrieren.
Kapitel 1 führt in das Thema der Netzwerkanalyse und ihrer Bedeutung für die Untersuchung von Online-Gemeinschaften ein. Kapitel 2 beleuchtet den theoretischen Hintergrund der Netzwerkanalyse, ihre Anwendung in der Kommunikationswissenschaft und die spezifische Fragestellung der Arbeit.
Kapitel 3 beschreibt die Methode der Netzwerkanalyse und das explorative Vorgehen in der Untersuchung. Kapitel 4 präsentiert die Ergebnisse der Analyse eines Fallbeispiels, einer wissenschaftlichen Online-Gemeinschaft auf Twitter.
Kapitel 5 diskutiert die Ergebnisse aus dem Fallbeispiel, bewertet das methodische Potential der Netzwerkanalyse und beleuchtet Limitierungen und unerfasste Möglichkeiten.
Netzwerkanalyse, soziale Netzwerke, Online-Gemeinschaften, Wissenschaftskommunikation, Twitter, Kommunikationswissenschaften.
Sie ermöglicht es, die Strukturen, Interaktionen und den Informationsfluss innerhalb digitaler Netzwerke sichtbar zu machen und mathematisch zu beschreiben.
Durch die Analyse von Retweets, Mentions und Follower-Strukturen lassen sich einflussreiche Akteure (Hubs), die Vernetzung von Fachdisziplinen und die Dynamik der Wissenschaftskommunikation untersuchen.
Es ist eine untersuchende Herangehensweise, bei der ohne strikte Vorab-Hypothesen nach Mustern, Clustern und Auffälligkeiten im Netzwerk gesucht wird.
Typische Maße sind die "Centrality" (Zentralität eines Nutzers), die "Density" (Dichte des Netzwerks) und die Bildung von "Communities" (Clustern).
Limitierungen umfassen die Nicht-Repräsentativität der Nutzer, die Schwierigkeit, inhaltliche Qualität allein durch Metriken zu erfassen, und datenschutzrechtliche Hürden.
Sie leistet einen Beitrag zur methodischen Einbettung der Netzwerkanalyse und zeigt Stärken sowie Schwächen für die Untersuchung der digitalen Wissenschaftskommunikation auf.
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