Diplomarbeit, 2009
54 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Performance Measurement
2.1. Definition und Historie
2.2. Performance Management und Abgrenzung zum Performance Measurement
2.3. Kennzahlen und Kennzahlensysteme als Basis des Performance Measurements
2.4. Performance Measurement Konzepte
2.4.1. Balanced Scorecard
2.4.2. Tableau de Bord
2.4.3. Productivity Measurement und Enhancement System (ProMES)
2.4.4. Performance Pyramid
2.4.5. Quantum Performance Measurement Konzept
3. Kooperationen zwischen Unternehmungen
3.1. Merkmale von Kooperationen
3.1.1. Notwendigkeit des Performance Measurements in Kooperationen
3.1.2. Performance Measurement in Kooperationen
3.2. Supply Chains
3.2.1. Supply Chains als Kooperationen
3.2.2. Supply Chain Management – das SCOR-Model
3.2.3. Notwendigkeit des Performance Measurements in Supply Chains
4. Supply Chain Controlling
4.1. Performance Measurement in Supply Chains
4.1.1. Einflußfaktoren auf die Supply Chain Performance
4.1.2. Anforderungen an ein Supply Chain Performance Measurement
4.1.3. Methoden des Performance Measurements in Supply Chains
4.1.4. Supply Chain Performance Kennzahlen
4.2. Anwendungen des Supply Chain Performance Measurements
4.2.1. Balanced Scorecard
4.2.2. Tableau de Bord
4.2.3. Productivity Measurement und Enhancement System (ProMES)
4.2.4. Performance Pyramid
4.2.5. Quantum Performance Measurement Konzept
5. Übertragbarkeit von Performance Measurement Konzepten auf Supply Chains
6. Zusammenfassung und Ausblick
7. Literaturverzeichnis
Die vorliegende Arbeit untersucht den theoretischen Rahmen und die Anwendbarkeit verschiedener Performance Measurement Konzepte zur Steuerung und Leistungsbewertung moderner Supply Chains. Das zentrale Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Controlling-Instrumente modifiziert werden müssen, um der Komplexität unternehmensübergreifender Wertschöpfungsprozesse gerecht zu werden.
4.1.1. Einflußfaktoren auf die Supply Chain Performance
Supply Chain Performance ist eng verknüpft mit den fünf Schlüsselelementen des SCOR-Modells. Besonders ragt dabei das Element Planung heraus. Lockamy und McCormack (2004) zeigen einen signifikanten Zusammenhang zwischen den Elementen der SC-Planung und der SC-Performance auf. Dabei gelangen sie zu dem Schluß, daß Aktivitäten zur Definition von Produkt- und Kundenprioritäten, zur Optimierung der Kunden- bzw. Lieferantenbindung sowie zum Austausch von Informationen zur Bedarfs- und Bestandsentwicklung (zusammenzufassen unter dem Oberbegriff des Collaborative Planning) einen hervorzuhebenden Beitrag leisten. Mit Blick auf das Element Beschaffen ragen Einflußfaktoren wie Beschaffungsplanung und Ablaufkoordination, sowie das elektronische Bestellwesen und Inventurmangement durch den Lieferanten als essentiell für die Supply Chain Performance hervor. Beim Herstellen erweisen sich integrative Planungsprozesse und -werkzeuge (z. B. MRP- oder ERP-Systme), die über Unternehmungsgrenzen hinweg angewendet werden, als deutlich vorteilhaft für die Supply Chain Performance.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Supply Chain Managements sowie des Performance Measurements ein und begründet den Bedarf nach modifizierten Controlling-Konzepten.
2. Performance Measurement: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen der Leistungsmessung, grenzt Performance Management ab und stellt verschiedene wissenschaftliche Konzepte zur Leistungsmessung vor.
3. Kooperationen zwischen Unternehmungen: Das Kapitel analysiert die Merkmale von Unternehmenskooperationen und ordnet Supply Chains als hybride Organisationsform ein.
4. Supply Chain Controlling: Hier werden die Instrumente des Supply Chain Controllings beschrieben und eine detaillierte Untersuchung sowie Anwendungsprüfung der Konzepte im Kontext der Supply Chain durchgeführt.
5. Übertragbarkeit von Performance Measurement Konzepten auf Supply Chains: Das Kapitel evaluiert die Eignung der diskutierten PM-Konzepte für den Einsatz in komplexen Supply Networks und identifiziert notwendige Anpassungen.
6. Zusammenfassung und Ausblick: Diese Zusammenfassung resümiert die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit und skizziert potenzielle Felder für zukünftige Forschungsarbeiten.
7. Literaturverzeichnis: Dies ist ein systematisches Verzeichnis der verwendeten Quellen und Fachliteratur.
Supply Chain Management, Performance Measurement, Supply Chain Controlling, Balanced Scorecard, Kennzahlensysteme, SCOR-Modell, Unternehmenskooperationen, Performance Pyramid, ProMES, Quantum Performance Matrix, Wertschöpfungskette, Prozesskostenrechnung, Collaborative Planning, Supply Network.
Die Arbeit behandelt die Übertragung und Anpassung von Performance Measurement Konzepten auf die Anforderungen von Supply Chains.
Im Fokus stehen die theoretischen Grundlagen des Performance Measurements, die Funktionsweise von Supply Chains und die Rolle des Supply Chain Controllings als steuerndes Element.
Das Ziel ist die Evaluierung der Eignung bekannter Performance Measurement Ansätze für die Steuerung unternehmensübergreifender Wertschöpfungsketten.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und dem Vergleich gängiger Managementkonzepte wie der Balanced Scorecard oder der Performance Pyramid hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit im Supply Chain Kontext.
Der Hauptteil analysiert spezifische Instrumente wie das SCOR-Modell, das Supply Chain Controlling sowie die Anpassungsfähigkeit fünf ausgewählter Konzepte an die speziellen Bedingungen der Supply Chain.
Besonders prägend sind Supply Chain Management, Performance Measurement, Controlling-Instrumente und die Herausforderung der unternehmensübergreifenden Integration.
Klassische Modelle sind oft zu stark auf die Einzelunternehmung und rein finanzielle Kennzahlen fokussiert, während Supply Chains eine systemweite Sicht auf Kooperation und Integration erfordern.
Durch die Ergänzung um eine vierte Dimension („Stakeholder“) wird das Konzept für den unternehmensübergreifenden Einsatz in Netzwerken geöffnet, um auch externe Partner besser abzubilden.
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