Masterarbeit, 2008
100 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der Untersuchung des ternären Systems Beryllium-Sauerstoff-Wolfram. Ziel dieser Arbeit ist es, die chemischen Prozesse zu verstehen, die beim Kontakt von Beryllium mit Wolframtrioxid und Wolframdioxid bei erhöhten Temperaturen auftreten. Dabei steht die Analyse der Wechselwirkungen und Reaktionen zwischen den beteiligten Elementen im Vordergrund.
Die Einleitung gibt einen Überblick über die Bedeutung der Fusionsenergie und das ITER-Projekt. Es werden die relevanten Eigenschaften von Beryllium und Wolfram als Wandmaterialien für Fusionsreaktoren diskutiert. Im Anschluss wird das ternäre System Beryllium-Sauerstoff-Wolfram vorgestellt und die Forschungsziele der Arbeit erläutert.
Kapitel 2 behandelt den theoretischen Hintergrund der Arbeit. Es werden die wichtigsten Aspekte der Fusionsenergie, der ITER-Reaktor und die Eigenschaften von Beryllium und Wolfram als Wandmaterialien vorgestellt. Außerdem wird das ternäre System Beryllium-Sauerstoff-Wolfram im Detail erläutert.
Kapitel 3 beschreibt den experimentellen Teil der Arbeit. Es werden die Syntheserouten für die Herstellung von Wolframtrioxid und Wolframdioxid dargestellt und die Charakterisierungsmethoden der Substrate beschrieben. Anschließend wird die Beryllium-Aufdampfung und das Temperaturprogramm erläutert. Zum Schluss werden die XPS-Messungen und die Datenanalyse vorgestellt.
Kapitel 4 präsentiert die Ergebnisse der Arbeit und diskutiert die gewonnenen Erkenntnisse. Es werden die chemischen Prozesse im ternären System Beryllium-Sauerstoff-Wolfram anhand der XPS-Daten analysiert und die Reaktivität von Beryllium mit Wolframtrioxid und Wolframdioxid diskutiert. Im Anschluss werden die Einflussfaktoren auf die Reaktionskinetik untersucht und die Ergebnisse in Bezug auf die Eignung von Beryllium und Wolfram als Wandmaterialien für Fusionsreaktoren bewertet.
Die Arbeit behandelt die Themenbereiche Fusionsenergie, ITER-Projekt, Wandmaterialien, Beryllium, Wolfram, Wolframtrioxid, Wolframdioxid, XPS, chemische Reaktionen, Reaktivität, Temperaturprogramm, Reaktionskinetik.
Beryllium und Wolfram sind potenzielle Wandmaterialien für Fusionsreaktoren wie ITER. Da Sauerstoffverunreinigungen im Plasma auftreten können, ist das Verständnis der chemischen Reaktionen in diesem ternären System entscheidend.
Als Substrate dienten selbst synthetisierte Schichten aus Wolframtrioxid (WO3) und Wolframdioxid (WO2).
Die Proben wurden mittels Röntgenphotoelektronenspektroskopie (XPS) und Röntgendiffraktometrie (XRD) charakterisiert.
Die mit Beryllium bedampften Substrate durchlaufen ein Temperaturprogramm von 573 bis 1273 K, um die temperaturabhängigen chemischen Reaktionen und die Kinetik zu analysieren.
Es wurde ein Modell zur Aufstellung von Signalbeitragsbilanzen entwickelt, das die Gesamtgleichung der Reaktionen in einzelne chemische Teilschritte auflöst.
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