Bachelorarbeit, 2022
86 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Aufgabenstellung und Umfang der Arbeit
1.3 Struktur der Thesis
2 Grundlagen
2.1.1 Primär- und Sekundärzellen
2.1.2 Prinzipieller Aufbau einer elektrochemischen Zelle
2.1.3 Elektroden
2.1.4 Separator
2.1.5 Elektrolyt
2.1.6 Bauformen von elektrochemischen Zellen
2.1.7 Funktionsweise der elektrochemischen Energiespeicherung
2.2 Kenngrößen elektrochemischer Energiespeicher
2.2.1 Spezifische Energiedichte (gravimetrisch) [Wh/kg]
2.2.2 Spezifische Energiedichte (volumetrisch) [Wh/L]
2.2.3 Spannungslage [V]
2.2.4 C-Rate
2.2.5 Lebensdauer
3 Vorstellung elektrochemischer Energiespeicher
3.1 Lithium-Batteriesysteme
3.1.1 Lithium-Kobalt-Oxid (LCO)
3.1.2 Lithium-Nickel-Mangan-Cobalt-Oxid (NMC) Kathode
3.1.3 Lithium-Nickel-Cobalt-Aluminium (NCA) Kathode
3.1.4 Lithium-Mangan-Oxid(-Spinell) (LMO) Kathode
3.1.5 Lithium-Eisen-Phosphat (LFP) Kathode
3.1.6 Lithium-Metall Anode
3.1.7 Amorphe Kohlenstoff-Anode
3.1.8 Graphit Anode
3.2 Feststoffakkumulator
3.2.1 Aufbau Festkörperzelle
3.2.2 Feststoffelektrolyt
3.2.3 Kathode
3.2.4 Anode
3.2.5 Funktionsweise und Kenngrößen
4 Anforderungsaspekte an Akkumulatoren im Elektrofahrzeug
4.1 Einführung
4.2 Ökologische Aspekte
4.3 Ökonomische Aspekte
4.4 Technische Aspekte
4.4.1 Reichweitenanforderung - Energiedichte
4.4.2 C-Rate
4.4.3 Lebensdaueranforderung
4.4.4 Sicherheitsanforderung
5 Bewertung der vorgestellten Technologien
5.1 Methodik
5.2 Analyse und Bewertung konventioneller Zellsysteme
5.2.1 Lithium-Kobalt-Oxid (LCO)
5.2.2 Lithium-Nickel-Mangan-Cobalt-Oxid (NMC)
5.2.3 Lithium-Nickel-Cobalt-Aluminium (NCA)
5.2.4 Lithiummanganspinell (LMO)
5.2.5 Lithium-Eisen-Phosphat (LFP) Kathode
5.3 Analyse und Bewertung Feststoffakkumulator
6 Schlussfolgerung
7 Zusammenfassung und Fazit
Die Arbeit analysiert die ökologischen und ökonomischen Potenziale der Feststoffbatterie im Vergleich zu konventionellen Lithium-Ionen-Batteriesystemen für die Elektromobilität, um zu bewerten, ob diese Technologie langfristig die bestehenden Speichersysteme ersetzen kann.
3.2.1 Aufbau Festkörperzelle
Der elementare Zellaufbau einer Lithium-Festkörperzelle ist der einer herkömmlichen Lithium-Ionen-Zelle mit flüssigem Elektrolyt ähnlich (vgl. Kapitel 2.1.2). Die Zelle besteht hierbei aus den bekannten Komponenten, der Kathode, der Anode, den Stromableitern, dem Gehäuse und einem Elektrolyten aus einem Feststoff, welcher gleichzeitig die Funktion des Separators übernimmt.105 Der prinzipielle Unterschied hierbei ist, dass die gesamte Zelle dünner ausgeführt werden kann. Dies wird durch den verhältnismäßigen dünnen Festelektrolyten ermöglicht.106 Zudem lässt diese Technologie die Verwendung von hoch energetischen Aktivmaterialien zu107, welche bisher in konventionellen Batterien nicht zum Einsatz kommen (vgl. Kapitel 3.1.6). Zudem können Festkörper-Zellen in Serie miteinander vernetzt werden, ohne dass sich eine Notwendigkeit für ein individuelles Gehäuse ergibt. Diese Vorteile senken den Anteil an inaktivem Material zwischen sowie innerhalb der Zellen deutlich und erhöhen somit die Energiedichte.108 Für bestimmte Produkte wie etwa Elektroautos, in denen Raum Mangelware ist, stellt dies einen großen Vorteil dar. Allerdings ist auch ein entscheidender Nachteil damit verbunden. Individuelle Zellmanagementkontrollen sind bei dieser Zellanordnung nicht mehr möglich, weshalb eine sehr vorsichtige Bilanzierung der Kapazität auf Zellniveau notwendig ist.109
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle Transformation der Automobilbranche und die zentrale Herausforderung der Energiespeicherung ein, wobei das Ziel der Arbeit, die Analyse der Feststoffbatterie, formuliert wird.
2 Grundlagen: Hier werden das Prinzip der elektrochemischen Zelle, deren Bestandteile sowie die wesentlichen technischen Kenngrößen wie Energiedichte, Spannung, C-Rate und Lebensdauer erläutert.
3 Vorstellung elektrochemischer Energiespeicher: In diesem Kapitel werden gängige Lithium-Batteriesysteme und die vielversprechende Feststoffakkumulator-Technologie hinsichtlich ihres Aufbaus und ihrer Eigenschaften detailliert vorgestellt.
4 Anforderungsaspekte an Akkumulatoren im Elektrofahrzeug: Es werden die technischen, ökonomischen und ökologischen Kriterien definiert, die als Zielwerte für die Bewertung von Traktionsbatterien dienen.
5 Bewertung der vorgestellten Technologien: Anhand einer Methodik und Zielwerten erfolgt die Analyse und Einstufung der konventionellen Zellsysteme sowie des Feststoffakkumulators unter Zuhilfenahme von Netzdiagrammen.
6 Schlussfolgerung: Die Ergebnisse der Bewertung werden zusammenfassend gegenübergestellt, um die Relevanz und Zukunftsaussichten der Feststofftechnologie im Vergleich zu etablierten Systemen zu diskutieren.
7 Zusammenfassung und Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung ab, die hervorhebt, dass Feststoffakkumulatoren technologische Vorteile bieten, jedoch noch vor wirtschaftlichen Herausforderungen stehen.
Feststoffbatterie, Elektromobilität, Lithium-Ionen-Batterien, Energiedichte, Nachhaltigkeit, Akkumulator, Traktionsbatterie, Batterietechnologie, Rohstoffbedarf, Sicherheit, Zellchemie, Kostenanalyse, Nachhaltige Mobilität, Festelektrolyt.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und Bewertung verschiedener Batterietechnologien für Elektrofahrzeuge, mit einem besonderen Fokus auf dem Potenzial von Feststoffakkumulatoren.
Die zentralen Themen umfassen die technischen Grundlagen heutiger Batteriesysteme, die ökologischen Herausforderungen bei der Rohstoffgewinnung, ökonomische Aspekte wie Kosten und Produzierbarkeit sowie sicherheitsrelevante Eigenschaften der Speicher.
Das Hauptziel ist es zu prüfen, inwieweit der Lithium-Ionen-Festkörper-Akkumulator die konventionellen Lithium-Ionen-Systeme in den nächsten 5 bis 10 Jahren ersetzen kann.
Es wird eine vergleichende Analyse durchgeführt, bei der die Technologien anhand spezifischer technischer, ökonomischer und ökologischer Zielwerte bewertet werden. Die Visualisierung erfolgt mittels Zielspinnen und Netzdiagrammen.
Der Hauptteil gliedert sich in technische Grundlagen, die Vorstellung aktueller Batterietypen, die Ableitung notwendiger Anforderungsaspekte sowie die detaillierte Bewertung der verschiedenen Technologien anhand der definierten Kriterien.
Die wichtigsten Begriffe sind Feststoffbatterie, Elektromobilität, Energiedichte, Nachhaltigkeit und Batterietechnologie.
Die Arbeit nennt insbesondere den kritischen Abbau metallischer Rohstoffe wie Kobalt und Nickel, die ökologische Belastung der Abbauregionen sowie die Herausforderungen beim Recycling als primäre ökologische Nachteile.
Die Feststoffbatterie punktet laut den Analysen mit einer potenziell höheren Energiedichte, einer besseren thermischen Stabilität und einer erhöhten Sicherheit, da auf flüssige Elektrolyte verzichtet werden kann.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

