Diplomarbeit, 2018
37 Seiten, Note: 2,4
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Methodik
1.3 Fragestellung
2 Theoretische Grundbegriffe
2.1 Human-Computer-Interaction - Definition
2.2 Potenziale von HCI
2.3 Eye-, Face- und Headtracking
2.4 Augmented, Mixed und Virtual Reality (AR, MR und VR)
2.5 DigiLens MonoHUD und DigiLens AutoHUD
2.6 Digitale Kameras / Digitale Spiegel (Automotive Branche)
2.6.1 Customer Experience Design
2.6.2 Usability
2.6.3 Design Thinking
3 Methodik
3.1 Aktueller Forschungsstand HCI
3.2 Aktueller Forschungsstand HCI im Automotive-Bereich
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial der Human-Computer-Interaction (HCI) und deren Anwendung in der Automobilindustrie, wobei der Fokus auf digitalen Rückspiegel-Systemen liegt. Ziel ist es zu analysieren, ob der Einsatz von Eye- und Head-Tracking die Usability von Rückspiegeln verbessert und eine sicherere Übersicht des Straßenverkehrs für Fahrer ermöglicht.
1 Einleitung
Human-Computer-Interaction (HCI) bezeichnet die Interaktion zwischen Mensch und Computer und ist ein Teilbereich der Informatik. Innerhalb dieses Informatikbereichs werden Schnittstellen und interaktive Systeme für die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine entwickelt. Die Besonderheit von HCI ist der interdisziplinäre Ansatz, mit dem Methoden aus anderen Wissenschaftssektoren wie beispielsweise Psychologie, Soziologie und Arbeitswissenschaft implementiert werden. Andere Teilgebiete der HCI sind E-Learning und User Experience oder Customer Experience Design. HCI findet sich in vielen Bereichen. Diese Technologie wird in Wirtschaft und Industrie zu dem Zweck eingesetzt, verbesserte Effekte zu erzielen. Intelligente Maschinen unterstützen in der Medizin Patienten bei der Regeneration oder behinderten Menschen bei der Bewältigung alltäglicher Aufgaben. Das übergeordnete Ziel der HCI ist es, menschliche Fähigkeiten mit den Vorzügen digitaler Technologien zu harmonisieren und die Vorteile von Mensch und Maschine miteinander zu kombinieren (Kapros und Koutsombogera, 2018, S. 4).
Es existieren bereits viele HCI-Projekte wie beispielsweise die Sprachsteuerung von Apple (Siri) oder Microsoft (Cortana) sowie die Datenbrillen Google Glass und Oculus Rift. Die Datenbrillen funktionieren ausschließlich über Sprachbefehle. Auch die Ergänzungsfunktion der Google-Suchmaschine „Google Suggest“ ist als HCI zu verstehen (Google, 2018) (Microsoft, 2018).
Weitere HCI-Beispiele finden sich bei Smartphones mit der Gestensteuerung, bei smarten Uhren oder mitdenkenden Thermostaten des Internets der Dinge (IoT) (Kapros und Koutsombogera, 2018, S. 4).
Vorreiter im Bereich HCI ist die Automotive-Branche (Meixner und Müller, 2017, S. 7). Daher befasst sich die vorliegende Diplomarbeit vorwiegend mit den bereits vorhandenen UIs dieser Branche und stellt das User Interface eines digitalen Rückspiegels eines Autos dar, der die Ansicht einer Kamera am Heck des jeweiligen Fahrzeugs nutzt. Dieser digitale Spiegel ändert seine Position aufgrund von Kopfneigungen des Nutzers. Die dieser Diplomarbeit zugrundeliegende Fachliteratur und wissenschaftliche Artikel behandeln generelle HCI mit UIs, die durch Kopfneigung bzw. Head-Tracking, Eye-Tracking ausgelöst werden.
1 Einleitung: Einführung in das Thema HCI, dessen interdisziplinäre Bedeutung und die zentrale Motivation der Diplomarbeit bezüglich digitaler Rückspiegel-Systeme.
2 Theoretische Grundbegriffe: Definition und Erläuterung von HCI, Tracking-Technologien (Eye/Face/Head), Virtual/Mixed Reality sowie Management-Methodologien wie Design Thinking und Usability.
3 Methodik: Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu HCI-Anwendungen allgemein sowie spezifisch im Bereich der Automobilbranche durch aktuelle Konferenzbeiträge.
Human-Computer-Interaction, HCI, Digitaler Rückspiegel, Eye-Tracking, Head-Tracking, Automotive-Branche, User Experience, Customer Experience Design, Usability, Design Thinking, Mensch-Maschine-Kommunikation, Assistenzsysteme, Augmented Reality, Virtuelle Realität, Schnittstellen
Die Arbeit untersucht die Integration von Mensch-Computer-Interaktions-Technologien in die Automobilbranche, insbesondere den Einsatz von Eye- und Head-Tracking zur Steuerung digitaler Rückspiegel.
Die Arbeit behandelt die Grundlagen der HCI, Tracking-Verfahren, Augmented und Virtual Reality, digitale Assistenzsysteme für Fahrzeuge sowie Design-orientierte Methoden wie Usability und Design Thinking.
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, ob der Einsatz von Eye- und Head-Tracking die Usability von digitalen Rückspiegeln im Auto steigert und die Verkehrsübersicht verbessert.
Die methodische Basis bildet eine fundierte Literaturrecherche, die Auswertung aktueller wissenschaftlicher Fachartikel (insbesondere von der Automotive UI Konferenz) sowie eine Analyse aktueller Innovationsansätze.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu HCI und spezifischen Technologien sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem aktuellen Forschungsstand im Automotive-Bereich.
Wesentliche Begriffe sind HCI, Automotive UI, Digitaler Rückspiegel, Eye-Tracking, Usability-Engineering und Customer Experience Design.
Während HCD sich primär auf die Optimierung spezifischer User Interfaces konzentriert, verfolgt Design Thinking einen breiteren, kreativeren Ansatz zur Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsmodelle.
Sensoren wie Kameras, Radar und LiDAR ermöglichen eine präzise Umwelterfassung, die für die Funktion digitaler Spiegel sowie für Sicherheitsassistenzsysteme essenziell ist.
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