Bachelorarbeit, 2019
97 Seiten, Note: 1,2
1 Abgrenzung des Themas und Aufbau der Arbeit
1.1 Abgrenzung des Themas
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Begriffliche Einordnung
2.1 Mobile Payment
2.2 WeChat
3 Strategische Konzeption
3.1 Diffusionsmodell nach Rogers (1962)
3.2 Markteinführungsstrategie der deutschen Banken am Beispiel der HVB
3.3 Derzeitige Nutzung von Mobile Payment
4 Empirische Forschung
4.1 Quantitative Forschung
4.2 Das Kano - Modell
4.3 Durchführung der Befragungen
4.3.1 Mobile Payment (Deutsch)
4.3.2 Mobile Payment (Englisch)
5 Auswertung und Interpretation der Umfragen
5.1 Mobile Payment (Deutsch)
5.1.1 Auswertung der soziodemografischen Daten
5.1.2 Auswertung des Ist-Zustands
5.1.3 Auswertung der Anforderungen
5.2 Mobile Payment (Englisch)
5.2.1 Auswertung der soziodemografischen Daten
5.2.2 Auswertung des Ist-Zustands
5.2.3 Auswertung der Zufriedenheit
5.3 Gegenüberstellung der Ergebnisse
6 Marketingstrategie für die deutschen Banken
7 Conclusio und Ausblick
Diese Arbeit untersucht, wie deutsche Banken die Kundenakzeptanz für Mobile Payment durch die Anwendung einer spezifischen Marketingstrategie steigern können, wobei die chinesische Applikation WeChat als Vorbild für ein erfolgreiches Ökosystem analysiert wird.
3.1 Diffusionsmodell nach Rogers (1962)
Es ist nichts schwieriger zu planen, zweifelhafter an Erfolg, nichts schwieriger zu managen als die Schaffung neuer Dinge… Immer wenn seine Feinde die Fähigkeit haben, den Innovator anzugreifen, tun sie dies mit der Leidenschaft der Partisanen, während die anderen ihn träge verteidigen, weil der Innovator und seine Partei gleichermaßen verwundbar sind. Niccolo Machiavelli, The Prince (1513). (Rogers 2003, S. 1)
Die Weisheiten aus dem 16. Jahrhundert lassen sich immer noch auf die heutige Welt übertragen. Eine Theorie, die im letzten Jahrhundert zur Markteinführung von Innovationen beschrieben wurde und in keinem Lehrbuch fehlen darf, ist das Diffusionsmodell von Everett M. Rogers aus dem Jahr 1962. (daswirtschaftslexikon.com 2015)
Zur möglichen Anwendung dieses Standardwerks ist zunächst zu klären, ob es sich bei Mobile Payment um eine Innovation von Zahlungsmitteln handelt. Homburg definiert Produktinnovationen so: „Unter einer Produktinnovation verstehen wir jedes Produkt (bzw. jede Produktidee), das (die) von den Kunden als neu wahrgenommen wird.“ (Homburg 2017, S. 562) Hierbei wird unter unterschieden zwischen Innovationen, die der Markt oder eine neue Technologie hervorbringt. Dabei geht man bei den Marktinnovationen auf unerfüllte Kundenwünsche ein. Hingegen sind bei technologisch getriebenen Innovationen neue wissenschaftliche Erkenntnisse vorhanden. (Homburg 2017, S. 562–563) Bezogen auf Mobile Payment bietet sich folgende Schlussfolgerung. Die Bezahlmöglichkeit mit dem Smartphone gibt es in den USA seit 2014 und in Deutschland war der Rollout der deutschen Banken im Laufe des Jahres 2018. Bis dahin war die Bezahlung am POS nur mit Bargeld oder der Plastikkarte möglich. (Schneider et al. 2018) Somit wird Mobile Payment von den Kunden als Neuerung wahrgenommen, die es bislang nicht gab. Unerwünschte Kundenbedürfnisse dürften zumindest in Deutschland nicht zur Entwicklung geführt haben, nachdem deutsche ihr Bargeld lieben.
1 Abgrenzung des Themas und Aufbau der Arbeit: Einführung in die Problemstellung des Mobile Payments im deutschen Handel und Definition des Untersuchungsziels.
2 Begriffliche Einordnung: Differenzierte Definition zentraler Begriffe wie Mobile Payment und eine detaillierte Erläuterung der Funktionalitäten von WeChat.
3 Strategische Konzeption: Anwendung theoretischer Modelle (Diffusion nach Rogers) und Analyse bestehender Bankenstrategien sowie internationaler Marktnutzung.
4 Empirische Forschung: Beschreibung der quantitativen Online-Befragungen und des eingesetzten Kano-Modells zur Ermittlung von Kundenbedürfnissen.
5 Auswertung und Interpretation der Umfragen: Detaillierte Analyse und Gegenüberstellung der Ergebnisse sowohl aus der deutschen als auch der internationalen Studierenden-Befragung.
6 Marketingstrategie für die deutschen Banken: Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen für deutsche Banken basierend auf den gewonnenen Forschungsergebnissen.
7 Conclusio und Ausblick: Zusammenfassendes Fazit der Arbeit und Ausblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen im Bereich Mobile Payment.
Mobile Payment, WeChat, Marketingstrategie, Innovationsdiffusion, Kundenakzeptanz, Kano-Modell, Banken, Digitalisierung, Nutzerverhalten, Datenschutz, Point-of-Sale, Influencer Marketing, Deutschland, China, Strategieentwicklung.
Die Arbeit untersucht, wie deutsche Banken ihre Marketingstrategien optimieren können, um die Akzeptanz für Mobile Payment zu erhöhen, wobei das erfolgreiche chinesische Vorbild WeChat als Benchmark dient.
Es werden eine Literaturanalyse, ein Diffusionsmodell nach Rogers, das Kano-Modell zur Bedürfnisanalyse sowie eine eigene quantitative empirische Primärforschung durchgeführt.
Ziel war es, die Kundenbedürfnisse deutscher Konsumenten zu ermitteln und gleichzeitig von WeChat-Nutzern zu lernen, warum der Dienst in China so erfolgreich ist, um daraus Erkenntnisse für den deutschen Markt zu gewinnen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte strategische Konzeption, die Durchführung und Auswertung empirischer Umfragen sowie die anschließende Entwicklung einer Marketingstrategie basierend auf diesen Daten.
Die Arbeit fokussiert auf Themen wie Mobile Payment, Marketingstrategie, Kundenakzeptanz, Innovationsdiffusion und das Kano-Modell.
WeChat dient aufgrund seines umfangreichen Ökosystems und der extrem hohen Akzeptanz und täglichen Nutzung als Vorbild, um zu verstehen, wie Funktionen bequem in den Alltag integriert werden können.
Der Datenschutz ist ein wesentliches Hemmnis für deutsche Nutzer; die Studie zeigt, dass eine Datenweitergabe an Dritte oder den Staat deutlich negativ bewertet wird.
Da Konsumenten bei Innovationen eher Meinungsführern aus ihrem Umfeld vertrauen als Experten, wird Influencer Marketing als effektives Instrument empfohlen, um die Diffusion von Mobile Payment in Deutschland zu beschleunigen.
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