Bachelorarbeit, 2020
54 Seiten, Note: 2,4
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Ursachen von Gewalt und Aggression im Zusammenhang mit fiktiver Gewalt am Beispiel von Horrorfilmen. Sie fokussiert sich auf den Film „Scream“ und die Gewalttat in Gersthofen 2002, um die mögliche Verbindung zwischen fiktiver Gewalt und realen Gewaltakten zu analysieren. Die Arbeit verfolgt das Ziel, anhand soziologischer und sozialpsychologischer Theorien, die möglichen Einflüsse des Films auf das reale Geschehen zu beleuchten.
Die Einleitung erläutert die Relevanz des Themas und führt die Forschungsfrage ein. Kapitel 2 beschäftigt sich mit dem Begriff der Gewalt und der fiktiven Gewalt, wobei besonders auf die Darstellung von Gewalt in Filmen, im Fernsehen und in Videospielen eingegangen wird. Kapitel 3 beleuchtet das Genre des Horrorfilms, seine Subgenres und den Kultfilm „Scream“. In Kapitel 4 wird das Phänomen des Copycat Killers definiert und der Forschungsstand dazu präsentiert. Kapitel 5 stellt verschiedene Theorien zur Erklärung von Gewalt und Aggression vor, die im weiteren Verlauf der Arbeit auf das Fallbeispiel von „Scream“ und der Gewalttat in Gersthofen 2002 angewendet werden.
Fiktive Gewalt, Horrorfilme, „Scream“, Copycat Crime, Gewalt und Aggression, Desintegration- und Verunsicherungstheorie, Identitätstheorie, General Aggression Model (GAM), sozial-kognitive Lerntheorie
Die Arbeit untersucht anhand von Theorien wie dem General Aggression Model (GAM), ob fiktive Gewalt die Hemmschwelle senken und Aggressionen fördern kann.
Ein Copycat Killer begeht Taten, die fiktive Verbrechen aus Filmen oder Medien nachahmen, wie es im Fall der Gewalttat in Gersthofen 2002 im Bezug zum Film „Scream“ vermutet wurde.
Horrorfilme entstanden Anfang des 20. Jahrhunderts mit einem gesellschaftskritischen Hintergrund, um Ängste vor dem Fremden oder soziale Missstände überspitzt darzustellen.
Diese Theorie erklärt Gewalt als Folge von fehlender sozialer Einbindung und persönlicher Verunsicherung, die durch Medienkonsum verstärkt werden kann.
Videospiele wie Ego-Shooter weisen eine stärkere Nähe zur Gewalthandlung auf (Interaktivität), weshalb ihnen oft ein höheres Beeinflussungspotenzial zugeschrieben wird.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

