Masterarbeit, 2022
119 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung zur Thesis
1.1 Problemstellung
1.2 Forschungsstand und Ziel
1.3 Gang der Untersuchung
2. Die Unternehmenssprache in multinationalen Unternehmen
2.1 Begriffsklärungen
2.2 Unternehmenskommunikation
2.3 Sprachenpolitik und Sprachenplanung
2.4 Englisch als Unternehmenssprache
2.4.1 Gründe für die zunehmende Bedeutung von Englisch als Unternehmenssprache
2.4.2 Vor- und Nachteile von Englisch als Unternehmenssprache
2.4.3 Praxisbeispiele
3. Methodik
3.1 Vorstellung der quantitativen Umfrage
3.2 Vorstellung des qualitativen Interviews
4. Empirie
4.1 Ergebnisse der quantitativen Umfrage
4.1.1 Beschreibung der Datenerhebung und -auswertung der quantitativen Umfrage
4.1.2 Darstellung und Bewertung der Ergebnisse der quantitativen Umfrage
4.2 Ergebnisse der qualitativen Interviews
4.2.1 Beschreibung der Datenerhebung und -auswertung der qualitativen Interviews
4.2.2 Darstellung und Bewertung der Ergebnisse der qualitativen Interviews
5. Diskussion und Handlungsempfehlung
5.1 Gegenüberstellung der gewonnenen Erkenntnisse aus der Triangulation
5.2 Handlungsempfehlungen für multinationale Unternehmen
6. Fazit
7. Reflexion
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss, den die zunehmende Etablierung von Englisch als Unternehmenssprache in multinationalen Unternehmen auf das Arbeitsleben von Mitarbeitern mit deutschem Standort ausübt. Anhand einer Triangulation aus Sekundärforschung, einer quantitativen Mitarbeiterbefragung sowie qualitativen Interviews werden die Auswirkungen auf den Arbeitsalltag, das Wohlbefinden der Beschäftigten sowie die Effektivität von Kommunikationsprozessen analysiert.
2.4.1 Gründe für die zunehmende Bedeutung von Englisch als Unternehmenssprache
„Globalisierung wird heute meist als wirtschaftliches Phänomen verstanden: als entstehen eines Weltmarkts in den 1980er-Jahren, der von multinationalen Unternehmen dominiert wird und durch den freien Kapitalfluss über Ländergrenzen charakterisiert wird.“60 Die englische Sprache hat einen großen Einfluss auf die Globalisierung, weshalb ein Großteil der weltweiten Bevölkerung Englisch als eine Fremdsprache erlernt. 61
Die Globalisierung bietet laut Abdalgane neue Möglichkeiten, Informationen mit Menschen aus anderen Teilen der Welt auszutauschen. Vor dem Hintergrund des raschen technologischen Wandels haben die Globalisierung und die daraus resultierende kulturübergreifende Interaktion in den letzten Jahrzehnten einen hohen Einfluss auf die weltweite Kommunikation gehabt. So genügt es nicht mehr, mit Personen aus der eigenen Kultur zu kommunizieren. Heutzutage ist es erforderlich, die Dynamik der Zusammenarbeit über große Entfernungen sowie den Effekt der Kultur auf die Sprechweise und die Körpersprache zu verstehen. Ebenso bedeutend ist es, den Umgang mit der notwendigen Technologie zu beherrschen, um sich mit Menschen auf dem gesamten Planeten auszutauschen.62
Ferner schreibt Abdalgane, dass die Sprache als das zentrale Kommunikationsmittel den Menschen eine kulturelle Identität gibt und gleichzeitig ein kulturübergreifendes Agieren ermöglicht. Durch die Beherrschung mehrerer Sprachen erweitert das Individuum sein Weltbild, fängt an, global zu denken und steigert auf diese Weise sein Selbstbewusstsein. Die Sprachen sind somit der Kern der Globalisierung, denn diese erscheint ohne sie als Kommunikationsmittel nicht denkbar. Jedoch hat die Globalisierung ihrerseits auch negative Auswirkungen auf die Sprache. Zwar ermöglicht sie es, einigen Sprachen und Kulturen, sich weltweit zu verbreiten. Im Gegenzug wird an der Globalisierung aber auch kritisiert, zum Aussterben anderer Sprachen und Kulturen zu führen.63
1. Einleitung zur Thesis: Erläutert die Relevanz einer funktionierenden Unternehmenskommunikation in Zeiten der Globalisierung und definiert die Zielsetzung sowie Forschungsfragen der Untersuchung.
2. Die Unternehmenssprache in multinationalen Unternehmen: Bietet ein theoretisches Fundament zu den Begriffen Unternehmenssprache und Unternehmenskommunikation sowie einen Überblick über Methoden der Sprachplanung.
3. Methodik: Beschreibt den wissenschaftlichen Ansatz, bestehend aus einer triangulativen Vorgehensweise mit quantitativer Online-Umfrage und qualitativen Interviews.
4. Empirie: Präsentiert die gewonnenen Daten aus der Online-Umfrage und den geführten Experteninterviews anonymisiert und strukturiert.
5. Diskussion und Handlungsempfehlung: Vergleicht die empirischen Ergebnisse mit dem Stand der Theorie und leitet daraus konkrete Verbesserungsvorschläge für multinationale Unternehmen ab.
6. Fazit: Fasst alle zentralen Forschungsergebnisse zusammen und beantwortet die in der Einleitung formulierten Teilfragen.
7. Reflexion: Reflektiert den Forschungsprozess, bewertet die angewandten Methoden kritisch und zeigt Perspektiven für zukünftige Arbeiten auf.
Unternehmenssprache, Multinationale Unternehmen, Globalisierung, Unternehmenskommunikation, Englisch, Sprachpolitik, Sprachplanung, Lingua franca, Interkulturelle Kommunikation, Mitarbeiterzufriedenheit, Triangulation, Online-Umfrage, Experteninterview, Fachsprache, Wissensmanagement.
Die Masterarbeit befasst sich mit der steigenden Bedeutung der englischen Sprache als Unternehmenssprache in multinationalen Unternehmen und deren konkreten Einfluss auf das Arbeitsleben von Mitarbeitern in Deutschland.
Die zentralen Themenfelder umfassen die Unternehmenskommunikation, Sprachenpolitik und -planung, sowie die Auswirkungen einer englischen Unternehmenssprache auf die interne und externe Kommunikation, die Mitarbeiterzufriedenheit und die Unternehmenskultur.
Englisch beeinflusst das Arbeitsleben durch die Notwendigkeit, internationale Teams und globale Kunden zu bedienen. Während es einerseits die Kommunikation harmonisiert, kann es andererseits bei Mitarbeitern mit geringeren Sprachkenntnissen zu Unsicherheiten, Zeitdruck und Arbeitsunzufriedenheit führen.
Es wird eine Triangulation angewandt, die eine Sekundärforschung zur theoretischen Einordnung, eine quantitative Online-Umfrage zur Breite der Meinungen und qualitative Interviews zur tiefgehenden Analyse von Einzelfällen und Erfahrungen miteinander kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung der Begriffe und Sprachplanungsmethoden, eine Präsentation der empirischen Umfrageergebnisse inklusive Branchen- und Abteilungsvergleich sowie eine detaillierte Auswertung geführter Interviews.
Die Arbeit charakterisiert sich vor allem durch die Begriffe Sprach(en)politik, Korpusplanung, Statusplanung, Lingua Franca sowie die Herausforderungen der internen und externen Unternehmenskommunikation.
Die empirische Analyse zeigt, dass die englische Sprache insbesondere in den Branchen Luft- und Raumfahrt, IT, Energie und Ingenieurwesen am stärksten präsent ist, da hier eine globale Vernetzung und internationaler Austausch unverzichtbar sind.
Der Autor schlussfolgert, dass die Einführung von Englisch als Unternehmenssprache zwar Effizienzvorteile bietet, jedoch ohne strategische Planung und unterstützende Maßnahmen, wie kontinuierliche Schulungen, das Innovationspotenzial der Mitarbeiter durch sprachliche Barrieren eingeschränkt werden kann.
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