Bachelorarbeit, 2022
100 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Forschungsfrage und Ziel
1.3 Aufbau und Methodik
2 Grundlagen
2.1 Definitionen und Begriffsabgrenzungen
2.1.1 Nachhaltigkeit
2.1.2 Controlling
2.1.3 Nachhaltigkeitscontrolling
2.1.4 Shareholder-Ansatz
2.1.5 Stakeholder-Ansatz
2.2 Historischer Hintergrund und Entwicklung des Forschungsstandes
2.2.1 Brundtland-Bericht
2.2.2 Weitere internationale Vereinbarungen
2.2.3 Triple Bottom Line
3 Hauptthema
3.1 Nachhaltigkeitscontrolling: rechtliche Legitimation
3.1.1 Konformität mit Aktiengesetz
3.1.2 Regulierung durch Berichtspflicht
3.1.3 Nichtregulierte Rahmenwerke
3.2 Nachhaltigkeitscontrolling: betriebswirtschaftliche Legitimation
3.2.1 Nachhaltigkeit betriebswirtschaftlich als Messgröße zulässig?
3.2.2 Traditionelles Zielsystem mit Fokus auf Shareholder-Ansatz
3.2.3 Neues Zielsystem mit Fokus auf Stakeholder-Ansatz
3.2.4 Implementierungstiefe
3.3 Implementierung eines unternehmerischen Zielsystems auf Basis der TBL
3.3.1 Anforderungen an ein entsprechendes Zielsystem
3.3.2 Einführung eines nachhaltigen Zielsystems
3.3.3 Entwicklung nachhaltiger Kennzahlen
3.3.4 Auswahlprozess geeigneter Kennzahlen
3.3.5 Nachhaltiges Rechnungswesen
3.3.6 Beispiele neu entwickelter Kennzahlen
3.3.7 Gegenüberstellung der „Kosten & Nutzen“ des erweiterten Zielsystems
4 Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht, wie betriebswirtschaftliches Controlling in ein nachhaltiges Steuerungssystem transformiert werden kann. Dabei wird analysiert, welche Herausforderungen bei der Implementierung bestehen, welche gesetzlichen und theoretischen Grundlagen existieren und wie Unternehmen praxisnah soziale sowie ökologische Zielgrößen quantifizieren können.
Nachhaltigkeitscontrolling: betriebswirtschaftliche Legitimation
Nachdem die rechtlichen Rahmenbedingungen und der bisherige Fortschritt der Regulierung dargestellt sind, soll im Folgenden der Fokus auf der Rechtfertigung des Nachhaltigkeitscontrollings aus dem Blickwinkel der Betriebswirtschaft gelegt werden. Mit anderen Worten geht es um die Frage, ob über den Horizont der Regulierung hinaus die Festlegung nachhaltigkeitsorientierter Zielgrößen betriebswirtschaftlich sinnvoll ist.
Anfänglich ist zu klären, ob das Konstrukt der Nachhaltigkeit mit dem Wirkungsbereich der Betriebswirtschaft vereinbar ist. Beispielsweise ließen sich Risiken wie eine Minimierung von Sanktionen durch das Befolgen der Regulierung identifizieren. Darüber hinaus ist jedoch auch eine intrinsische Motivation zur Implementierung vonnöten, da gemäß der „conditio-sine-qua-non“-Formel eine lediglich reine Erfüllung der geltenden Gesetze per se keine aktive Verfolgung der Ziele zur Bedeutung hat. Darüber hinaus lassen sich statistisch signifikante Vorteile der Implementierung auf den langfristigen Unternehmenserfolg feststellen. Zu Motivationsgründen eines Transformationsprozesses hat eine aus Interviews mit Unternehmen verschiedener Branchen und Größen zusammengefasste Studie ergeben, dass in der Praxis oftmals doch die ökonomischen Gründe und Argumente überwiegen und soziale sowie ökologische Faktoren bestenfalls zweitrangig als Anlass angesehen werden.
So zeigt sich, dass das theoretische Potenzial eines positiven Effekts die Implementierung der Nachhaltigkeit als betriebswirtschaftliche Messgröße durchaus rechtfertigt.
1 Einleitung: Definiert die Relevanz der Nachhaltigkeit im Controlling und stellt die Forschungsfrage nach den Möglichkeiten einer Integration in ein unternehmerisches Zielsystem.
2 Grundlagen: Liefert die theoretische Basis durch Begriffsdefinitionen (Nachhaltigkeit, Controlling) und skizziert den historischen Kontext sowie die Entwicklung hin zur Triple Bottom Line.
3 Hauptthema: Analysiert detailliert die rechtliche und betriebswirtschaftliche Legitimation eines Nachhaltigkeitscontrollings sowie konkrete Implementierungsansätze und Kennzahlensysteme.
4 Fazit: Fasst zusammen, dass eine nachhaltige Unternehmenssteuerung trotz bestehender Hürden wie Datenflut und Quantifizierungsproblemen einen betriebswirtschaftlich belegbaren Mehrwert für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen darstellt.
Nachhaltigkeit, Controlling, Nachhaltigkeitscontrolling, Triple Bottom Line, Stakeholder-Ansatz, Shareholder-Ansatz, ESG-Kriterien, Kennzahlensysteme, Unternehmenssteuerung, Nachhaltigkeitsbericht, CSR-Richtlinie, EU-Taxonomie, Zukunftsfähigkeit, Risikomanagement, Transformation.
Die Arbeit untersucht die Integration von Nachhaltigkeit als festen Bestandteil in die betriebswirtschaftliche Unternehmenssteuerung, insbesondere durch das Instrument des Controllings.
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Begründung und praktischen Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen, der Rolle von Stakeholdern sowie der regulatorischen Einbettung durch Gesetze und freiwillige Standards.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein unternehmerisches Zielsystem so erweitert werden kann, dass es nachhaltige ökonomische, soziale und ökologische Faktoren gleichermaßen berücksichtigt und steuerbar macht.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche zur theoretischen Herleitung sowie einer qualitativen Expertenbefragung, um einen Abgleich mit der unternehmerischen Praxis zu ermöglichen.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Rechtfertigung des Nachhaltigkeitscontrollings sowie der konkreten Implementierung durch Kennzahlen und ein nachhaltiges Rechnungswesen.
Nachhaltigkeitscontrolling, Triple Bottom Line, Stakeholder-Value und Zukunftsfähigkeit sind die zentralen Begriffe der Untersuchung.
Die EU-Taxonomie wird als bedeutendes regulatorisches Instrument hervorgehoben, das ein gemeinsames Verständnis für das Attribut „green“ schafft und die nichtfinanzielle Berichterstattung mit der finanziellen verknüpft.
Gute Entscheidungen basieren auf guten Informationen; ohne eine saubere Datenbasis und hochqualitative Eingangsdaten lassen sich die vielschichtigen Nachhaltigkeitsaspekte nicht sinnvoll in hierarchische Kennzahlensysteme überführen.
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