Bachelorarbeit, 2018
69 Seiten, Note: 2,0
1. Cause-related Marketing als Reaktion auf den gesellschaftlichen Wandel
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Coporate Social Responsibility
2.2 Cause-related Marketing Definition, Erfolgsfaktoren und Wirkungsweise
2.3 Beeinflussung der Kaufabsicht der Konsumenten
2.4 Definition und Differenzierungsmöglichkeiten des Konstrukts Involvement
2.5 Fit zwischen Produkt und Spendenzweck im Kontext einer CrM-Kampagne
3. Empirische Untersuchung
3.1 Zielsetzung
3.2 Der Aufbau des verwendeten Fragebogens
3.3 Theoretisch fundierte Begründung des Forschungsdesigns
3.4 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse
4. Schlussbetrachtung
4.1 Fazit
4.2 Handlungsempfehlungen und Limitationen
Die Arbeit untersucht im Rahmen einer empirischen Analyse die Relevanz des Involvements der Konsumenten für die wahrgenommene Passung (Fit) zwischen Produkt und Spendenzweck bei Cause-related Marketing (CrM)-Kampagnen, um daraus Handlungsempfehlungen für die Gestaltung solcher Kampagnen abzuleiten.
Cause-related Marketing als Reaktion auf den gesellschaftlichen Wandel
In der heutigen Gesellschaft vollzieht sich ein immer fortlaufender Wandel und eine Neuorientierung der sozialen Werte. Hierbei spielen vor allem der gesellschaftliche Wertewandel, die Verschiebung der Bedürfnisse sowie die Zunahme der Kritik- und Erwartungshaltung der Konsumenten eine entscheidende Rolle. Dieser Wandel kann unteranderem durch die steigende Bildung und den vermehrten Wohlstand begründet werden. Zudem steigt die grundsätzliche Forderung nach einer Zunahme der gesellschaftlichen Verantwortungsübernahme von Unternehmen. Die Beachtung von Nachhaltigkeitstrends, dem demografischen Wandel oder auch der Verknappung einzelner Ressourcen wird für Unternehmen jeglicher Art unabdingbar. Denn nach Blumberg und Conrad nimmt das ökologische und soziale Bewusstsein der Konsumenten zu, und die Verbraucher belohnen vor allem solche Unternehmen, welche sich durch verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln auszeichnen. Die Konsumenten möchten sich wohl fühlen bei dem was sie kaufen und achten daher zunehmend auf sozial verantwortliche und nachhaltige Praktiken der Unternehmen.
1. Cause-related Marketing als Reaktion auf den gesellschaftlichen Wandel: Dieses Kapitel erläutert den sozioökonomischen Kontext, der CrM als Instrument für Unternehmen notwendig macht, um auf veränderte Werte und Erwartungen der Konsumenten zu reagieren.
2. Theoretische Grundlagen: Hier werden die zentralen Begriffe CSR, CrM, Involvement und Fit definiert und theoretisch in den Forschungsrahmen der Arbeit eingeordnet.
3. Empirische Untersuchung: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen der Online-Befragung, den Aufbau des Fragebogens und die anschließende Analyse sowie Interpretation der erhobenen Daten.
4. Schlussbetrachtung: Das Kapitel fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen, beantwortet die Forschungsfrage und bietet konkrete Handlungsempfehlungen sowie eine kritische Reflexion der Limitationen der Arbeit.
Cause-related Marketing, CrM, Corporate Social Responsibility, CSR, Involvement, Consumer Behavior, Fit, Konsumentenverhalten, Marketingstrategie, Nachhaltigkeit, Empirische Untersuchung, Kaufabsicht, Markenimage, prosoziales Verhalten, Stakeholder.
Die Bachelorarbeit behandelt das Thema Cause-related Marketing (CrM) und untersucht, wie die persönliche Verbindung eines Konsumenten zu einem Produkt sein Empfinden für eine CrM-Kampagne beeinflusst.
Die Schwerpunkte liegen auf den Konstrukten Involvement und Fit im Kontext von CrM, eingebettet in das übergeordnete Feld der Corporate Social Responsibility (CSR).
Die Arbeit fragt nach der Relevanz des Konsumenten-Involvements für die wahrgenommene Passung (Fit) zwischen Produkt und Spendenzweck bei CrM-Kampagnen und welche Empfehlungen sich daraus ergeben.
Es wurde eine quantitative empirische Untersuchung mittels einer Online-Befragung von 170 Konsumenten in Deutschland durchgeführt, deren Daten statistisch ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erarbeitung der genannten Konstrukte und eine empirische Analyse, in der Hypothesen über den Zusammenhang von Involvement und Fit geprüft werden.
Wichtige Schlagworte sind neben Cause-related Marketing besonders Involvement, Fit, Kaufabsicht, Konsumentenverhalten und Corporate Social Responsibility.
Die Arbeit diskutiert, dass eine Mittelkategorie ("Teils/Teils") zwar das Risiko erhöht, dass unmotivierte Befragte diese aus kognitiver Bequemlichkeit wählen, sie aber notwendig ist, um wirklich neutralen Positionen Raum zu geben.
Die zweite Hypothese, dass ein geringeres Involvement zwangsläufig zu einer schlechteren Bewertung des Fits führt, konnte auf Basis der Daten nicht zweifelsfrei bestätigt werden, obwohl eine Tendenz zur Abhängigkeit erkennbar ist.
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