Bachelorarbeit, 2020
59 Seiten, Note: 1,4
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Chronobiologie
3.1.1 Chronobiologie Definition
3.1.2 Zirkadianer Rhythmus Definition
3.1.3 Chronobiologie und zirkandianer Rhythmus
3.1.4 Chronotypen
3.1.4.1 Chronotyp Definition
3.1.4.2 Arten der Chronotypen
3.1.4.3 Bestimmung des Chronotypen
3.1.4.4 Wach- und Schlafrhythmik von Chronotypen
3.1.4.5 Prävalenz von Chronotypen
3.1.5 Einfluss des modernen Lebensstils auf den zirkadianen Rhythmus
3.2 Ernährung
3.2.1 Energieliefernde Nährstoffe, Wasser, Vitamine und Mineralstoffe
3.3 Übergewicht und Adipositas
3.3.1 Ursachen und Folgen von Übergewicht und Adipositas
3.3.2 Einflussnahme der Chronobiologie auf das Körpergewicht
3.4 Gewichtsreduktion
3.4.1 Gewichtsreduktion Definition
3.4.2 Interventionen zur Gewichtsreduktion
4 METHODIK
4.1 Forschungsfragen
4.2 Literaturrecherche
5 ERGEBNISSE
5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
6 DISKUSSION
6.1 Methodendiskussion
6.2 Ergebnisdiskusion
6.2.1 Inwieweit hat die Chronobiologie des Menschen Auswirkungen auf das Körpergewicht und die damit in Verbindung stehende Gewichtsreduktion / Gewichtszunahme?
6.2.2 Inwieweit kann ein fester Essrhythmus bzw. der Zeitpunkt der Einnahme von Mahlzeiten den menschlichen Körper in Bezug auf Gewichtsreduktion / Gewichtszunahme beeinflussen?
6.2.3 Schulung des Hungergefühls und Ernährungsmodifkationen als zusätzliches Hilfsmittel zur Gewichtsreduktion
6.3 Schlussfolgerung
7 ZUSAMMENFASSUNG
Ziel dieser Arbeit ist es, durch eine systematische Literaturrecherche die Möglichkeiten und Grenzen der Chronobiologie für die Gewichtsreduktion aufzuzeigen, wobei insbesondere untersucht wird, wie Essrhythmus und Mahlzeitenzeitpunkt die Gewichtssteuerung beeinflussen können.
3.1.3 Chronobiologie und zirkandianer Rhythmus
Wie bereits Harder L. et Al. in einem medizinischem Artikel veröffentlichte, haben sich alle Lebensarten auf dem blauen Planeten an einen 24-Stunden Rhythmus angepasst. Durch die Ausbildung zeitlicher Systeme, die innere Uhr, konnten sich eine Vielzahl von Spezien auf bestimmte Umweltveränderungen einstellen und somit äußere Anforderungen adaptieren sowie im Körper stattfindende Abläufe gezielt koordinieren (2019, S. 1014). Die äußeren Einflüsse, z.B. Zeitumstellung im Frühjahr sowie im Herbst oder auch das Nacht- und Schichtarbeiten, führen dazu, dass sich der Zyklus auf einen 24 Stunden-Rhythmus geprägt hat. Würden die äußeren Einwirkungen jedoch entfallen, so hätte der normale biologische Rhythmus einen Turnus von 24,5-25 Stunden (Hastings, MH., Maywood, ES., Brancaccio M., 2018).
Dies wurde bereits in den sechziger Jahren durch „Bunker-Experimente“ von Aschoff und Wever bewiesen, bei denen oftmals für mehrere Wochen freiwillige Versuchpersonen in einem Bunker ohne Tageslicht und Uhr isoliert waren. Die meisten von den Testpersonen wachten und schliefen keine präzise 24 Stunden, sondern kürzer oder etwas länger, weshalb es trotz Isolation von der Außenwelt zwar Unterschiede des Tag-Nacht-Rhythmus gab, diese aber für die Verhältnisse gering ausfielen. Eines der Resultate bei diesen Experimenten war die Feststellung, dass äußere Impulse zu einer Neujustierung der inneren Uhr und somit zur Erlangung des üblichen 24 Stunden-Rhythmus führen. Dies wird als Synchronisation der Tagesrhythmik bezeichnet (Schenk, M., 2012, S. 2198).
Die zentrale Schaltstelle zur Koordination und Aufrechterhaltung der Tagesrhythmik der inneren Uhr so betitelt es U. Siedentopp in der deutschen Zeitschrift für Akupunktur, befindet sich im Nucleus suprachiasmaticus des Hypothalamus (SCN) (2015, S.38). Durch einen Verbund des SCN mit dem Sehnerv der Augen und des damit erkennbaren Wechsels zwischen Licht und Dunkelheit können Informationen von verschiedenen Bereichen des Hypothalamus gesendet werden.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Thematik der ernährungsbedingten Zunahme von Übergewicht sowie die fehlende Berücksichtigung von chronobiologischen Aspekten in aktuellen Diätkonzepten.
2 ZIELSETZUNG: Definition des Ziels, die Auswirkungen chronobiologischer Prozesse sowie des Essrhythmus auf das Körpergewicht systematisch zu erforschen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Detaillierte Darstellung der Chronobiologie, ihrer zirkadianen Rhythmen sowie der zentralen Rolle von Ernährung und Adipositas im Kontext heutiger Lebensstile.
4 METHODIK: Festlegung der bibliographischen Recherchestrategie sowie der Ein- und Ausschlusskriterien für die verwendeten wissenschaftlichen Studien.
5 ERGEBNISSE: Tabellarische Auswertung und kritische Bewertung relevanter Studien hinsichtlich ihrer Evidenz zur Chronobiologie und Gewichtsreduktion.
6 DISKUSSION: Synthese der Ergebnisse, in der die Forschungsfragen beantwortet werden und der Einfluss der Chronobiologie auf die Gewichtsregulation sowie die Bedeutung der Essrhythmik hervorgehoben wird.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Abschließende Zusammenführung der wissenschaftlichen Erkenntnisse über den Zusammenhang von zirkadianen Rhythmen, Lebensstil und erfolgreicher Gewichtssteuerung.
Chronobiologie, zirkadianer Rhythmus, Übergewicht, Adipositas, Gewichtsreduktion, Stoffwechsel, Ernährung, Mahlzeitenzeitpunkt, Insulin, Leptin, Nahrungsmittelpräferenzen, Körpergewicht, Schlafrhythmus, Stoffwechselrate, Energiebilanz.
Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss die menschliche Chronobiologie sowie ein strukturierter Mahlzeitenzeitpunkt auf das Körpergewicht und die Wirksamkeit von Methoden zur Gewichtsreduktion haben.
Zentrale Felder sind die Chronobiologie (innere Uhr), die physiologischen Auswirkungen von unregelmäßiger Nahrungsaufnahme, die Definition von Chronotypen sowie Strategien zur Adipositasprävention.
Das Ziel ist es, auf Basis einer systematischen Literaturrecherche zu prüfen, ob chronobiologische Erkenntnisse in Ernährungsempfehlungen integriert werden sollten, um die Gewichtsreduktion effektiver zu gestalten.
Es wird eine systematische Literaturrecherche durchgeführt, bei der Metaanalysen, randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) und systematische Übersichtsarbeiten seit 2010 kritisch ausgewertet und nach Evidenzgraden bewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Chronobiologie und Ernährung, die methodische Vorgehensweise bei der Literatursuche sowie die detaillierte Ergebnisdiskussion basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Studien.
Chronobiologie, zirkadianer Rhythmus, Gewichtsreduktion, Mahlzeitenzeitpunkt, Adipositas und Essrhythmus sind die prägendsten Begriffe für den Inhalt.
Der durch unregelmäßige Schlaf- und Arbeitszeiten verursachte soziale Jetlag führt zu einer Desynchronisation der inneren Uhr, was den Stoffwechsel negativ beeinflussen und das Risiko für Übergewicht sowie Adipositas erhöhen kann.
Die Studienlage deutet darauf hin, dass die gleiche Kalorienzufuhr zu unterschiedlichen Tageszeiten metabolisch unterschiedlich verarbeitet wird, wobei eine frühere Nahrungsaufnahme oft mit einer höheren Thermogenese und einer besseren Gewichtsabnahme korreliert.
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