Bachelorarbeit, 2021
79 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1. Zielsetzung
2. Gegenwärtiger Kenntnisstand
2.1. Adipositas
2.1.1. Definition und Klassifikation
2.1.2. Ursachen
2.1.2.1. Genetische Faktoren
2.1.2.2. Umgebungsbedingte Faktoren
2.1.2.3. Psychologische Faktoren
2.1.3. Symptome
2.1.4. Diagnose
2.1.5. Therapie und Prognose
2.1.6. Folgen
2.1.6.1. Physische Folgen
2.1.6.2. Psychosoziale Folgen
2.1.7. Prävalenz
2.1.8. Prävention
2.2. COVID-19
2.2.1. Entdeckung und Merkmale
2.2.1.1. Charakteristika und Struktur des SARS-CoV-2
2.2.1.2. Übertragung und Replikation des SARS-CoV-2
2.2.1.3. Alternative Wirte
2.2.2. Ursachen, Symptome und Diagnose
2.2.3. Physische Folgen einer SARS-CoV-2-Infektion
2.2.4. Therapie und Immunantwort
2.2.5. Prävalenz
2.2.6. Prävention
2.2.7. Varianten des SARS-CoV-2
2.2.8. Weitere Folgen der COVID-19 Pandemie
2.2.8.1. Psychosoziale Folgen
3. Methoden
4. Ergebnisse: Korrelationen von Adipositas und COVID-19
5. Diskussion: zwei Pandemien und ihre Korrelationen
5.1. Adipositas als Risikofaktor bei einer COVID-19 Infektion und Erkrankung
5.1.1. Morbidität
5.1.2. Schweregrad der Erkrankung
5.1.3. Mortalität
5.2. Auswirkungen der Infektion und COVID-19-Erkrankung auf den Gesundheitszustand bei einer Adipositas
5.3. Auswirkungen der Maßnahmen zur Bekämpfung von COVID-19 auf den Lebensstil
5.4. Limits
6. Fazit
6.1. Ausblick: Entwicklung beider Pandemien unabhängig voneinander
6.2. Ausblick: Entwicklung beider Pandemien abhängig voneinander
Diese Arbeit untersucht, ob und inwiefern ein bidirektionaler Zusammenhang zwischen der Adipositas und COVID-19 vor dem Hintergrund des Pandemiegeschehens im 21. Jahrhundert besteht. Dabei wird analysiert, inwieweit Adipositas als Risikofaktor für Morbidität, Schwere des Verlaufs und Mortalität einer COVID-19-Erkrankung agiert und welche Konsequenzen Patienten mit Adipositas nach einer SARS-CoV-2-Infektion erfahren.
2.1.2.2. Umgebungsbedingte Faktoren
Neben den zahlreichen genetischen Faktoren, welche allein oder in Kombination ursächlich für die Adipositas sind, ist eine genetische Veranlagung nur die Zündschnur. Es erfordert jedoch Umweltfaktoren, die jene „Zündschnur“ metaphorisch entfachen und damit die Adipositas auslösen. Unter umwelt- beziehungsweise umgebungsbedingten Faktoren werden unter anderem das soziale Umfeld, ökonomische Faktoren sowie weitere Variablen zusammengefasst, welche die Aktivität und das Ernährungsverhalten von Betroffenen negativ beeinflussen können (Bischoff 2018; Schneider & Diehl 2019). Diese adipositasfördernden Faktoren werden als adipogene Umwelten (engl.: obesogenic enviroments) bezeichnet und sind exemplarisch in der Abbildung 1 dargestellt (Schneider & Diehl 2019). Jene Korrelation zwischen genetischer Vulnerabilität und adipogenen Umwelten konnte mit Hilfe von Zwillingsstudien untersucht werden. Im Laufe des Lebens weisen Zwillingspaare trotz ähnlicher Prädisposition eine unterschiedliche Entwicklung auf, welche auf ihre Umgebung und ihr individuelles Verhalten zurückzuführen ist (Hinney & Holzapfel 2012). Die adipogenen Umwelten und die dort herrschenden Beziehungen zwischen einzelnen Faktoren sind überaus komplex gestaltet und stets einzigartig in ihrer Natur, weshalb die Untersuchung durchaus problematisch ist (Schneider & Diehl 2019). Allerdings weisen sämtliche adipogene Umwelten ein Überangebot an Lebensmitteln mit hoher Energiedichte und einen Mangel an Bewegung der/des Betroffenen auf. Dies hat Auswirkungen auf die Energieaufnahme sowie die DIT, EAT und NEAT eines Individuums, welche wiederum das Körpergewicht beeinflussen (Thünenkötter & Urhausen 2021).
1. Einleitung: Beschreibt die Herausforderungen der COVID-19-Pandemie und identifiziert Adipositas als eine besonders betroffene Risikogruppe im aktuellen Pandemiegeschehen.
2. Gegenwärtiger Kenntnisstand: Bietet einen Überblick über die Ursachen, Symptome und Folgen der Adipositas sowie die biologischen Merkmale und die Ausbreitung von SARS-CoV-2.
3. Methoden: Erläutert das Vorgehen bei der systematischen Literaturrecherche, um den Zusammenhang zwischen Adipositas und COVID-19 anhand internationaler Studien zu analysieren.
4. Ergebnisse: Korrelationen von Adipositas und COVID-19: Präsentiert und charakterisiert eine Reihe von Studien, die den Einfluss von Adipositas auf Infektionsraten, Krankheitsverläufe und Mortalität untersuchen.
5. Diskussion: zwei Pandemien und ihre Korrelationen: Analysiert kritisch die Rolle der Adipositas als Risikofaktor und diskutiert metabolische sowie immunologische Mechanismen im Zusammenhang mit COVID-19.
6. Fazit: Fasst die Erkenntnisse über den bidirektionalen Zusammenhang zusammen und gibt einen Ausblick auf die Notwendigkeit verbesserter Präventionskonzepte.
Adipositas, COVID-19, Pandemie, SARS-CoV-2, Risikofaktor, Morbidität, Mortalität, Stoffwechsel, Immunantwort, Prävention, Lebensstil, Body-Mass-Index, Komorbiditäten, Zytokinsturm, Literaturrecherche.
Die Arbeit untersucht den bidirektionalen Zusammenhang zwischen der Adipositas-Pandemie und der COVID-19-Pandemie unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Studien.
Die zentralen Felder sind die medizinischen Grundlagen von Adipositas und SARS-CoV-2, deren gegenseitige Beeinflussung, sowie Auswirkungen der Pandemie-Maßnahmen auf das Ernährungs- und Bewegungsverhalten.
Ziel ist es, den aktuellen Forschungsstand zu Adipositas als Risikofaktor für COVID-19 zu bewerten und zu hinterfragen, ob Patienten mit Adipositas durch die Pandemie und deren Maßnahmen zusätzlich belastet werden.
Es wurde eine systematische Literaturrecherche in PubMed durchgeführt, um relevante Studien aus den Jahren 2020 und 2021 zu identifizieren und die Korrelationen zwischen den beiden Erkrankungen zu analysieren.
Der Hauptteil gliedert sich in den Stand des Wissens zu beiden Krankheiten, eine tabellarische Aufarbeitung der Studien-Ergebnisse sowie eine tiefe wissenschaftliche Diskussion der biologischen Korrelationen.
Schlüsselbegriffe sind Adipositas, COVID-19, Morbidität, Mortalität, Risikofaktor und Prävention.
Das RAAS wird als zentraler biologischer Mechanismus diskutiert, dessen gestörtes Gleichgewicht bei Adipositas den Schweregrad einer COVID-19-Infektion negativ beeinflussen kann.
Das Paradoxon beschreibt die Beobachtung, dass adipöse Patienten bei bestimmten Erkrankungen kurzfristig bessere Prognosen zeigen könnten, und wird hier kritisch im Kontext von COVID-19 hinterfragt.
Einschränkungen wie Lockdowns führten laut Arbeit zu physischer Inaktivität und ungesundem Essverhalten, was die Adipositas-Pandemie langfristig verschärfen kann.
Es wurde kein eindeutiger, durchgehend signifikanter Zusammenhang zwischen Adipositas und der Mortalität bei COVID-19 über alle untersuchten Studien hinweg festgestellt, obwohl eine erhöhte Gefahr für schwere Krankheitsverläufe unumstritten ist.
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