Diplomarbeit, 2022
39 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1.1. Definition Multitasking
2.1.2. Definition Aufmerksamkeit
2.1.3. Aufmerksamkeitssteuerung
2.1.4. Selektive Aufmerksamkeit
2.2. Aufmerksamkeit und Performanz
2.2.1. Determinanten der Mehrfachaufgabenperformanz
2.2.2. Aufgabenähnlichkeit
2.2.3. Übung
2.2.4. Aufgabenschwierigkeit
2.3. Theoretische Ansätze
2.3.1. Ein-Kanal-Theorien
2.3.2. Theorien zentraler Kapazität
3. Wandel der Arbeitswelt und seine Ursachen
3.1. Multitasking-Anforderungen
3.2. Auswirkungen und Folgen von Multitasking
3.2.1. Leistungsbezogene Folgen
3.2.2. Folgen von Beanspruchung und Stress
4. Mentaltechniken zur Reduktion von Stress
4.1. Meditationsübungen
4.1.1. Die Grundprinzipien von Meditation
4.1.2. Die Säkulare Achtsamkeitsmeditation
4.2. Die Progressive Muskelrelaxation
4.3. Autogenes Training
5. Resümee
Die Arbeit analysiert die zunehmenden Anforderungen an Arbeitnehmer durch die moderne Arbeitswelt 4.0, insbesondere den Fokus auf Multitasking, und untersucht die daraus resultierenden psychischen Belastungen sowie geeignete Bewältigungsstrategien durch Mentaltechniken.
2.1.4. Selektive Aufmerksamkeit
Diese Definition spricht die oberste Funktion von Aufmerksamkeit an: die selektive Aufmerksamkeit. Dabei bezieht sich der Begriff Aufmerksamkeit auf eine Auswahl von Inhalten oder Informationen. Diese Auswahl geht mit einer Deselektion anderer Informationen einher. Das Ziel ist es, ausgewählte Informationen, möglichst ohne Interferenz durch andere Informationen dem Bewusstsein zugänglich zu machen und somit eine Steuerung von Denken und Handeln zu ermöglichen. Das zu lösende Problem der Aufmerksamkeit ist, „how to allow behaviour to be controlled by the right information at the right time to the right object in the right order.“ Die Aufgabe der selektiven Aufmerksamkeit ist also die Handlungssteuerung (Müsseler, Rieger, 2017, S.104).
In der Literatur können verschiedene Theorien gefunden werden, welche die Mechanismen beschreiben, die für die Selektion relevanter von irrelevanten Informationen zuständig sind (Strobach, Wendt, 2019, S.16). Eine Frage, die bisher nicht einstimmig geklärt werden konnte, ist die Frage nach dem Ablauf des Selektionsprozesses der Aufmerksamkeit. Die Frage bezieht sich vor allem auf die Stelle, an der Informationsverarbeitung stattfindet und die Informationen selektiert werden. Ob der Prozess eher früher, anhand von oberflächlichen Merkmalen, also, bevor die gesamte Bedeutung des Reizes wahrgenommen wird, oder erst nach vorgeschrittener Informationsverarbeitung geschieht, konnte bisher nicht geklärt werden (Bak, 2020, S.70).
Ein bekannter Ansatz, welcher von Donald Broadbent (1958) stammt ist auch unter der Bezeichnung Filtertheorie der frühen Selektion bekannt. Wie bereits aus dem Namen dieser Theorie entnommen werden kann, erklärt dieses Modell die Aufmerksamkeitsfilterung und -selektion durch einen frühen wahrnehmungsnahen Filter.
1. Einleitung: Beschreibt die durch Digitalisierung und Reorganisation gewandelte moderne Arbeitswelt und führt in die Thematik der psychischen Fehlbelastung durch Multitasking ein.
2. Theoretische Grundlagen: Definiert zentrale psychologische Begriffe wie Multitasking, Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und deren Steuerung und erläutert wissenschaftliche Modelle der Mehrfachaufgabenperformanz.
3. Wandel der Arbeitswelt und seine Ursachen: Analysiert, wie moderne Kommunikationstechnologien und die Transformation der Arbeitswelt zu einer Entgrenzung der Arbeit und Stress führen.
4. Mentaltechniken zur Reduktion von Stress: Stellt evidenzbasierte Methoden wie Meditation, Progressive Muskelrelaxation und Autogenes Training als effektive Interventionsmöglichkeiten vor.
5. Resümee: Fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit von betrieblicher Gesundheitsförderung und persönlicher Stressbewältigungskompetenz.
Multitasking, Aufmerksamkeit, Arbeitswelt 4.0, Stressbewältigung, Mentaltraining, Meditation, Progressive Muskelrelaxation, Autogenes Training, psychische Belastung, Handlungssteuerung, Informationsverarbeitung, selektive Aufmerksamkeit, Arbeitnehmergesundheit.
Die Arbeit untersucht die psychischen Auswirkungen der gestiegenen Arbeitsanforderungen im Kontext von Multitasking in der Arbeitswelt 4.0.
Die Themen umfassen die psychologische Aufmerksamkeitsforschung, die Folgen von Arbeitsverdichtung und verschiedene Stressbewältigungstechniken.
Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Multitasking und Leistung zu erörtern und aufzuzeigen, wie mentale Techniken zur Stressreduktion im Berufsalltag beitragen können.
Es handelt sich um eine theoretische Literaturarbeit, die auf psychologischen und neurowissenschaftlichen Modellen sowie empirischen Befunden basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Aufmerksamkeit, die Ursachen der modernen Arbeitsverdichtung und die detaillierte Vorstellung von Mentaltechniken.
Die wichtigsten Begriffe sind Multitasking, Aufmerksamkeit, Stressbewältigung, Mentaltraining und Arbeitswelt 4.0.
Sie erklärt, wie das Gehirn Informationen selektiert, um eine Überlastung bei der gleichzeitigen Verarbeitung multipler Aufgaben zu vermeiden.
Sie nutzt gezielte Anspannung und Entspannung von Muskelgruppen, um einen physiologischen Entspannungszustand zu erreichen.
Aufgrund begrenzter kognitiver Ressourcen führt paralleles Arbeiten meist zu Leistungsabfällen und einer höheren Fehleranfälligkeit.
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