Diplomarbeit, 2009
120 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung
1.3. Methodisches Vorgehen
2. Demographischer Wandel in der Arbeitswelt
2.1. Demographische Grundlagen
2.2. Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung
2.3. Auswirkungen auf die Arbeitswelt
3. Ältere Arbeitnehmer
3.1. Der Begriff ältere Arbeitnehmer
3.2. Arbeitsmarktpolitik im Wandel
3.3. Daten zur Erwerbssituation auf dem Arbeitsmarkt
3.3.1. Erwerbstätige
3.3.2. Arbeitslose
3.4. Altersstruktur in den Betrieben
4. Veränderungen im Alterungsprozess zur beruflichen Leistungsfähigkeit
4.1. Wissenschaftliche Theorien des Alterns
4.1.1. Defizittheorie
4.1.2. Aktivitäts- und Disengagementtheorie
4.1.3. Kompetenztheorie
4.2. Leistungswandel im Alter
4.2.1. Kognitive Leistungsfähigkeit
4.2.2. Psychische Leistungsfähigkeit
4.2.3. Physische Leistungsfähigkeit
4.3. Beschäftigungsrisiken am Arbeitsplatz
4.3.1. Krankheitsrisiken
4.3.2. Qualifikationsrisiken
4.3.3. Motivationsrisiken
4.4. Arbeitsfähigkeit
4.5. Zusammenfassung
5. Bedeutung von alter(n)sgerechter Arbeitsgestaltung
6. Handlungsfelder für eine alter(n)sgerechte Arbeitsgestaltung
6.1. Altersstrukturanalyse als Voraussetzung für Maßnahmen von alter(n)sgerechter Arbeit
6.2. Handlungsfeld Qualifikation
6.2.1. Weiterbildung
6.2.2. Lernförderliche Arbeitsgestaltung
6.2.3. Wissenstransfer
6.2.4. Zusammenfassung
6.3. Handlungsfeld Gesundheit
6.3.1. Arbeitsplatzergonomie
6.3.2. Arbeitszeitgestaltung
6.3.3. Laufbahngestaltung
6.3.4. Zusammenfassung
6.4. Handlungsfeld Motivation
6.4.1. Vergütungsgestaltung
6.4.2. Führung
6.4.3. Zusammenfassung
6.5. Zwischenfazit
7. Umsetzung alter(n)sgerechter Arbeitsgestaltung in die Praxis
7.1. Empirische Untersuchungsergebnisse
7.2. Good - Practice – Konzepte
7.2.1. Automobilhersteller Audi AG
7.2.2. Sanitär- und Heizungsfirma Efkemann
8. Abschlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht die Notwendigkeit und Umsetzung von alter(n)sgerechter Arbeitsgestaltung als betriebliche Maßnahme zur Sicherung der Leistungsfähigkeit in einer alternden Gesellschaft. Die zentrale Forschungsfrage lautet, inwieweit eine bewusste Arbeitsgestaltung den Erhalt der Leistungsfähigkeit von Beschäftigten unterstützen kann.
1.1. Problemstellung
Tatsächlich ist der Sachverhalt, altert die Gesellschaft, steigt automatisch das Alter derjenigen Personen, die in Betrieben arbeiten. Würde sich der weitere Verlauf zur Entwicklung so gestalten, dass die Erwerbsbeteiligung älterer Personen zunimmt, wächst für Betriebe die Bedeutung, ältere Mitarbeiter verstärkt in die Produktivität, Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit mit einzubeziehen. Durch den betrieblichen Altersstrukturwandel, würden sich neue Aufgaben für die Organisation ergeben, da die Arbeit und Beschäftigung von älteren Mitarbeitern gesichert werden muss. Das setzt jedoch voraus, dass auf die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern Bezug genommen wird, um diese zu erhalten und zu fördern.
Ohne weiter an dieser Stelle darauf einzugehen, kann gesagt werden, die Prognosen für die Zukunft bestätigen sowohl eine Alterung der Gesellschaft, wie auch pauschal eine Zunahme des Durchschnittsalters in den Betrieben. Daher wird ein betriebliches Handeln zum Erhalt der Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern notwendig.
1. Einleitung: Einführung in die Thematik des demographischen Wandels, Definition der Zielsetzung der Arbeit und Darstellung des methodischen Vorgehens.
2. Demographischer Wandel in der Arbeitswelt: Analyse der demographischen Trends, Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung und deren spezifische Konsequenzen für die deutsche Arbeitswelt.
3. Ältere Arbeitnehmer: Klärung des Begriffs "älterer Arbeitnehmer", Darstellung arbeitsmarktpolitischer Veränderungen sowie statistische Betrachtung der Erwerbssituation und betrieblichen Altersstrukturen.
4. Veränderungen im Alterungsprozess zur beruflichen Leistungsfähigkeit: Wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Alternstheorien, Analyse des Leistungswandels hinsichtlich kognitiver, psychischer und physischer Fähigkeiten sowie Diskussion von Beschäftigungsrisiken.
5. Bedeutung von alter(n)sgerechter Arbeitsgestaltung: Definition und Abgrenzung der Begriffe "altersgerecht" und "alternsgerecht" im betrieblichen Kontext.
6. Handlungsfelder für eine alter(n)sgerechte Arbeitsgestaltung: Detaillierte Erläuterung der Altersstrukturanalyse sowie der drei zentralen Handlungsfelder Qualifikation, Gesundheit und Motivation.
7. Umsetzung alter(n)sgerechter Arbeitsgestaltung in die Praxis: Vorstellung empirischer Ergebnisse zur betrieblichen Umsetzung sowie Analyse von Good-Practice-Konzepten am Beispiel der Audi AG und der Firma Efkemann.
8. Abschlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Beantwortung der Ausgangsfrage zur Sensibilisierung und Handlungsfähigkeit von Betrieben bezüglich des demographischen Wandels.
Demographischer Wandel, Alter(n)sgerechte Arbeitsgestaltung, Leistungsfähigkeit, Ältere Arbeitnehmer, Altersstrukturanalyse, Qualifikationsrisiken, Gesundheitsmanagement, Arbeitsfähigkeit, Motivation, Wissensmanagement, Betriebliche Personalpolitik, Leistungswandel, Arbeitsplatz, Lebenslanges Lernen, Arbeitsschutz.
Die Diplomarbeit befasst sich mit den Herausforderungen, die der demographische Wandel für Betriebe mit sich bringt, und untersucht Strategien zur alter(n)sgerechten Arbeitsgestaltung, um die Leistungsfähigkeit alternder Belegschaften langfristig zu erhalten.
Die Arbeit fokussiert sich auf die drei wesentlichen Handlungsfelder: Qualifikation, Gesundheit und Motivation.
Das Hauptziel ist es, die Bedeutung von Arbeitsgestaltung als notwendige Maßnahme zu verdeutlichen und der Frage nachzugehen, inwiefern bewusste Arbeitsgestaltung zum Erhalt der Leistungsfähigkeit von Beschäftigten beitragen kann.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse wissenschaftlicher Theorien zum Altern, eine Auswertung demographischer Daten sowie die Analyse empirischer Untersuchungen und betrieblicher Good-Practice-Beispiele.
Der Hauptteil behandelt theoretische Grundlagen zur Leistungsfähigkeit im Alter, spezifische Beschäftigungsrisiken sowie konkrete betriebliche Ansätze in den Bereichen Personalentwicklung, Arbeitsplatzgestaltung und Führung.
Die zentralen Begriffe umfassen Demographischer Wandel, Arbeitsfähigkeit, Leistungsfähigkeit, Qualifikation, Gesundheitsmanagement und Motivation.
Es ist ein Modell, das aus vier Stockwerken besteht (Gesundheit, Kompetenz, Werte/Einstellung, Arbeit), die als Einflussfaktoren für die Arbeitsfähigkeit eines Menschen dienen und in ihrer Wechselwirkung betrachtet werden.
Altersgerechte Gestaltung ist meist reaktiv, auf einen Ist-Zustand bezogen und kompensatorisch. Alternsgerechte Gestaltung ist prozessorientiert, zukunftsgerichtet und präventiv über den gesamten Erwerbsverlauf angelegt.
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