Bachelorarbeit, 2022
57 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Fragestellung
1.2 Vorgehensweise
2 Begriffe
2.1 Gesundheit
2.2 Bewegung
2.3 Sport
2.3.1 Ausdauersport
2.3.2 Die Fähigkeit Ausdauer
2.4 Training
2.4.1 Ausdauertraining
2.4.2 Athletiktraining
2.4.3 Mentales Training
2.4.4 Trainer:innen
2.5 Methoden in der Sozialen Arbeit
3 Sport in der Sozialen Arbeit
3.1 Historie der Sportsozialarbeit
3.2 Randdisziplinen der Sozialen Arbeit und Abgrenzung
3.2.1 Sportpsychologie
3.2.2 Sportpädagogik
3.2.3 Trainingswissenschaft
3.2.4 Erlebnispädagogik
3.3 Bewegung und Begegnung
3.4 Gesundheitsförderung
3.4.1 Prävention
3.4.2 Sport als Förderer von Gesundheit
3.4.3 Rehabilitation und Rehabilitationssport
3.5 Fanarbeit – ein Handlungsfeld der Sozialen Arbeit
3.6 Sozialraumorientierung und Sport
3.7 Soziale Gruppenarbeit – Sportive Gruppenangebote
4 Soziale Isolation
4.1 Einsamkeit und Alleinsein
4.2 Betroffene
4.2.1 Schüler:innen
4.2.2 Menschen in Arbeitslosigkeit
4.2.3 Ältere Menschen
4.2.4 Psychiatrische Patient:innen
4.2.5 Das Phänomen Hikikomori
4.3 Folgen
4.4 Prävention
5 Überblick und Einordnung des Ist-Zustandes
5.1 Gute Sozialarbeiter:innen, schlechte Trainer:innen?
5.2 Umdenken notwendig?
5.3 Zielgruppen für Ausdauertraining in der Sozialen Arbeit
5.4 Lauftraining als Methode
5.5 Exkurs – Professionalisierung in der Sozialen Arbeit
5.6 Vorschläge zur Anwendung von Ausdauertraining in der Sozialen Arbeit
6 Fazit
Die Arbeit untersucht, ob Ausdauersport als Methode in der Sozialen Arbeit (SA) eingesetzt werden kann, um präventiv gegen soziale Isolation zu wirken. Dabei wird hinterfragt, wie das Sportangebot in die Ausbildung und Praxis der SA integriert werden kann, um Menschen bei der Lebensbewältigung und Gesundheitsförderung zu unterstützen.
2.4.1 Ausdauertraining
Ausdauertraining findet innerhalb der aufgezeigten Ausdauersportarten statt und ist neben dem Krafttraining, dem Athletiktraining (2.4.2) und dem Mentalen Training (2.4.3) die Basis für Erfolg in der jeweiligen Sportart. Darüber hinaus ist ein regelmäßig ausgeübtes Ausdauertraining auf mehreren Ebenen gesund für den menschlichen Organismus. Dies wird durch die folgende Passage aus Muster, Zielinski & Meyer (2006) deutlich:
Training ist eine geplante, strukturierte Maßnahme, die mit regelmäßigen Wiederholungen auf die Verbesserung körperlicher Fitness, Gesundheit oder Lebensfreude zielt. Verbesserungsfähige Bereiche der Fitness sind die kardiorespiratorische Ausdauer, also die Fähigkeit des Herz-Kreislauf- und Lungensystems, während der körperlichen Aktivität Sauerstoff zu liefern, ferner die skelett-muskuläre Ausdauer, die durch den Stoffwechsel und die Energiebereitstellung in der Muskulatur bestimmt wird. Außerdem können Kraft und Schnelligkeit trainiert werden sowie die Mischformen von Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit (z.B. die Kraftausdauer), die Beweglichkeit und die koordinativen Fähigkeiten (z.B. räumliche Orientierung, Gleichgewicht, Reaktion.) (S. 9)
Ausdauer wurde schon zuvor definiert und Ausdauertraining zielt grundsätzlich auf die Verbesserung von Ausdauer ab. Dieser simple Zusammenhang kann als leitend für die weitere Betrachtung angesehen werden.
Da Ausdauer per Definition auch eine psychische Komponente enthält, ist anzunehmen, dass die Chance auf Prävention vor sozialer Isolation durch Ausdauertraining steigt. Bewiesen ist, dass Ausdauertraining die kardiorespiratorische Ausdauer, wie vorangehend beschrieben, steigern kann. Daraus leitet sich für die weitere Betrachtung ab, dass eine krankheitsbedingte soziale Isolation durch das Ausdauertraining gemindert werden kann. In einfachen Worten, Ausdauertraining verbessert die Fähigkeit des Herzens (Muster, Zielinski & Meyer, 2006, S. 74ff) und mildert die soziale Isolation im Alter durch die anhaltende Fähigkeit sich innerhalb der Gesellschaft zu bewegen. Ganz einfach formuliert, wer „fit“ ist, ist körperlich in der Lage unter Menschen zu gehen. Soziale Isolation betrifft Menschen, die sich in den unterschiedlichsten Lebenslagen befinden.
1 Einleitung: Die Arbeit führt in das Thema Ausdauersport als Methode der Sozialen Arbeit ein und stellt die Forschungsfrage zur Prävention von sozialer Isolation.
2 Begriffe: Dieser Abschnitt definiert zentrale Begriffe wie Gesundheit, Bewegung, Sport und Training, um ein gemeinsames Fundament für die weitere Betrachtung zu schaffen.
3 Sport in der Sozialen Arbeit: Es wird die Historie und Integration von Sport als Methode der Sozialen Arbeit beleuchtet, inklusive der Vorstellung relevanter Randdisziplinen.
4 Soziale Isolation: Hier wird das Kernproblem der sozialen Isolation, die betroffenen Zielgruppen und die präventiven Möglichkeiten analysiert.
5 Überblick und Einordnung des Ist-Zustandes: Dieses Kapitel verknüpft die Theorie mit der Praxis, reflektiert die Rolle von Trainer:innen und schlägt konkrete Anwendungsgebiete des Ausdauertrainings vor.
6 Fazit: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen und argumentiert für eine stärkere präventive Nutzung von Ausdauersport in der Sozialen Arbeit.
Soziale Arbeit, Ausdauersport, Prävention, Methode, Gesundheit, soziale Isolation, Ausdauertraining, Laufseminar, Sport, Training, Lebensbewältigung, Sportsozialarbeit, Bewegung, Leistungsfähigkeit, Rehabilitation.
Die Arbeit untersucht das Potenzial von Ausdauersport als gezielte Methode innerhalb der Sozialen Arbeit zur Prävention von sozialer Isolation.
Die Schwerpunkte liegen auf den Gebieten der Sportpädagogik, der gesundheitsfördernden Wirkung von Ausdauertraining, der Sozialraumorientierung und der professionellen Rolle von Sozialarbeiter:innen als Trainer:innen.
Kann Ausdauertraining methodisch in die SA integriert werden? Besteht die Möglichkeit, durch kontinuierliches Training soziale Isolation zu verhindern oder zu lindern?
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse aktueller Fachpublikationen, Gesetzesgrundlagen und sportwissenschaftlicher Erkenntnisse basiert.
Neben einer terminologischen Klärung befasst sich der Hauptteil mit der historischen Entwicklung der Sportsozialarbeit, der Definition von sozialer Isolation und konkreten Anwendungsvorschlägen für die sozialarbeiterische Praxis.
Die Arbeit lässt sich durch die Begriffe Soziale Arbeit, Ausdauersport, Prävention, Gesundheitsförderung und soziale Isolation kategorisieren.
Ja, die Arbeit verweist auf das Sozialgesetzbuch (SGB), insbesondere hinsichtlich der Präventionsgesetze und der Möglichkeiten der Rehabilitation.
Die Arbeit argumentiert, dass Sozialarbeiter:innen, die Sport anleiten möchten, eine fundierte theoretische und praktische Qualifizierung benötigen, um über den Status eines/einer "Laien-Trainer:in" hinauszugehen.
Soziale Isolation wird als pathologisches Risiko identifiziert, das durch gezielte, niedrigschwellige Sportangebote durch die SA abgemildert werden kann.
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