Masterarbeit, 2020
247 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
1.1 Problemstellung & Relevanz
1.2 Forschungsstand
1.3 Zielsetzung
1.4 Hauptforschungsfrage
1.5 Teilforschungsfragen
1.6 Methodisches Vorgehen und Aufbau der Arbeit
1.7 Das Geschäftsmodell von Urban Foody
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Voraussetzungen für den Online-Handel
2.2 Subscription Economy
2.2.1 Begriffsdefinition
2.2.2 Arten von Abo-Modellen
2.2.3 Risiken von Abo-Modellen
2.2.4 Chancen von Abo-Modellen
2.2.5 Key Performance Indicators (KPIs) im Abo-Commerce
2.2.6 Zusammenfassung
2.3 Erkenntnisse für die Abo-Vermarktung von Konsumgütern
2.3.1 Instrumente des Marketingmix
2.3.2 Erfolgsfaktoren in der Online-Abo-Vermarktung
2.3.3 Zusammenfassung
2.4 Lebensmittelversorgung in der Stadt
2.4.1 Wandel der Gesellschaft
2.4.2 Food-Trends 2020
2.4.3 Ernährung im Alltag – Snackification
2.4.4 Zusammenfassung
2.5 Lebensmittel-Onlinehandel (E-Food)
2.5.1 Convenience Food
2.5.2 Geschäftsmodelle und Vertriebskonzepte
2.5.3 Lieferdienste im E-Food Bereich
2.5.4 Zusammenfassung
2.6 Logistische Herausforderungen im Lebensmittel-Onlinehandel
2.6.1 Zusammenfassung
2.7 Geschäftsmodelle im E-Food Bereich
2.7.1 Picnic – Der Online Supermarkt
2.7.2 Hello Fresh – Die Kochbox
2.7.3 Hausbrot – Alles für Frühstück und Jause
2.7.4 Foodist – Das Foodist Erlebnis
2.7.5 Zusammenfassung
3. Quantitative Befragung
3.1 Quantitative Online-Umfrage
3.1.1 Methodik der Online-Befragung
3.1.2 Aufbau der Online-Befragung
3.1.3 Ablauf der Online-Befragung
3.2 Ergebnisse der Methode
3.2.1 Demographische Daten
3.2.2 Vergleich der beiden Gruppen mit und ohne Lebensmittel-Abo
3.2.3 Analyse der präferierten Zahlungsarten
3.3 Diskussion und Interpretation der Ergebnisse
3.4 Erwartungen an ein abobasiertes Geschäftsmodell im LOH
3.5 Handlungsempfehlungen für die Geschäftsidee von Urban Foody
4. Fazit
5. Ausblick
6. Limitation
7. Tabellen und Abbildungsverzeichnis
7.1 Tabellen
7.2 Abbildungen
8. Literaturverzeichnis
9. Anhang
9.1 Quantitative Befragung
9.1.1 Online-Fragebogen
9.2 Ergebnisse der Methode
9.2.1 Demographische Daten
9.2.2 Vergleich der beiden Gruppen mit und ohne Lebensmittel-Abo
9.2.3 Analyse der präferierten Zahlungsarten
9.2.4 Elektronischer Anhang
Die vorliegende Masterarbeit analysiert die Erwartungen von Konsumentinnen und Konsumenten an abobasierte Geschäftsmodelle im Bereich des Lebensmittel-Onlinehandels, um daraus Erfolgsfaktoren für das Startup Urban Foody abzuleiten.
1.2 Forschungsstand
Der Alltag der Menschen hat sich wie bereits erläutert, durch neue technologische Innovationen verändert. Arbeitsschritte, die mühsam manuell durchgeführt werden mussten, können heute mit technischen Lösungen sieben Tage die Woche und 24 Stunden am Tag vollautomatisch abgehandelt werden. Neben all den positiven Aspekten, die sich im Laufe des digitalen Wandels ergeben haben, ist die permanente Erreichbarkeit durch digitale Kommunikationskanäle eine Herausforderung für viele Beteiligte. Der zusätzliche Druck, der dadurch auf berufstätige Menschen ausgeübt wird, erschwert den Arbeitsalltag. Aus diesem Grund sind Unternehmen dazu angehalten, neue Lösungen für die Bewältigung dieser Herausforderungen zu entwickeln, um den Alltag der Menschen zu erleichtern. In diesem Zusammenhang hat sich das Institut ETH Zürich mit dem Thema der Konsumation von Convenience Food beschäftigt.
In der Studie „Convenience Food Products – Drivers for Consumption“ aus dem Jahr 2009 wird die Bequemlichkeit als ein Trend in der Lebensmittelindustrie bezeichnet. Der Grund, wieso vermehrt auf Lebensmittel für den bequemen Verzehr zurückgegriffen wird, war Untersuchungsgegenstand dieser Studie. Die Ergebnisse zeigen auf, dass die Zeitersparnis und der Aufwand, selbst zu kochen, Treiber für den Konsum von Fertigprodukten sein können. Dies ist jedoch von der aktuellen Lebenssituation der jeweiligen Person abhängig und kann sich aufgrund eintreffender Lebensereignisse jederzeit ändern. Auch das Alter spielt bei der Entscheidung von verzehrfertigen Produkten eine wesentliche Rolle. Demnach kochen ältere Menschen ihre Mahlzeiten lieber selbst, anstatt sie, wie jüngere Personen, fertig zu kaufen. Die Bereitschaft, Fertiggerichte zu kaufen, hängt zudem vom Interesse an der gesunden Ernährung sowie von der Überzeugung ab, Lebensmittelprodukte für den schnellen Konsum seien weniger gesund als jene, die frisch zubereitet werden.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema des digitalen Wandels und die Relevanz von abonnementbasierten Geschäftsmodellen in der Lebensmittelbranche ein und definiert die Forschungsziele für das Startup Urban Foody.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Voraussetzungen für den Online-Handel, definiert die Subscription Economy und untersucht Trends wie Snackification, Convenience Food sowie die logistischen Herausforderungen im Lebensmittel-Onlinehandel.
3. Quantitative Befragung: Hier wird der methodische Ansatz der empirischen Erhebung dargelegt, die Ergebnisse der Befragung hinsichtlich der Konsumentenerwartungen präzise analysiert und Handlungsempfehlungen für das Startup Urban Foody abgeleitet.
4. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen, beantwortet die Forschungsfragen und betont die Bedeutung von Kundenzentrierung und einfacher Handhabung für Abo-Dienste.
5. Ausblick: Der Ausblick thematisiert zukünftige Forschungsmöglichkeiten im Bereich des Abo-Commerce und die zu erwartende Marktdynamik sowie die Rolle etablierter Lebensmitteleinzelhändler.
6. Limitation: In diesem Abschnitt werden die Grenzen der Arbeit aufgezeigt, insbesondere der Fokus auf den österreichischen Raum bei der empirischen Untersuchung.
Subscription Economy, Abo-Commerce, Abo-Modelle, Lebensmittel-Onlinehandel, Food Trends, E-Food, Snackification, Geschäftsmodellentwicklung, Last-Mile, Online-Abonnement-Vermarktung, Convenience Food, Kundenbindung, User Experience, Digitalisierung, Konsumentenerwartungen.
Die Arbeit untersucht, wie abobasierte Geschäftsmodelle im Bereich des Lebensmittel-Onlinehandels gestaltet sein müssen, um den Erwartungen der Kunden gerecht zu werden.
Die Arbeit fokussiert auf die Themen Subscription Economy, Convenience Trends (Snackification), Online-Lebensmittelhandel, logistische Herausforderungen bei der "letzten Meile" und Aspekte der Vermarktungsstrategie.
Das Hauptziel ist die Beantwortung der Frage, welche Erwartungen Konsumentinnen und Konsumenten an ein abobasiertes Geschäftsmodell im Lebensmittel-Onlinehandel haben, um daraus Handlungsempfehlungen für das fiktive Startup Urban Foody zu generieren.
Es wird ein quantitativer Forschungsansatz gewählt. Die Datenerhebung erfolgte über eine standardisierte Online-Umfrage, die Daten wurden anschließend mit der Statistik-Software SPSS unter Anwendung deskriptiver Statistik und Varianzanalyse (Mixed-Anova) ausgewertet.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die bestehende Literatur zur Abo-Vermarktung von Konsumgütern sowie die detaillierte Darstellung und Auswertung der quantitativen Nutzerbefragung.
Wesentliche Begriffe sind Subscription Economy, Abo-Commerce, E-Food, Convenience Food, Snackification, Kundenbindung und die zielgruppenspezifische Marketingorientierung.
Die Analyse zeigt, dass der Begriff „Abo“ bei vielen Konsumenten negativ konnotiert ist und mit einem Gefühl von Zwang verbunden werden kann; Unternehmen wird daher empfohlen, Begriffe wie „Box“ oder „Programm“ zu verwenden.
Erfolgsfaktoren für Urban Foody sind ein einfacher Kaufprozess, die Möglichkeit von Probe-Abos, eine transparente Kommunikation, die Angebot von Kauf auf Rechnung und die Bereitstellung einer App, während auf den direkten Kontakt mit dem Kunden Wert gelegt werden sollte.
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