Diplomarbeit, 2002
74 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Besonderheiten des Marktes für Industriegüter
3 Entscheidungsebenen
3.1 Entscheidungsebene 1: Zielsystem einer Unternehmung
3.1.1 Unternehmensoberziele
3.1.2 Marketingziele
3.2 Entscheidungsebene 2: Die Marketingstrategien
3.2.1 Marktfeldstrategien
3.2.2 Marktstimulierungsstrategien
3.2.3 Marktparzellierungsstrategien
3.2.4 Marktarealstrategien
3.2.5 Die Marktanalyse als Grundlage zur Strategiebestimmung
3.2.6 Die Stärken-Schwächen-Analyse als Basisinstrument zur Strategiebestimmung
3.2.7 Besonderheiten der Strategieentwicklung für Industriegütermärkte
3.3 Entscheidungsebene 3: Das Marketing-Instrumentarium
3.3.1 Angebotspolitik
3.3.2 Distributionspolitik
3.3.3 Kommunikationspolitik
3.3.4 Konzeptionelle Bezugspunkte des Marketing-Instrumentariums
3.3.5 Industriegüterspezifisches Marketing-Instrumentarium
3.3.6 Stärken-Schwächen-, Markt- und Imageanalyse: ihre Bedeutung für die Marketing-Instrumente
4 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, eine fundierte Handlungsanweisung zur Entwicklung einer Marketing-Konzeption für Industriegüter zu erstellen. Dabei wird untersucht, wie Unternehmen unter Berücksichtigung der spezifischen Bedingungen auf Industriegütermärkten – wie multipersonale Beschaffungsprozesse und hohes Risikoempfinden – ihre Strategien und Marketing-Instrumente effektiv planen und koordinieren können.
3.3.5 Industriegüterspezifisches Marketing-Instrumentarium
Neben den konzeptionellen unterliegen die Marketinginstrumente des weiteren branchenspezifischen Einflüssen. In dieser Diplomarbeit soll speziell auf die Auswirkungen der Vermarktung von Industriegütern auf das operative Marketing eingegangen werden. Die Besonderheiten denen das Industriegütermarketing unterliegt zeichnen sich bei der Ausrichtung der Instrumente deutlich ab.
Das Produkt ist, nach P. Godefroid, im Industriegütermarketing oft der wichtigste Faktor. Seine Gestaltung i.e. und i.w.S. unterliegt rein funktionalen Aspekten. Industriegüter werden vermarktet, ohne das ein Zusatznutzen kommuniziert wird. Die Kunden sind nur an der reinen Problemlösung interessiert. Die den Zusatznutzen ausmachenden Erbauungs- und Geltungsnutzen sind bei Industriegütern bedeutungslos. Die Nachfrager legen bei dieser Produktgattung weder auf die Schönheit der Produkte wert, noch zählt für sie die soziale Anerkennung. Lediglich im Zulieferergeschäft gibt es Ausnahmen. Das Produkt ist bei diesem Geschäftstyp als ein Vorprodukt zu sehen, das als Teil in ein „ganzes“ Produkt integriert wird. Dieses Endprodukt kann für den Endkunden einen Zusatznutzen beinhalten, so das auch das Vorprodukt unter ästhetischen bzw. sozialen Aspekten betrachtet und konzipiert werden muss.
1 Einleitung: Definiert die Notwendigkeit eines Wandels zum kundenorientierten Marketingkonzept angesichts stagnierender Märkte und stellt das Ziel der Arbeit vor.
2 Besonderheiten des Marktes für Industriegüter: Erläutert die Unterschiede zu Konsumgütermärkten, insbesondere den formalisierten Beschaffungsprozess durch Buying Center.
3 Entscheidungsebenen: Beschreibt den hierarchischen Aufbau einer Marketing-Konzeption in drei Ebenen: Zielsystem, Strategien und Instrumentarium.
3.1 Entscheidungsebene 1: Zielsystem einer Unternehmung: Detaillierte Betrachtung des Zielsystems von den Unternehmenswerten bis hin zu den operativen Instrumentalzielen.
3.2 Entscheidungsebene 2: Die Marketingstrategien: Fokus auf die strategischen Basisentscheidungen zur Marktbearbeitung, Segmentierung und Analyseinstrumente.
3.3 Entscheidungsebene 3: Das Marketing-Instrumentarium: Untersuchung der operativen Umsetzung mittels Produkt-, Preis-, Distributions- und Kommunikationspolitik.
4 Fazit und Ausblick: Resümiert die Notwendigkeit einer konzeptionellen, marktnahen Marketingführung und die Bedeutung von Marketing-Controlling.
Industriegütermarketing, Marketing-Konzeption, Marketingstrategien, Marktsegmentierung, Buying Center, Instrumentarium, Angebotspolitik, Marktanalyse, Stärken-Schwächen-Analyse, Produktnutzen, Distributionspolitik, Kommunikationspolitik, strategische Planung, Kundenorientierung, Wertgewinn
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung einer Marketing-Konzeption speziell für den Bereich der Industriegüter.
Zentrale Felder sind das Zielsystem, strategische Marketing-Entscheidungen sowie der operative Einsatz von Marketing-Instrumenten.
Das Ziel ist die Erstellung einer praktischen Handlungsanweisung zur Entwicklung einer Marketing-Konzeption, die die spezifischen Anforderungen von Industriegütermärkten berücksichtigt.
Es erfolgt eine theoretische Analyse und Verknüpfung bekannter Marketing-Konzepte mit den Besonderheiten des Industriegütermarketings.
Der Hauptteil gliedert sich in drei Entscheidungsebenen: Zielsysteme, Marketingstrategien und das operative Marketing-Instrumentarium.
Schlüsselwörter sind Industriegütermarketing, Marketing-Konzeption, Marktsegmentierung, Strategieentwicklung und operativer Instrumenteneinsatz.
Da Industriegüter oft von Gruppen innerhalb einer Organisation beschafft werden, ist eine differenzierte Ansprache der verschiedenen beteiligten Personen erforderlich, die oft eigenen Richtlinien unterliegen.
Marktdaten sind oft undurchsichtig, da Angebote hochspezialisiert und individuell auf den Nachfrager zugeschnitten sind, was einen Vergleich mit Wettbewerbern erschwert.
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