Masterarbeit, 2022
103 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Motivation und Forschungsfrage
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Begriffsdefinition Führung
2.2 Führungskompetenzen
2.2.1 Personale Kompetenz
2.2.2 Sozial-kommunikative Kompetenz
2.2.3 Fach- und Methodenkompetenz
2.2.4 Aktivitäts- und Handlungskompetenz
2.3 Generationen in der Arbeitswelt
2.3.1 Begriffsdefinition Generation
2.3.2 Begriffsdefinition Digital Native und Digital Immigrant
2.3.3 Arbeitsverhalten der untersuchten Generationen
2.3.3.1 Generation X
2.3.3.2 Generation Y
2.3.3.3 Generation Z
2.4 Konfliktarten in der Arbeitswelt
3 Methodik
3.1 Such- und Auswahlprozess
3.2 Analyse- und Syntheseprozess
4 Ergebnisse
4.1 Auswirkungen der digitalen Transformation auf die Führung
4.2 Human Resources in der digitalen Arbeitswelt
4.2.1 Generationen in der digitalen Transformation
4.2.1.1 Generation X
4.2.1.2 Generation Y
4.2.1.3 Generation Z
4.2.2 Individualisierung der Human Resources
4.2.3 Individualisierung der Generationen
4.3 Konflikte in der digitalen Transformation
4.4 Wandel von Führungskompetenzen
4.4.1 Kompetenzmodell im untersuchten System
4.4.2 Digital Leadership
4.4.3 Digitale Kompetenz
4.4.4 Diversity-Kompetenz
4.4.5 Führungskräfteentwicklung
5 Diskussion
5.1 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse
5.2 Limitationen der Arbeit
5.3 Empfehlung für weiterführende Forschung
6 Fazit
Die vorliegende Master-Thesis untersucht, wie sich die digitale Transformation auf Führungskompetenzen im Kontext von Generationskonflikten am Arbeitsplatz auswirkt. Ziel ist es, den Wandel der Anforderungen an Führungskräfte durch eine systematische Literaturanalyse zu identifizieren und ein Kompetenzmodell abzuleiten, das den Anforderungen einer vernetzten und digitalisierten Arbeitswelt gerecht wird.
2.1 Begriffsdefinition Führung
Nicht nur die Vielschichtigkeit und die diversen Anwendungsbereiche von Führung in verschiedenen Disziplinen wie die Wirtschaftswissenschaften oder die Erziehungswissenschaft, sondern auch die sich stetig wandelnden Rahmenbedingungen erschweren eine einheitliche Begriffsbestimmung. Hierbei haben sich bereits in der Vergangenheit eine Reihe von historischen und kulturellen Ereignissen auf den Führungsbegriff ausgewirkt, wodurch Führung aufgrund ihrer stetigen Weiterentwicklung als multidimensionales Konstrukt anzusehen ist (Von Au, 2016, S.5). Die nachfolgend aufgeführten Merkmale des Führungsbegriffs können auf Grundlage der Literatur für die Entwicklung der Definition herangezogen werden.
Führung liegt in unterschiedlichen Ausprägungen vor bzw. kann in verschiedene Dimensionen (wie Unternehmens- und Personalführung) untergliedert werden, wobei sich die Dimensionen zugleich ergänzen können. Im Rahmen der Unternehmensführung werden strategische und operative Ziele definiert, die für den Unternehmenserfolg eine zielgerichtete Planung, Strukturierung und Kontrolle benötigen (Miebach, 2017, S.177). Die Personalführung hingegen meint den Prozess der Einflussnahme auf die Mitarbeitenden zum Zweck der zielgerichteten Leistungserbringung. Hierbei stellt die Personalführung eine soziale Interaktion zwischen der Führungs- und Mitarbeiterebene dar, wodurch die Führungskraft die Mitarbeitenden zur unternehmerischen Zielerreichung aktivieren und motivieren soll (Jung, 2006, S.215).
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Motivation dar, beleuchtet die Relevanz der Digitalisierung für die Führung und formuliert die zentrale Forschungsfrage sowie das Vorgehen der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erarbeitet das theoretische Fundament zu den Begriffen Führung und Führungskompetenz, charakterisiert die verschiedenen Generationen in der Arbeitswelt und beschreibt potenzielle Konfliktarten.
3 Methodik: Hier wird der systematische Such- und Auswahlprozess wissenschaftlicher Literatur dargelegt, um eine valide Datenbasis für die anschließende Analyse und Synthese zu schaffen.
4 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die empirischen Erkenntnisse zur digitalen Transformation, analysiert generationsspezifische Konflikte und stellt ein selbst entwickeltes Kompetenzmodell sowie Ansätze für Digital Leadership vor.
5 Diskussion: Die Ergebnisse werden hier kritisch reflektiert, Limitationen der Arbeit aufgezeigt und Empfehlungen für die zukünftige Forschung abgeleitet.
6 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Master-Thesis zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Führungskräfteentwicklung.
Digitale Transformation, Führungskompetenzen, Digital Leadership, Generationenkonflikte, Generation X, Generation Y, Generation Z, Personalführung, Kompetenzmodell, Diversity-Kompetenz, Arbeitswelt 4.0, Human Resource Management, Interdependenzen, Transformationsprozesse, digitale Transformation
Die Arbeit analysiert den Wandel von Führungskompetenzen bedingt durch die digitale Transformation und die damit verbundenen Generationskonflikte am Arbeitsplatz.
Die Schwerpunkte liegen auf Digitalisierung, generationsspezifischer Mitarbeiterführung, dem Kompetenzaufbau für Führungskräfte und der Konfliktbewältigung in modernen Unternehmen.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: Wie wirkt sich die digitale Transformation auf die Führungskompetenzen in Bezug auf Generationskonflikte aus?
Es wird eine systematische Literaturanalyse durchgeführt, wobei der Such- und Auswahlprozess sowie der Analyse- und Syntheseprozess wissenschaftlich dokumentiert werden.
Der Hauptteil befasst sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Führung, einer detaillierten Analyse der Generationen X, Y und Z sowie der Entwicklung eines eigenen Kompetenzmodells und Digital-Leadership-Konzeptes.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Digitale Transformation, Führungskompetenzen, Digital Leadership, Generationen X, Y und Z sowie Kompetenzentwicklung beschreiben.
Da einfache Kategorisierungen nach Geburtsjahrgängen oft zu Vorurteilen führen, plädiert die Arbeit für einen individualisierten Ansatz, der die heterogenen Bedürfnisse und Werte der Mitarbeiter stärker berücksichtigt.
Sie ist essenziell, um das Potenzial heterogener Teams in der digitalen Arbeitswelt zu nutzen, Barrieren abzubauen und eine integrative Unternehmenskultur zu fördern, die als Innovationsmotor fungiert.
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