Masterarbeit, 2021
102 Seiten, Note: 1.3
Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF
1. Einleitung und aktuelle Relevanz
2. Methodische Hinweise zur Untersuchung
2.1 Transliteration der arabischen Schrift
2.2 Interlineare Glossierung
2.3 Grammatische Abkürzungen
3. Die arabische Sprache
3.1 Überblick über die Sprache
3.1.1 Die Bedeutung der Sprache
3.1.2 Besonderheiten der Sprache
3.1.3 Orthographie und Schriftsystem
3.2 Der arabische Satz
3.2.1 Satzarten
3.2.2 Der Satz und seine Konstruktion
3.3 Das Verb und seine Kasus
3.4 Tempus in der arabischen Sprache
3.5 Das Adjektiv und seine Arten
3.6 Die Präpositionen
4. Die deutsche Sprache
4.1 Überblick über die Sprache
4.1.1 Ursprünge der Sprache
4.1.2 Historische Entwicklung der deutschen Lautverschiebung
4.1.3 Entwicklung der Sprache
4.1.4 Aussprache und Schriftsystem
4.2 Der deutsche Satz
4.2.1 Satzbestandteile und -struktur
4.2.2 Satzarten
4.3 Tempus
4.4 Konjugation der Verben
4.5 Modalverben
4.6 Das Adjektiv und seine Anwendung
4.7 Kasus, Numerus und Genus
4.8 Präpositionen
5. Empirische Studie
5.1 Das Korpusmaterial
5.1.1 Vorstellung der Personen und ihrer untersuchten Texte
5.1.2 Vorgehensweise der Untersuchung
5.2 Untersuchung der verfassten Texte
5.3 Fazit und Ergebnisse der Untersuchung
6. Schluss und Zusammenfassung
Anhang 1: Das Korpusmaterial
Anhang 1.1: Die Personenliste
Anhang 1.2: Die verfassten und untersuchten Texte
Die vorliegende Arbeit untersucht die Einflüsse der arabischen Syntax auf die deutsche Schreibkompetenz von arabischsprachigen Deutschlernenden auf dem Niveau A2. Ziel ist es, syntaktische Abweichungen in schriftlichen Texten zu analysieren, diese auf mögliche Rückwirkungen des arabischen Sprachsystems zurückzuführen und Lehrkräfte für diese spezifischen Lernherausforderungen zu sensibilisieren.
3.1.2 Besonderheiten der Sprache
Die arabische Sprache ist in drei Grundelementen unterteilt. Das erste Element sind Phoneme, d. h. die Buchstabengruppe, aus der die Wörter bestehen. Dazu gehören auch die Hilfszeichen Fatha (◌َ ), Kasra (◌ِ ) und Damma ( ◌ُ ), die für die Bildung des Kasus verwendet werden. Das zweite Element ist das Vokabular. Die arabische Sprache enthält eine große Anzahl von Vokabeln, nicht weniger als 12 Millionen Wörter. Das dritte und letzte Element findet sich innerhalb der Strukturen, welche die Grammatik der Sprache bilden. Einerseits ist dies die Syntax, anderseits die Morphologie. Die Aufgabe der Syntax ist es, die Zusammensetzung von Sätzen zu beschreiben. Es ist bekannt, dass es in der arabischen Sprache viele Arten von Sätzen gibt. Zusätzlich zu den Sätzen gibt es grundlegende und sekundäre Hilfszeichen. Die Morphologie beschäftigt sich damit, wie die Wörter verändert und in verschiedene Bilder mit unterschiedlichen Bedeutungen umgewandelt werden können. Die arabische Sprache unterscheidet sich von allen anderen internationalen Sprachen durch eine Reihe von Merkmalen:
Die Phonetik: Eines der Hauptmerkmale der arabischen Sprache. Es werden Zunge, Hals und Kehlkopf verwendet, um Buchstaben und Wörter anhand ihrer Laute auszusprechen. Die Laute der arabischen Sprache sind in eine Gruppe von Abschnitten unterteilt, z. B. okklusale Geräusche, Kehlkopfgeräusche und andere.
Wortschatz: Die Wörter, aus denen die arabische Sprache besteht. Das arabische Sprachwörterbuch wird als eines der sprachlich größten Wörterbücher eingestuft und ist reich an Vokabeln und Strukturen, da es mehr als eine Million Wörter enthält (vgl. el Zarka 2007 – Sprachensteckbrief: o. S.).
Zur Phonetik gehört ebenfalls die Methode, wie Wörter der arabischen Sprache ausgesprochen werden. Die Wörter werden abhängig von der Verwendung sprachlicher Bewegungen ausgesprochen, was als TaŠkīl bezeichnet wird. Die spezifische Aussprache eines jeden Wortes ändert sich abhängig von der Art seiner Bildung mit TaŠkil. Es benennt die Zeichen, die über bzw. unter den Buchstaben geschrieben sind, und die Aussprache enthalten. Damit es den Arabischlernenden leichter fällt, arabische Wörter und Sätze richtig zu gebrauchen und zu verstehen, ist es notwendig, dass sie TaŠkīl beherrschen (vgl. Elhalawany 2013: 21-23).
1. Einleitung und aktuelle Relevanz: Erörtert die Bedeutung des Spracherwerbs für die Integration und stellt das Forschungsinteresse an den Einflüssen der arabischen Sprache auf das Deutsche dar.
2. Methodische Hinweise zur Untersuchung: Erläutert die Verwendung von Transliteration und interlinearer Glossierung als Werkzeuge zur sprachvergleichenden Analyse.
3. Die arabische Sprache: Vermittelt einen Überblick über die Geschichte, Struktur, das Alphabet sowie grammatikalische Besonderheiten wie Satzbau, Verbkonjugation und das Tempussystem.
4. Die deutsche Sprache: Beschreibt die Ursprünge und Besonderheiten der deutschen Sprache, einschließlich der Lautverschiebung, des Satzbaus, der Tempuswahl, Modalverben und des Kasussystems.
5. Empirische Studie: Dokumentiert die Untersuchung schriftlicher Texte von A2-Lernenden, kategorisiert grammatische Abweichungen und interpretiert diese vor dem Hintergrund des arabischen Einflusses.
6. Schluss und Zusammenfassung: Fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Relevanz der Kontrastanalyse für die Unterrichtsgestaltung im Bereich DaF.
Arabisch, Deutsch, Syntax, Morphologie, Semantik, Spracherwerb, DaF, Kontrastive Linguistik, Satzbau, Fehleranalyse, Präpositionen, Verbkonjugation, Tempus, Modalverben, Sprachintegration.
Die Masterarbeit analysiert, wie die arabische Syntax die deutsche Schreibkompetenz von arabischsprachigen Lernenden auf dem Niveau A2 beeinflusst und welche Fehler dadurch entstehen.
Die Untersuchung deckt die syntaktischen, morphologischen und semantischen Ebenen beider Sprachen ab, insbesondere den Satzbau, die Verbkonjugation und den Gebrauch von Präpositionen.
Das Ziel ist es, syntaktische Abweichungen im Schriftgebrauch der Lernenden auf ihre muttersprachlichen Wurzeln zurückzuführen, um Lehrkräften neue Erklärungsansätze für typische Fehler zu bieten.
Die Arbeit nutzt eine kontrastive linguistische Methode, bei der die fehlerhaften deutschen Sätze der Lernenden mittels Transliteration und interlinearer Glossierung mit der arabischen Ausgangsstruktur verglichen werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Vorstellung der arabischen und deutschen Sprachstrukturen sowie einen empirischen Teil, der tatsächliche Lernertexte auswertet.
Zentrale Begriffe sind Syntaxkontrast, Spracherwerb, DaF-Didaktik, Fehleranalyse und typologische Unterschiede zwischen Semitischen und Germanischen Sprachen.
Laut der Autorin ist das Wissen um die TaŠkīl-Zeichen notwendig, um die korrekte Aussprache arabischer Wörter und Sätze zu verstehen, da sie die Vokalisierung und Kasusbildung maßgeblich beeinflussen.
Die Arbeit identifiziert die im Arabischen gewohnte Leserichtung von rechts nach links als eine zusätzliche sprachliche Hürde beim Erlernen der deutschen Sprache.
Da das arabische Präsens durch Nominalsätze ohne explizites Kopula-Verb gebildet werden kann, neigen Lernende dazu, in deutschen Sätzen das Verb "sein" auszulassen.
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