Bachelorarbeit, 2021
63 Seiten, Note: 1,0
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Bewertung von Infrastrukturprojekten aus der Perspektive der Nachhaltigkeit. Am Beispiel des LGV Lyon-Turin wird untersucht, wie die Einhaltung der Nachhaltigkeitskriterien in der Planung und Umsetzung von Infrastrukturprojekten gewährleistet werden kann. Die Arbeit beleuchtet die relevanten theoretischen Grundlagen, analysiert die externen Kosten des Projekts und untersucht die Argumente von Kritikern und Befürwortern.
Das erste Kapitel bietet eine Einführung in die Thematik und erläutert die Zielsetzung der Arbeit. Das zweite Kapitel befasst sich mit den theoretischen Grundlagen der Nachhaltigkeit und der Verkehrsinfrastruktur, wobei insbesondere die Aspekte der externen Kosten und der gesellschaftlichen Akzeptanz von Infrastrukturprojekten beleuchtet werden. Kapitel drei erläutert die methodische Vorgehensweise der Arbeit. In Kapitel vier werden die Grundlagen zur Evaluation des LGV Lyon-Turin dargestellt, einschließlich eines Modells zur Bewertung externer Kosten und einer Analyse der Argumente von Kritikern und Befürwortern des Projekts. Kapitel fünf beschäftigt sich mit der Bewertung des LGV Lyon-Turin anhand der zuvor entwickelten Kriterien und der Analyse der externen Kosten. Dabei wird insbesondere auf die Interessenkollisionen im Kontext des Projekts eingegangen. Das sechste Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und stellt Schlussfolgerungen für die Planung und Umsetzung nachhaltiger Infrastrukturprojekte im Allgemeinen dar.
Nachhaltigkeit, Verkehrsinfrastruktur, LGV Lyon-Turin, externe Kosten, gesellschaftliche Akzeptanz, Stakeholder, Interessenkollision, Bewertung, Modell, Handlungsempfehlung.
Das Projekt LGV Lyon-Turin zielt darauf ab, eine leistungsfähige Hochgeschwindigkeits-Bahntrasse für den Personen- und Güterverkehr zu schaffen, um den Straßentransit durch die Alpen zu entlasten.
Angesichts des Pariser Klimaabkommens von 2015 müssen Infrastrukturprojekte ihren Beitrag zur CO2-Reduktion leisten. Die Bahn gilt im Vergleich zu LKW und Flugzeug als energieeffizienter und umweltfreundlicher.
Externe Kosten sind Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft (z.B. Lärm, Schadstoffe, Klimaschäden), die nicht vom Verursacher getragen, sondern der Allgemeinheit aufgebürdet werden.
Kritiker bemängeln hohe Kosten, ökologische Eingriffe während der Bauphase und stellen teilweise die Notwendigkeit der Kapazitätserweiterung in Frage. Dies führt zu Interessenkollisionen in der Region.
Das Projekt Lyon-Turin ist Teil der TEN, eines Programms der EU zur Verbesserung der Infrastrukturverbindungen innerhalb Europas, um den Binnenmarkt zu stärken.
Die Arbeit zieht Rückschlüsse, dass frühzeitige Stakeholder-Einbindung und die transparente Kommunikation externer Kosten entscheidend sind, um Widerstände zu vermindern.
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