Diplomarbeit, 2005
103 Seiten, Note: 1
1. Einleitung
1.1 Zweck der Machbarkeitsstudie
1.2 Überblick
1.3 Projekthintergrund
1.4 Ziele der Machbarkeitsstudie
1.5 Methodik
1.6 Umfang des Dokuments
1.7 Hauptinteressent
2. Theoretische Grundlagen
2.1 RIS
2.1.1 Wesentliche Bestandteile von RIS
2.1.2 RIS System in Österreich
3. Praktische Ausführung
3.1 Derzeitige Situation
3.1.1 Generelle Daten
3.1.2 Österreichischer Donauabschnitt
3.2 Schleusenmanagement-System für die österreichische Donauschifffahrt
3.2.1 Ähnliche Systeme
3.2.2 Derzeitige Handhabung an den österreichischen Donauschleusen
3.2.3 Übersicht des Schleusenmanagement-Systems für die österreichische Donauschifffahrt
3.2.4 Ziele des Schleusenmanagement-Systems
3.2.5 Anwendbarkeit auf anderen Wasserstraßen
3.3 Projekt Management
3.3.1 Zeitplanung
3.3.2 Risiken
3.3.3 Probleme
3.3.4 Voraussetzungen
3.3.5 Abhängigkeiten
3.4 Technische Architektur
3.4.1 Beschreibung der technischen Mittel
3.4.2 Sicherheit
3.4.3 System Interaktion
3.4.4 Verfügbarkeit des Systems
3.5 Alternative Option
3.5.1 Alternative: Künstliche Intelligenz (KI)
4. Wirtschaftliche Betrachtung
4.1 Beschreibung der Wirtschaftsumgebung
4.1.1 Generelle Bedingungen für die Einführung eines Schleusenmanagement-Systems
4.1.2 Status des Interessenten – via donau – Österreichische Wasserstraßen-Gesellschaft mbH
4.2 Kosten-Nutzen-Analyse
4.2.1 Kosten
4.2.2 Einsparungen
4.2.3 Amortisationszeit
4.2.4 Return on Investment (ROI)
4.2.5 Nutzen für die Umwelt
4.2.6 Nutzen für die weiße Schifffahrt
5. Diskussion
5.1 Schleusenkette
5.2 Anforderungen an das Schleusenmanagement-System
5.2.1 Leichte und übersichtliche Bedienoberfläche
5.2.2 Zugriff für Behörden
5.2.3 Farbdarstellung
5.2.4 Darstellung von Gefahrenguttransporten
5.3 Anwendbarkeit
5.4 Optimierungsmöglichketien
5.4.1 Optimierung der Revisionen
5.4.2 Optimierung der Schleusenanlage
5.5 Erweiterungsmöglichkeiten des Schleusenmanagement-Systems
5.5.1 Zusatzinformation
5.5.2 Statistikführung
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erstellung einer fundierten Machbarkeitsstudie zur Einführung eines Schleusenmanagement-Systems für den österreichischen Donauabschnitt, um durch optimierte Verkehrssteuerung Wartezeiten zu reduzieren, den Treibstoffverbrauch zu senken und die Wirtschaftlichkeit der Binnenschifffahrt zu steigern.
3.2.3 Übersicht des Schleusenmanagement-Systems für die österreichische Donauschifffahrt
Zu Beginn der Studie gab es Überlegungen in welche Richtung ein Schleusenmanagement-System optimieren sollte. Dabei kristallisierten sich 2 Möglichkeiten heraus:
Optimierung auf Minimierung der Schleusungen: Diese Optimierungsvariante zielt darauf ab, die Anzahl der Schleusungen niedrig zu halten und Leerschleusungen möglichst zu vermeiden, um den Energieverlust („Wasserverlust“) bei den Wasserkraftwerken, der durch die Schleusungen verursacht wird, so gering wie möglich zu halten. Der Energieverlust entsteht durch die Schleusenfüllungen ohne Überlauf der Wehrfelder. Natürlich gehören hierzu auch Leerschleusungen, aber „nur“ zu einem Anteil von etwa 30 %. Um den Schiffsverkehr an der Donau nicht zu behindern (siehe auch Belgrader Konvention), ist aber eine große Einsparung der Schleusungen und Leerschleusungen nicht möglich. Deshalb ist das wirtschaftliche Einsparungspotenzial bei dieser Optimierungsvariante nicht so groß, wie in der nächsten Variante.
Optimierung des Verkehrsflusses: Das ist die Variante, die für das Schleusenmanagement-System gewählt wurde. Durch lange Wartezeiten an den Schleusen kommt es immer wieder zu Stockungen des Verkehrsflusses. Um den Verkehrsfluss zu optimieren ist es notwendig, dass die Schiffe ihre Geschwindigkeit so anpassen, dass sie genau rechtzeitig zu einer Schleusung kommen, sodass vermeidbare Wendemanöver bei den Wartevorgängen gar nicht erst durchgeführt werden müssen. Das wirtschaftliche Einsparungspotenzial dieser Variante wird in Kapitel 4.2.2 Einsparungen demonstriert.
1. Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die Ziele, den Hintergrund sowie die angewandte Methodik der Machbarkeitsstudie zur Evaluierung eines Schleusenmanagement-Systems.
2. Theoretische Grundlagen: Das Kapitel erläutert die für das Schleusenmanagement notwendige RIS-Infrastruktur, insbesondere GPS/DGPS, AIS und Inland ECDIS.
3. Praktische Ausführung: Hier werden die derzeitige Situation an der Donau, verschiedene Systemkonzepte, das Projektmanagement sowie technische Architekturansätze detailliert behandelt.
4. Wirtschaftliche Betrachtung: In diesem Teil erfolgt eine umfassende Kosten-Nutzen-Analyse inklusive ROI-Berechnung und Auswirkungen auf Umwelt sowie Schifffahrt.
5. Diskussion: Das Kapitel diskutiert Anforderungen an die Benutzeroberfläche, Optimierungspotenziale bei Revisionen sowie zukünftige Erweiterungsmöglichkeiten des Systems.
Schleusenmanagement-System, Donauschifffahrt, RIS, DoRIS, AIS, Verkehrsoptimierung, Wartezeiten, Kosten-Nutzen-Analyse, Binnenschifffahrt, Schleusen, Wirtschaftlichkeit, Treibstoffeinsparung, Infrastruktur, Schiffsverkehr, Donau
Die Arbeit untersucht die Machbarkeit und Sinnhaftigkeit der Einführung eines Schleusenmanagement-Systems für den österreichischen Donauabschnitt.
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der derzeitigen Schifffahrtssituation, der technischen Konzeption eines Management-Systems, der wirtschaftlichen Bewertung sowie der Identifikation von Optimierungspotenzialen.
Ziel ist es, eine fundierte Entscheidungsgrundlage für oder gegen die Entwicklung und Implementierung eines Schleusenmanagement-Systems zu schaffen, das Wartezeiten und Treibstoffverbrauch reduziert.
Der Autor nutzte eine vierphasige Methodik, bestehend aus der Identifizierung wesentlicher Faktoren, der Erstellung von Fragebögen für die Zielgruppen (Schleusenmeister, Kapitäne, Reedereien), Experteninterviews und der anschließenden Auswertung der Ergebnisse.
Der Hauptteil befasst sich mit den theoretischen Grundlagen (RIS), der praktischen Ausführung inklusive Lösungsansätzen für das System, einer technischen Architekturbeschreibung sowie einer detaillierten Kosten-Nutzen-Rechnung.
Zentrale Begriffe sind Schleusenmanagement, Donauschifffahrt, RIS (River Information Services), AIS-Daten, Verkehrsflussoptimierung und Kosten-Nutzen-Analyse.
Die „weiße“ Schifffahrt (Personenschifffahrt) genießt in Österreich Priorität bei Schleusungen, was zu längeren Wartezeiten für die „schwarze“ Schifffahrt (Güterverkehr) führt; das System soll helfen, diese Konflikte besser zu managen.
Revisionen verursachen unvermeidbare Wartezeiten; die Arbeit schlägt vor, diese in die Planung einzubeziehen und aufeinanderfolgende Schleusen nicht gleichzeitig zu warten, um Rückstaus zu minimieren.
KI wird als Alternative zur regelbasierten Algorithmen-Steuerung erwogen, um komplexe Situationen durch den Zusammenschluss gelernter Regeln flexibler handzuhaben, bringt jedoch Nachteile bei der Standardisierung und Wartung mit sich.
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