Bachelorarbeit, 2021
70 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielführung
1.2 Abgrenzung
2. Theoretischer Bezugsrahmen
2.1 Autonomes Fahren
2.1.1 5 Stufen des autonomen Fahrens
2.1.2 Einfluss auf den Verkehr und den individuellen Lebensstil
2.1.3 Sicherheit autonomer Fahrzeuge
2.1.4 Interaktion Mensch und System
2.2 Akzeptanzforschung
2.2.1 Definition und Einflussfaktoren
2.2.2 Einflussmodelle der Akzeptanz
2.3 Individuelle Einflussfaktoren
2.3.1 Soziodemografische Merkmale
2.3.2 Technikakzeptanz
2.3.3 Risikobereitschaft
2.3.4 Kontrollüberzeugung
3. Methodik
3.1 Hypothesenformulierung
3.2 Messinstrumente und Stichprobe
3.3 Gütekriterien der Messinstrumente
3.4 Operationalisierung relevanter Variablen
4. Empirische Studie
4.1 Datenerhebung
4.2 Datendeskription
4.3 Datenanalyse
5. Diskussion
5.1 Diskussion der Ergebnisse
5.2 Erweiterungsmodell der Akzeptanz
5.3 Strategien zur Akzeptanzsteigerung
6. Schlussbetrachtung
6.1 Reflektion und Zusammenfassung
6.2 Ausblick auf weiterführende Forschung
6.3 Abschließende Würdigung und Zielerreichung
Die vorliegende Arbeit untersucht die individuellen Einflussfaktoren auf die Akzeptanz voll- und hochautomatisierter Fahrzeuge. Ziel der Forschung ist es, ein erweitertes Modell der Akzeptanz zu entwickeln, das über sozio-demografische Merkmale hinausgeht und psychologische Konstrukte integriert, um Strategien für eine gesteigerte Akzeptanz bei potenziellen Nutzern abzuleiten.
1.1 Problemstellung und Zielführung
Die Wissenschaft hat die Bedeutung der Akzeptanz von autonomen Fahrzeugen bereits erkannt und untersucht. Jedoch befasst sich der Großteil der Akzeptanzforschung im Bereich des autonomen Fahrens mit der Akzeptanz der vollständig autonomen Fahrzeuge. Zwar werden diese die größte gesellschaftliche Veränderung bewirken, jedoch umfasst die Automation unterschiedliche Stufen, die ebenfalls das Mobilitätsverhalten verändern. Die Metaanalyse von Bornholt und Heidt (2019) zeigt, dass von ungefähr 60 analysierten Studien nur eine einzige Studie alle Stufen des autonomen Fahrens abdeckt. Es gibt daher kaum Studien, die eine Aussage dazu treffen, welche Automationsstufe zum aktuellen Entwicklungsstand die größte oder die geringste Akzeptanz findet.
Mit dieser Thematik und Problemstellung ergeben sich unterschiedliche Fragen. Muss der Mensch sich an die Technologie anpassen oder die Technologie der gesellschaftlichen Akzeptanzgrenzen? Eine neue Technologie kann nur erfolgreich sein, wenn diese alle Eigenschaften der vorherigen Technologie vollständig ersetzen kann. Können daher autonome konventionelle Fahrzeuge vollständig ersetzen? Sind Individuen bereit Kontrolle an ein Fahrzeug abzugeben? Wie viel Sicherheitspotenzial haben autonome Fahrzeuge? Wie ist das Verhältnis zwischen Menschen und Fahrzeugsystemen im Mischverkehr? Es ist zum aktuellen Punkt unklar, ob diese Thesis diese Fragen vollumfänglich beantwortet werden können. Die Vorgehensweise dafür sieht jedoch wie folgt aus.
Zunächst wird ein Überblick über die Stufen des autonomen Fahrens gegeben. Daraufhin folgt eine Auseinandersetzung mit dem Mobilitätspotenzial, welches diese Technologie birgt. Eine der größten Debatten ist das Thema der Sicherheit autonomer Fahrzeuge. Diese Sicherheit soll hierbei genauer behandelt werden. Zentrales Konstrukt dieser Arbeit ist die Akzeptanz. Diese wird auf psychologischer Ebene geklärt. Dazu werden Einflussfaktoren und Einflussmodelle der Akzeptanz im Allgemeinen und im Kontext des autonomen Fahrens vorgestellt. Auf dieser Basis werden weitere mögliche individuelle Einflussfaktoren angeführt. Das Ziel dieser Forschungsarbeit ist es, diese Einflussfaktoren zu messen und mögliche Strategien zur Akzeptanzsteigerung von autonomen Fahrzeugen anhand eines konstruierten Modells zu entwickeln. Demnach lautet die Forschungsfrage: Welchen Einfluss nehmen bestimmte individuelle Faktoren auf die Akzeptanz der Stufen des autonomen Fahrens?
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Akzeptanz autonomer Fahrzeuge ein und definiert das Forschungsziel sowie die zentrale Fragestellung.
2. Theoretischer Bezugsrahmen: Hier werden die technischen Stufen des autonomen Fahrens erläutert und bestehende Akzeptanzmodelle (wie das TAM) theoretisch fundiert.
3. Methodik: Beschreibung des quantitativen Forschungsdesigns, der Operationalisierung der Variablen und der verwendeten Messinstrumente.
4. Empirische Studie: Darstellung der Datenerhebung über das Online-Tool Soscisurvey und die deskriptive Auswertung der Stichprobenergebnisse.
5. Diskussion: Interpretation der statistischen Analyseergebnisse inklusive der Ableitung eines erweiterten Modells und Strategien zur Akzeptanzsteigerung.
6. Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und kritische Reflexion hinsichtlich der Zielerreichung der Bachelor-Thesis.
Autonomes Fahren, Akzeptanz, Automationsstufen, Technikakzeptanz, Risikobereitschaft, Kontrollüberzeugung, Car Technology Acceptance Model, Mobilitätsverhalten, Automobilindustrie, Nutzerakzeptanz, Mensch-System-Interaktion, Sicherheitsaspekte, Empirische Untersuchung.
Ziel der Bachelor-Thesis ist es, die individuellen Einflussfaktoren zu identifizieren, die die Akzeptanz verschiedener Automationsstufen des autonomen Fahrens bestimmen, und ein erweitertes Modell zu entwickeln, um Strategien zur Akzeptanzsteigerung abzuleiten.
Die Arbeit behandelt schwerpunktmäßig die technologischen Stufen des autonomen Fahrens, psychologische Akzeptanzkomponenten, sicherheitsrelevante Aspekte und sozio-demografische Einflüsse.
Die Forschungsfrage fragt konkret danach, welchen Einfluss spezifische individuelle Faktoren auf die Akzeptanz verschiedener Automationsstufen des autonomen Fahrens haben.
Es wird ein quantitatives Forschungsdesign verwendet, bei dem mittels einer Online-Umfrage (Soscisurvey) Daten erhoben und diese anschließend durch statistische Methoden (u.a. Korrelationsanalysen nach Kendall) ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Akzeptanzmodelle, die methodische Vorgehensweise zur Befragung sowie die empirische Durchführung und Datenanalyse.
Die Arbeit ist durch eine empirisch-quantitative Ausrichtung, die Anwendung psychologischer Akzeptanzmodelle (Stufenmodell nach SAE/VDA) und den Fokus auf individuelle Nutzersichtweisen gekennzeichnet.
Diese Faktoren bilden eine der Hypothesengruppen, da untersucht wurde, ob Alter, Geschlecht oder Bildungsstand signifikante Unterschiede in der Bewertung und Akzeptanz autonomer Technologien hervorrufen.
Im Gegensatz zu vielen anderen Paper, die sich ausschließlich auf vollständig autonome Fahrzeuge fokussieren, differenziert diese Arbeit explizit zwischen verschiedenen Automationsstufen, um eine präzisere Messung der Akzeptanz zu ermöglichen.
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