Examensarbeit, 2022
83 Seiten, Note: 1,0
1. EINLEITUNG
2. VORGEHEN
3. DIE NAMENSGEBUNG DES RIESENALKS
3.1 DIE TRIVIALNAMEN DES RIESENALKS
3.2 DIE WISSENSCHAFTLICHE NAMENSGEBUNG DES RIESENALKS
4. SYSTEMATISCHE EINORDNUNG DES RIESENALKS
5. DIE KÖRPERMERKMALE DES RIESENALKS
5.1 DAS FEDERKLEID
5.2 DIE FLÜGEL
5.3 DER KOPF DES RIESENALKS
5.3.1 Der Schnabel
5.4 DER SCHWANZ DES RIESENALKS
5.5 DIE FÜßE DES RIESENALKS
5.6 DER KNOCHENBAU DES RIESENALKS
6. DIE BRUT DES RIESENALKS
6.1 DAS EI DES RIESENALKS
6.2 DIE AUFZUCHT DES RIESENALKS
7. DAS VERHALTEN DES RIESENALKS
7.1 DIE FORTBEWEGUNG DES RIESENALKS
7.2 BRUTVERHALTEN
7.3 FRESS- & JAGDVERHALTEN DES RIESENALKS
7.4 FEINDE DES RIESENALKS
8. VORKOMMEN DES RIESENALKS
8.1 PRÄHISTORISCHES VORKOMMEN DES RIESENALKS
8.2 VORKOMMEN DES RIESENALKS IN DER NEUZEIT
8.3 DER LEBENSRAUM DES RIESENALKS AM BEISPIEL DER FELSENINSEL ELDEY
9. ÜBER DIE GESCHICHTE UND DAS AUSSTERBEN DES RIESENALKS
9.1 DAS LANGSAME VERSCHWINDEN DES RIESENALKS
9.2 DER LETZTE TAG DES RIESENALKS
9.3 WIE KAM ES ZUR AUSROTTUNG DES RIESENALKS?
9.3.1 Die Jagd auf den Riesenalk
9.3.2 Der Riesenalk als Nutztier
10. DIE NOCH HEUTE EXISTENTEN PRÄPARATE DES RIESENALKS
10.1 DIE BÄLGE DES RIESENALKS
10.2 DIE EIER DES RIESENALKS
10.3 NACHVERFOLGUNG DER HERKUNFT EINES RIESENALKPRÄPARATS
11. SCHLUSSFOLGERUNG
Die vorliegende Arbeit untersucht das Leben des ausgestorbenen Riesenalks (Pinguinus impennis) sowie die Umstände seines Aussterbens, um das Wissen über diese Spezies trotz mangelnder Feldbeobachtungen zu systematisieren und den Verbleib erhaltener Präparate zu dokumentieren.
Die Jagd auf den Riesenalk
Da der Riesenalk sich immer in größeren Gruppen aufhielt, war es leicht ihn zu jagen (FULLER 1999: 63).
Dabei war der Riesenalk zwar ängstlich und furchtsam, aber nicht scheu. Wenn man versuchte den fluglosen Vogel auf offenem Gewässer zu erschießen, so war dieses Vorhaben von wenig Erfolg gekrönt. Jedoch wurde aufgrund der immer besser ausgeklügelten Jagdmethoden der Riesenalk zu Tausenden an Land erbeutet. So wurde er am Brutplatz von der Seite angegriffen und ihm damit gleichzeitig der Weg abgeschnitten, um ihn dann erschlagen zu können. Damit diese Art des Tötens effektiver genutzt werden konnte, wurden steinerne Gehege und Hürden errichtet. So mussten die Jäger den fluglosen Vögeln nicht mehr hinterherlaufen (BLASIUS 1903: 205).
Mit Hilfe von gespannten Segeln und Planken aus Holz, wurden die Alken direkt auf die Boote getrieben. An Land war der Vogel leicht einzufangen und zu töten. Die Jagd auf den Vogel im Wasser war dagegen ergebnislos. Hungrige Individuen wurden mit Fischen angelockt und mit Netzen gefangen oder mit Stangen erschlagen (ebd.). Jeder der den nordischen Pinguin jagte, nahm soviel er kriegen konnte, denn man wusste, nach einem selbst kamen noch andere, um die restlichen Exemplare zu töten (GASKELL 2000: 101). So standen alle Menschen, die auf den Riesenalk Jagd machten, in direkter Konkurrenz miteinander, ohne darüber nachzudenken, ob eine nachhaltigere Jagd, wie sie heute bei heimischen Wildtieren praktiziert wird, nicht für alle Beteiligten viel effektiver gewesen wäre. Nachdem die Vögel eingefangen wurden, sind sie teilweise lebend gehäutet, gekocht oder gebraten worden (FULLER 1999: 66).
1. EINLEITUNG: Einführung in die Problematik des Artensterbens und Vorstellung des Riesenalks als ehemals weit verbreitete, dann systematisch ausgerottete Vogelart.
2. VORGEHEN: Erläutert die methodische Herangehensweise, einschließlich der Literaturrecherche und des Austauschs mit internationalen naturwissenschaftlichen Instituten.
3. DIE NAMENSGEBUNG DES RIESENALKS: Detaillierte Herleitung der verschiedensprachigen Trivialnamen und des wissenschaftlichen Namens Pinguinus impennis.
4. SYSTEMATISCHE EINORDNUNG DES RIESENALKS: Einordnung der Art in die Familie der Alkenvögel (Alcidae) und Diskussion der Abstammung basierend auf DNA-Analysen.
5. DIE KÖRPERMERKMALE DES RIESENALKS: Umfassende Beschreibung der Morphologie inklusive Gefieder, Flügel, Kopf, Skelett und Füßen.
6. DIE BRUT DES RIESENALKS: Detaillierter Bericht zu Fortpflanzung, Ei-Beschaffenheit und der Aufzucht des Kükens.
7. DAS VERHALTEN DES RIESENALKS: Betrachtung der Fortbewegung, sozialen Verhaltensweisen und der Interaktion mit Fressfeinden und dem Menschen.
8. VORKOMMEN DES RIESENALKS: Analyse der historischen und prähistorischen Funde sowie der geografischen Verteilung der Brutkolonien im Nordatlantik.
9. ÜBER DIE GESCHICHTE UND DAS AUSSTERBEN DES RIESENALKS: Chronologische Aufarbeitung der Ausrottung durch menschliche Verfolgung, Nutzung als Nahrung und Rohstoffquelle bis hin zum Tod der letzten Exemplare.
10. DIE NOCH HEUTE EXISTENTEN PRÄPARATE DES RIESENALKS: Auswertung von Bestandsaufnahmen der weltweit verbliebenen Bälge und Eier, ergänzt durch Herkunftsnachweise einzelner Stücke.
11. SCHLUSSFOLGERUNG: Zusammenfassende Betrachtung der Faktoren, die zum Aussterben der Art führten, und Reflexion über den bleibenden wissenschaftlichen und musealen Wert der verbliebenen Exponate.
Riesenalk, Pinguinus impennis, Alca impennis, Aussterben, Ausrottung, Brutkolonien, Ornithologie, Forschungsgeschichte, Präparate, Eier-Sammlungen, Nordatlantik, Artensterben, Naturgeschichte, Eldey, Jagdgeschichte
Die Arbeit befasst sich umfassend mit dem Leben, dem Verhalten und dem systematischen Aussterben des Riesenalks (Pinguinus impennis) sowie dem Bestand der heute weltweit verbliebenen Präparate und Eier dieser Art.
Die Arbeit deckt die biologische Klassifikation, die Körpermerkmale, das Brut- und Jagdverhalten, die historische geografische Verbreitung sowie die Ursachen für seine Ausrottung durch menschliche Einwirkung ab.
Ziel der Arbeit ist es, den Wissensstand über den inzwischen ausgestorbenen Riesenalk zusammenzufassen und eine vollständige Dokumentation der erhaltenen Sammlungsstücke (Bälge und Eier) zu erstellen.
Der Autor stützt sich auf eine umfangreiche Analyse historischer und aktueller Fachliteratur sowie auf Korrespondenzen und Datenabgleiche mit bedeutenden naturwissenschaftlichen Instituten in Deutschland, Großbritannien und den USA.
Der Hauptteil gliedert sich in eine morphologische Beschreibung, die Analyse des Brutverhaltens, eine chronologische Aufarbeitung der Ausrottungsgeschichte und eine detaillierte tabellarische Übersicht aller bekannten Museal-Exemplare.
Die wichtigsten Schlagworte sind Riesenalk, Pinguinus impennis, Ausrottung, Naturgeschichte, Brutverhalten, historische Sammlungen und die Felseninsel Eldey.
Der Mensch trug maßgeblich zum Verschwinden bei, indem er den Riesenalk massenhaft für die Fleisch- und Fettgewinnung, als Köder und später als begehrtes Sammlerstück für Museen und private Sammler bis zur Ausrottung jagte.
Der "Irische Alk" (Präparat Nr. 50) war ein weibliches Exemplar, das 1834 im Hafen von Waterford lebend gefangen wurde. Es erlangte Bekanntheit, da sein Lebensweg in Gefangenschaft gut dokumentiert ist.
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